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Elektrosmog - Gefahr für die Gesundheit
Elektrosmog - auch weniger
strahlende Bildschirme haben biologische Auswirkungen
Seit einiger Zeit gibt es Bildschirme zu kaufen, die den Körper
mit weniger Elektrosmog belasten. Sie werden dann mit TCO 92, TCO 95 oder
TCO 98 bezeichnet. Dennoch haben Studien gezeigt, daß solche Geräte
ebenso große, manchmal sogar noch schlimmere biologische Effekte
auslösen können. Denn diese Gütesiegel' sagen nichts
aus über die Auswirkung auf lebende Organismen, sondern basieren
auf rein technischen Messungen. Genauso können höher getaktete
Bildschirme unter Umständen stärkere und schädlichere ELF-Wellen
generieren, obwohl sie die Augen weniger beanspruchen als die alten Bildschirme.
Elektrosmog: weitere Informationen
Technische Messungen: biologisch nicht relevant
Die von den meisten Behörden betriebene Verharmlosung stützt
sich auf Messungen ab, die mit Geräten - also Maschinen - durchgeführt
wurden. Es ist aber eine wissenschaftlich anerkannte Tatsache, daß
biologische Systeme bis zu einer Milliarde mal sensibler sind als die
empfindlichsten und besten Meßgeräte. Mit anderen Worten: Eine
lebende Zelle reagiert noch auf Energien, die milliardenfach niedriger
sind als die Nachweismöglichkeit technischer Hilfsmittel. Man schätzt
die Empfindlichkeit einer Zelle auf ein Billiardstel Watt pro Quadratzentimeter
(10-15 W/cm2), während die besten Meß-Systeme bloß ungefähr
ein Millionstel Watt pro Quadratzentimeter (10-6 W/cm2) messen können.
Daraus folgt, daß mit technischen Meßverfahren keine relevanten
Aussagen über die biologische Wirkung von elektromagnetischen Feldern
gemacht werden können. Aussagekräftige Studien müssen daher
zwingend an Lebewesen durchgeführt werden. Deshalb werden wir uns
im folgenden ausschließlich auf entsprechende Studien beziehen.
Daß diese Untersuchungen zum Teil erschreckende Resultate zeigen,
ist unter diesem Aspekt leicht einzusehen:
1986 wies Professor Mikolajczyk nach, daß das weibliche Flugpersonal
der polnischen Fluggesellschaft Lot, welches diesen Strahlen ausgesetzt
war, doppelt so häufig Fehlgeburten hatte (36%) wie die übrigen
angestellten Frauen (16%).
1988 publizierte die französische Zeitung Le Point' Arbeiten
von Dr. Marylin Goldhaber vom Keyser Institute in Kalifornien. Sie betreute
während drei Jahren 1'783 Frauen. Jene von ihnen, die mehr als 20
Stunden in der Woche vor dem Bildschirm verbrachten, hatten doppelt so
viele Fehlgeburten. Außerdem zeigten deren Kinder 40 Prozent mehr
genetische Mißbildungen als normal. - In Schweden gibt es ein Gesetz,
welches schwangeren Frauen erlaubt, die Arbeit vor dem Bildschirm zu verweigern.
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