Haschisch - Gefahr für den Körper

Haschisch rauchen schädigt die Lunge

Laut Dr. Rosenkrantz sind die Lungenschäden durch Haschisch rauchen schlimmer als durch Tabakrauch. Er ist Direktor der Abteilung für biochemische Pharmakologie des EG & G Mason Forschungsinstituts von Worcester, Massachusetts und untersuchte die Wirkungen, die Marihuana auf die Lungen hat. Fazit: Seine Versuchsratten wiesen in den ersten zwei Monaten des Haschischrauchens keine Lungenschäden auf. "Nach drei Monaten begannen wir jedoch ziemlich verblüffende Veränderungen festzustellen, und die Veränderungen wurde immer schlimmer, je länger die Raucheinwirkung gedauert hatte. Es lagen starke Lungenentzündungen vor, und die inneren Luftwege waren durch Gewebe-Detritus (Gewebetrümmer) verstopft – ein bedrohlicher Zustand, der zu vollständigem Lungenversagen führen kann, nicht nur bei der Ratte, sondern auch beim Menschen." Ein Monat im Leben einer Ratte entspricht übrigens zwei Jahren in einem Menschenleben.


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Ergebnisse von Lungenuntersuchungen bei Testgruppen

Dr. Forest S. Tennant, leitender Direktor des größten Drogenbehandlungsprogramms westlich des Mississippis, hatte 1968 in Würzburg (wo er stationiert war) mit seinem Pot-Forschungsprogramm begonnen. Mit der Aussicht auf Sonderurlaub schaffte er es, daß nicht nur Hasch-Raucher an seinem Forschungsprogramm mitmachten, sondern auch Nichtraucher, die er natürlich als Vergleichsgruppe brauchte. Die Untersuchung von kleinen Gewebescheibchen aus der Lunge zeigte, daß keiner der Nichtraucher irgendwelche Krankheitssymptome aufwies; daß ein Drittel der Nur-Zigaretten-Raucher chronischen Husten, atypische Zellen und squamöse Metaplasie-Zellen hatte. (Letzteres ist ein Vor-Krebsstadium. Der nächste Schritt können wilde Zellen sein – Krebszellen. Es mag Jahre dauern, bis dies geschieht. Squamöse Metaplasie ist jedoch ein sehr gefährlicher Zustand.)

Die Nur-Hasch-Raucher wiesen zu 14 Prozent squamöse Metaplasie auf. Bei den Hasch-plus-Zigarettenrauchern waren es, sage und schreibe, 91 Prozent! Die getesteten Soldaten waren im Durchschnitt 20 Jahre alt und fühlten sich gesund. Ganz offensichtlich aber waren ihre Lungen nicht stark genug, um dem Doppelangriff von Tabak und Hasch-Joint oder Marihuana standzuhalten. Vom Untersuchungsergebnis waren sie allesamt entsetzt. Alle versicherten, nun das Haschischrauchen aufzugeben, und die meisten wollten auch mit den Zigaretten aufhören.

Dr. Tennant: "Wenn heute ein Kind mit vierzehn, fünfzehn Jahren beginnt, täglich Haschrauchen tut und Zigaretten rauchen tut, und damit fortfährt, so wird er oder sie meiner Erfahrung nach im Alter von 25 bis 35 Jahren in großer Gefahr sein, Lungenkrebs zu bekommen. Beim starken Nur-Tabak-Raucher tritt dieses Risiko im Alter von 45 bis 55 Jahren auf."

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