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Handytest:
20'000 Mark Prämie für 10-Tages-Studie
Ein Handytest, der unwiederrufliche Beweise liefern könnte
Die Bürgerwelle e. V., Deutschlands größter Dachverband
für Mobilfunk- und Elektrosmog-Geschädigte, setzt für einen
Handytest eine Prämie von 20'000 Mark aus, die sich jeder Entscheidungsträger
aus Mobilfunkindustrie, Strahlenschutz-Behörde und Politik sichern
kann, wenn er sich zehn Tage lang den Grenzwertbestrahlungen des Mobilfunks
aussetzt und dabei keine Schädigungen auftreten. Müßig
zu erwähnen, daß noch keiner scharf auf dieses leicht zu verdienende
Geld war. Professor Bernhardt, 2. Vorsitzender der Strahlenschutzbehörde
ICNIRP, weigerte sich beispielsweise mit der nicht sehr originellen Entschuldigung,
er habe keine Zeit.
Die Politik, schon längst zum handzahmen Schoßhündchen
der Multinationalen Konzerne verkommen (vgl. ZS 25, Seite 13: MAI-Abkommen),
vernachlässigt ihren Auftrag nämlich die Gesundheit der
Bürger unter allen Umständen zu schützen aufs gröbste.
Verständlich, geht es doch um sehr viel Geld. Die Versteigerung der
UMTS-Lizenzen bescherte allein der deutschen Staatskasse einen Geldsegen
von knapp 100 Milliarden Mark! Der Himmel öffnet gleichsam die Schleusen
und läßt Manna auf die gebeutelten Finanzminister herunterregnen.
Sie müssen nichts tun, dürfen bloß eine fette Rechnung
schreiben. Daß damit die Gesundheit des Volkes verkauft wird und
zu den 40'000 bereits bestehenden Sendemasten in Deutschland noch weitere
100'000 Antennen aufgestellt werden müssen, verdrängen diese
Volksvertreter.
Handytest: weitere Informationen
Sicherer Strahlengrenzwert ist NULL
Der Neurologe Chris Newman (41) verklagte im August 2000 die Konzerne
Motorola und Verizon Communications auf 800 Millionen Dollar Schmerzensgeld.
Der amerikanische Arzt war an einem bösartigen Tumor hinter dem rechten
Ohr erkrankt, nachdem er jahrelang mehrmals am Tag ein Handy benutzte,
um für seine Patienten erreichbar zu sein. Heute sagt der Vater dreier
Kinder: "Ich empfehle allen, auf Handys zu verzichten. Es ist es
einfach nicht wert, dafür seine Familie und sein Leben zu verlieren."
"Handys für Kinder sind gefährlich aber nötig."
Diese menschenverachtende und grenzenlos dumme Aussage stammt vom dänischen
Pädagogen Carsten Jessen, der in einem Artikel vom 9. September 2000
zudem äußerte: "Handys erzeugen zwar Tumore, aber Kinder
ohne Handys sind sozial gefährdet."
Der Wissenschaftler Neil Cherry konnte an mehreren Studien zeigen, wie
die Stärke der elektromagnetischen Strahlung mit den entsprechenden
Krebsraten von Erwachsenen und Kindern korreliert und das deutlich.
Die Quintessenz seiner Arbeiten und Studien kleidet in die Worte: "Die
Epidemiologie zeigt eindeutig, daß der sichere Grenzwert NULL ist."
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