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Kiffen - Der 'liederliche Dämon' hat sich eingenistet
Kiffen hat schwerwiegendere gesundheitliche Folgen, als die meisten wissen
Weltweit Kiffen mehr als 140 Millionen Männer und Frauen Haschisch
oder Marihuana. Das Kraut ist dabei, sich nach Tabak und Alkohol zur dritten
"Kulturdroge" zu entwickeln, wie es 1995 der Frankfurter Oberstaatsanwalt
Harald Hans Körner ausdrückte.
In Deutschland erlebt der Cannabis seit dem 94er Urteilsspruch eine regelrechte
Renaissance und ist, laut den Erfahrungen der Fachleute, die am häufigsten
gebrauchte Droge (NZZ vom 2. März 1999). In der Schweiz, wo bereits
27 Prozent aller 15jährigen (gemäß einer Umfrage der Fachstelle
für Alkohol- und andere Drogenprobleme) schon Haschisch oder Marihuana
konsumiert haben, will man nun im neuen Betäubungsmittelgesetz den
Eigengebrauch und den Cannabis-'Kleinhandel' legalisieren. "Die Eidgenössische
Kommission für Drogenfragen stützt sich auf die Einsicht, daß
sich angesichts der veränderten gesellschaftlichen Situation eine
Neubewertung von Cannabis als Genußmittel aufdrängt",
schreibt die Neue Zürcher Zeitung am 24. April 1999. "Die Freizeitdroge
werde von einem wesentlichen Teil der Bevölkerung ohne Unrechtbewußtsein
und weit entfernt vom Bereich der sogenannten harten Drogen konsumiert."
Kiffen: weitere Informationen
"Haschisch macht gleichgültig, aber das ist mir egal."
(Witz aus der Kiffer-Szene)
Zugegeben: Was der Alkohol im Menschen anrichtet, ist auch nicht harmlos.
Und es mag durchaus sein, daß heutzutage viele 'Kids' direkt vom
Schnaps zum Heroin gelangen. Dennoch: Cannabis, bzw. seine beiden Rauschprodukte
Marihuana (die gehackten Blätter und Stengel) und Haschisch (das
Harz der Cannabis-, bzw. Hanf-Pflanze) sind alles andere als harmlos.
Per 'Zufall' stoße ich bei meinen Recherchen auf ein Buch, das schon
1987 erstmals in Deutschland erschienen ist und heute in 11. Auflage (!)
als Fischer-Taschenbuch vorliegt: Peggy Mann: Hasch Zerstörung
einer Legende. Selten habe ich ein Buch so atemlos gelesen. Was die amerikanische
Journalistin an absolut seriösen, wissenschaftlichen Forschungsergebnissen
aus den USA und aus Kanada zusammentrug, läßt den Atem stocken.
Gehirn, Lunge, die Zellen, das Immunsystem werden ganz offensichtlich
von Marihuana und Haschisch in einer Art und Weise geschädigt, wie
wir es niemals erwarten würden weil keiner uns darüber
aufklärt.
Das gesamte Buch von Peggy Mann enthält nicht einen Satz Anti-Dope-Ideologie,
sondern gründet sich ausschließlich auf empirisch wissenschaftlich
erforschte Fakten. Dennoch ist es jeden Laien verständlich geschrieben.
Weil die Faktenlage so dramatisch ist, möchten wir hier die wichtigsten
Erkenntnisse in Sachen Cannabis publizieren.
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