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Licht als Schutz in dunkler Zeit
(Teil 1/2)


Man ist den Ereignissen und Energien nicht einfach ausgeliefert: Man kann sich schützen. Man muß sich schützen!

von Ursula Seiler

 
 
 
Dieser Artikel wurde der ZeitenSchrift Nr. 2 entnommen.
Erzengel Michael
Erzengel Michael im Kampf mit einem Dämon
Eine neue Morgendämmerung schimmert am Horizont. Im Jahre 1980 wurden die ersten Strahlen des Wassermann-Zeitalters auf Erden verankert, und 1991 die allerletzten noch verbleibenden Energien des Fische-Zeitalters zurückgezogen. Das Rubinrot und Gold der letzten 2000 Jahre wurde ersetzt durch das Violett des Wassermanns. Wir alle haben in den letzten vierzehn Jahren einen Quantensprung miterlebt, hinauf in eine höhere Dimension, wie er sich so nur alle rund 26'000 Jahre ereignet: Dann, wenn ein großes Manvantara, ein großer Zyklus der Zeitalter abgeschlossen ist und ein neuer großer Zyklus anbricht.
Wir leben also in einer äußerst bedeutsamen Zeit. Stärkere kosmische Strahlung dringt auf die Erde ein, ihre Schwingungsfrequenz wird sachte, sachte angehoben, die Erdachse behutsam aufgerichtet. Die menschliche Gesellschaft scheint in zwei Teile zu brechen: Hie jene Menschen, die das verstärkte Licht positiv aufnehmen, zu fragen beginnen, wissen wollen, ahnen, wachsen möchten, Ballast abwerfen, selbst frei und licht werden. Dort die anderen, die sich an die Materie klammern, darauf versteifen, bis ihre Hände gichtig sind und ihr ganzes Wesen stumpf und hart. Sie spüren das Licht wie ein Brenneisen auf der Haut und flüchten sich davor in Süchte und Triebe, zelebrieren den Ego-Trip, schaffen sich eine Welt des schönen Scheins, da sie sich immer weiter vom wahren Sein entfernen.
Wir leben in einer beschleunigten Zeit. Die Stunden rinnen schneller durch den Tag, die Jahre fliegen nur so vorbei. Alles scheint intensiviert - auch der Kreislauf des Schicksals. Wir leben in einer Zeit des 'Instant Karmas' - wo viel schneller als früher zu uns zurückkommt, was wir an Taten, Gefühlen und Gedanken ausgesandt. Und wer bockig ist und meint, sich dem allem entziehen zu können, den trifft es mit der Keule. Schicksalsschläge zuhauf, schreckliche Krankheiten, Kriminalität wie noch nie, dazu die Bedrohung der Arbeitslosigkeit. Massen von Menschen gefangen in den Krakenarmen der Depression. Selbstmorde noch und noch und schon bei Kindern - immer mehr.
Der Druck ist groß, die Ängste draußen im Land wachsend, ein Gefühl von tiefer Verunsicherung schwelt über die Städte und Dörfer: Wozu das alles? Kommt das Ende? Oder nicht? Was dann? Hat doch alles keinen Sinn! Sämtliche Philosophien und Utopien entzaubert, überlebt; wie die abgelegten Häute einer Schlange liegen sie auf dem Friedhof der Gedanken. Hinzu die Bedrohung eines neuen Totalitarismus: Der Mensch als gentechnisch manipulierte Bio-Entität, patentiert, kontrolliert, voraussagbar, für ein ganzes Leben in eine Schublade gesteckt - auf einem Planeten, der stirbt.
Es sind dies die Wehen der Geburt. Und was für einer! Der Erde steht ein so großer Quantensprung bevor, dass zu recht einigen von uns schwindlig wird beim Gedanken daran. Er ist ja bereits voll im Gang. Wieviele Gespenster sind doch schon vom Erdboden verschwunden: Diktatoren, Kriege, gar der Kommunismus. Nicht ganz, nein. Noch immer schwelen Buschfeuer da und dort, irrlichtern die alten Geister umher, versuchen mit Polemik und Putschs die alten Zeiten wieder herzuzwingen, unter ihre Kontrolle zu bringen. Wie sehr real war unsere Angst vor einem Dritten Weltkrieg noch anfangs der Achtziger Jahre - so groß, dass sie empfindlich auf die Geburtenrate drückte. Und heute? Keine Rede mehr davon, und lichtvolle Babies purzeln zuhauf ins Leben. Rabin schüttelt Arafat die Hände, der Frieden zwischen Israel und Palästina ist am 9. September 1993 beschlossen. Wer hätte darauf gewettet? Auf den Fall der Berliner Mauer? Was jahrzehntelang unverrückbar schien, fällt plötzlich in den Staub. Und niemand findet einen Reim darauf.
Erst wenn wir die Welt der Stoffe verlassen, gelangen wir in die Welt der Ursachen. Jenseits der Bereiche, wo alles physisch und damit sichtbar wird, herrscht Krieg. Manche nennen diesen Krieg 'die Schlacht von Armageddon'. Sie findet schon seit Jahren statt, auf einer Schwingungsebene, die dicht über unserer physischen liegt, und die wir die Astralsphäre nennen. Sie ist jenes Reich, in dem auch die Engel und Elementarwesen leben. Und die Dämonen, die der Mensch geschaffen hat.
Bigotter Aberglaube? Frömmlerischer Spuk? Nur wer die Welt der Dämonen ins Fabelreich verbannt, ist naiv. Sie ist - noch - äußerst real, wenn wir sie auch nicht mit unseren physischen Augen wahrzunehmen vermögen. Und das kommt so: Wann immer wir denken, erschaffen wir im Feinstofflichen das Bild unseres Gedanken. Ist dieser positiv und von konstruktiven Gefühlen begleitet, so leuchtet unser Bild in schönen Farben - und segnet die ganze Schöpfung. Ist er negativ, und von destruktiven Gefühlen - Angst, Wut, Gier, Neid, Trauer - begleitet, dann schaffen wir ein düsteres, häßliches Bild, das, könnten wir es riechen, stinken würde und seine disharmonische Schwingung weit ins All hinaus abstrahlt. Mit jedem unserer Gedanken, Gefühle und Taten qualifizieren wir die reinen, göttlichen Elektronen, die uns umgeben: Zum Segen oder zum Fluch der Schöpfung.
Was geschieht, wenn Millionen von Menschen über Jahrhunderttausende hinweg destruktiv fühlen, denken und handeln? Sie schaffen monströse Gedankenformen destruktiver Natur, alle aus intelligenten Elektronen zusammengesetzt - denn jedes Elektron hat ein eigenes, intelligentes Bewußtsein; auch wenn das unsere Naturwissenschafter noch nicht bemerkt haben. Die Menschen haben diesen äußerst realen Wesenheiten Namen wie Teufel, Dämonen, böse Geister gegeben. Sie vernebeln, verdunkeln, bedrohen die einst reine Welt der Engel und Elementarwesen, und sie trachten danach, immer neue Energie von den verkörperten wie den unverkörperten Menschen zu erhalten. Eines ihrer Lebenselixiere ist Nikotin. Kein Wunder, schaffen es viele Raucher nicht, ihr Laster aufzugeben!

Fortsetzung des Artikels


"Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, darnach den Charakter und endlich sein Schicksal."

Gottfried Keller



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