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Der Funke, der uns unsterblich macht
(Teil 2/2)
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Der Schlüssel zum Funken im Herzen ist die Liebe. Wenn wir uns still hinsetzen, in Frieden mit uns selbst, und mit liebevollen Gedanken uns ins Herz versenken, müssen wir einfach ein Echo spüren schwach vielleicht, wie eine Kerze, die nur noch mühsam flackert und doch! Der Funke ist da, in jedem von uns, und wenn er es nicht wäre, hätte unser Herz aufgehört zu schlagen.
Unser Körper ist der Tempel des Allerhöchsten', und das Herz der Tabernakel. Dies ist weder frommes Gerede, noch Ansichtssache, sondern physische Realität! ICH BIN EINE ZELLE IM KÖRPER GOTTES. Ohne mich ist Gott unvollständig, und jedes Verneinen meiner eigenen Göttlichkeit ist eine Gotteslästerung! ICH BIN der dritte Aspekt der Dreifaltigkeit Gottes, die auch in meinem Herzen lebt.
Für Menschen, die sich in den letzten zwei Jahrtausenden immer als getrennt von Gott betrachteten, mag dies eine schwer annehmbare Aussage sein. Dennoch ist sie wahr.
Die Dreifaltigkeit Gottes ist nicht rein männlich, wie es uns die Priester der katholischen Kirche erzählten. Sie ist im Grunde eine himmlische Familie': Gottvater, Gottmutter und das Christuskind. Gottvater entspricht dem Willen, der Macht oder auch Kraft (blaue Flamme); Gottmutter der liebevollen Weisheit und Erleuchtung (goldene Flamme); und zusammen bringen sie das Kind', die Liebe (rosa Flamme) hervor, die auch der Christus geheißen wird. Wille, Weisheit und Liebe sind also die Aspekte der Gottheit, die auch in unserem Herzen wohnen: Als die Dreifältige Flamme, zu welcher der Funke einmal erwachen muß.
Je größer diese Flamme wächst, desto mehr Lichtenergie kann auch in unseren physischen Körper fließen, dessen Schwingungsrate sich natürlich erhöht, denn auch unsere Zellen sind letztlich verdichtetes Licht. Je höher die Schwingung eines Körpers ist, desto schneller schwingen die Elektronen im Atom und desto empfänglicher werden wir selbst für höhere Schwingungen. Wir bringen uns immer mehr in Resonanz mit dem, was vollkommen ist, und dies wird sich auch in unserer persönlichen Welt widerspiegeln. Wirtschaftliche Rezession, Krankheit, Weltuntergangsängste erreichen uns nicht einmal mehr, weil wir keinerlei Schwingungsresonanz dazu aufweisen. Wir haben uns buchstäblich über die Welt der Maya, der Schatten und des Massenbewußtseins erhoben. Die einzige Sicherheit, die wir finden können, ist in unserem Göttlichen Selbst, denn dieses Selbst, das Leben und das Gesetz sind EINS.
Ein Leben nach den schöpferischen Gesetzen, die auch in unserem Selbst verankert sind, ist auch der einzige Weg zu wahrer, innerer wie schließlich äußerer Freiheit. Der einzige Weg in unsere persönliche Freiheit, in ein Leben der Fülle, der Freude und des Glücks liegt also in unserem Innern. Wenn wir es erreichen, daß wir jeder Person und jedem Ding mit einem Gefühl bedingungsloser Liebe und vollkommenen Friedens begegnen können ohne zu erwägen, ob diese Person oder Sache es wert' ist dann sind wir dabei, den Schlüssel zu dieser Gotteskraft im Innern im Schloß zu drehen, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Tor sich öffnet und jenes immense Licht dahinter sich ungehindert durch uns hinaus zu allem Leben ergießen kann.
Dann haben wir den heiligen Gral' gefunden, und die Vollkommenheit kann Einzug in unsere persönliche Welt der Erscheinungen halten. Es gibt sie, diese immens tiefe Glückseligkeit, die keinen äußeren Anlaß braucht, und nach der alle Menschen instinktiv suchen auch wenn die meisten glauben, es wäre zu vermessen, einen Zustand dauernden inneren Friedens und Glückes verlangen zu dürfen. Doch wie könnte es einen lieben Gott' geben, wenn dieser nicht für seine Kinder' nur das Beste im Schilde' führte? Und wäre es nicht grausam, die Menschen auf eine Ebene zu verbannen, auf der dieser Schlüssel zum inneren Glück verloren wäre?
Wahre Menschen sind wir erst, wenn wir jene Tore geöffnet haben. Unsere Bestimmung ist es, die ganze Schöpfung frei zu lieben, und solange wir nicht alles, was wir tun, denken und fühlen durch diese weit geöffneten Herzenstore tun, solange produzieren wir Schatten, die das Licht der Welt verdunkeln. Im Osten nennt man es Karma', und es bedeutet Nachsitzen im Schulzimmer Erde. Jedes Elektron unvollkommen qualifizierte Gedanken- oder Gefühlsenergie kehrt irgend einmal zu uns zurück, um erlöst zu werden. Dieses Erlösen' schließt immer eine Lernerfahrung mit ein, manchmal auch Leiden, und es ist nur durch ein Überwinden des Egos, der niederen menschlichen Persönlichkeit zu erreichen.
Der Weise überlegt sich also gut, ob er dem Leben gibt oder antut'. Sogar der Selbstsüchtige würde, wäre er wirklich klug, dem Leben nur Gutes geben. Die Selbstsucht indes nimmt, ist rücksichtslos und unbarmherzig. Ist ein Dieb nicht dumm? Muß er doch für ein bißchen Reichtum Jahre im Gefängnis verbringen! Unser Ego benimmt sich wie einer.
Es kann daher nur unser Feind sein.
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Wie verbinde ich mich
mit meiner Dreifältigen Flamme?
St. Germain sagte einmal: Es gibt nur einen Ursprung alles Guten: Gott. Wer diese Wahrheit bewußt erfaßt und aufnimmt und durch seinen äußeren Geist in die Tat umsetzt, nicht zwei- oder dreimal während des Tages, sondern jeden Augenblick von früh bis spät, ohne Unterbrechung, gleichgültig, womit das äußere Selbst sich beschäftigt, der wird, wer er auch sein mag, seine vollkommene Freiheit und Beherrschung aller menschlichen Dinge zum Ausdruck bringen."
ICH BIN ist der Name von Gott. ICH' bedeutet Bewußtsein, BIN' steht für Schwingung. Es gibt nur Bewußtsein und Schwingung im Universum. Möchte man sich stärker mit dem Gott im Innern' verbinden, gilt es als erstes, die Gefühle zu überwachen. Gereizte und zerstörerische Gefühle sind im Weltall das größte Verbrechen gegen das Gesetz der Liebe! Solange wir unseren Gefühlen erlauben, uns zu beherrschen und mit uns Ringelreihen zu tanzen, können wir niemals eine Meisterung unseres Lebens erlangen. Achten wir darauf, daß in unserer Gefühlswelt Ruhe, Frieden und Freundlichkeit vorherrscht.
Immense Fortschritte kann man machen, wenn man die folgende kurze Meditation macht, die ebenfalls von St. Germain so gegeben wurde: Der erste Schritt zur Beherrschung deiner selbst erfordert die Beruhigung aller äußeren Tätigkeit des Geistes wie des Körpers. Wer jeden Abend vor dem Schlafengehen und jede Morgen vor Beginn der Tagesarbeit fünfzehn bis dreißig Minuten der folgenden Übung widmet, mit dem nötigen Krafteinsatz, wird Wunder erleben:
Sorge dafür, daß du nicht gestört werden kannst. Werde ganz still und stelle dir vor und fühle, wie dein Leib in ein Blendendes Weißes Licht eingehüllt ist. Halte während der ersten fünf Minuten dieses Bild fest. Erkenne und fühle innig die Verbindung zwischen dem äusseren Selbst und deinem Mächtigen Gottesfunken in dir. Richte deine Aufmerksamkeit auf den Mittelpunkt des Herzens und stelle ihn dir als Goldene Sonne vor.
Als nächstes folgt die Anerkennung: Freudig gebe ich mich nun der Fülle der Mächtigen Gott-Gegenwart, dem Reinen Christus hin!'
Empfinde den großen Glanz des Lichts' und verstärke es in jeder Zelle deines Körpers während wenigstens zehn Minuten.
Schließe nun die Meditation durch den Befehl: Ich bin ein Kind des Lichts' Ich liebe das Licht' Ich diene dem Licht' Ich lebe im Licht' Ich werde durch das Licht' beschützt, erleuchtet, versorgt, unterstützt Ich segne das Licht'."
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Es braucht den Willen, die Gedanken und Gefühle zügeln zu wollen. Es braucht die Weisheit, das richtige zu denken, zu fühlen und zu tun, dann kann das Kind, die Christusliebe in uns geboren werden. Sagte er nicht, wir könnten das gleiche tun wie er, und noch größere Dinge?
Zum Abschluß noch eine kleine Geschichte, die man auch beherzigen darf, bevor man selbst vor jenen Toren steht!
Ein großer geistiger Lehrer klopfte eines Tages an die Tore des Paradieses. Nach einiger Zeit kam Gott an die Pforte und fragte Wer ist dort? Wer klopft an?"
Ich bin es", kam die prompte Antwort.
Tut mir sehr leid. Es hat keinen Platz im Himmel. Du mußt leider gehen; doch du kannst ja nach einiger Zeit nochmals nachfragen."
Der gute Mann ging äußerst verwirrt über diese Abfuhr von dannen.
Nachdem er einige Jahre meditiert und über die seltsame Zurückweisung nachgesonnen hatte, kam er zurück und versuchte es erneut. Wieder ertönte dieselbe Frage, und wieder gab er eine ähnliche Antwort. Und noch einmal wurde ihm gesagt, daß der Himmel augenblicklich leider total besetzt sei.
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Die Fleur-de-Lis taucht auch immer wieder in der französischen Heraldik auf. Eine Lilie soll dem Merowingerkönig Chlodwig I. (481511) durch einen Engel verliehen worden sein, und seit 1179 schmückte sie das Wappen der Könige von Frankreich. Auch diese Lilie' ist insgeheim ein Symbol für die dreifältige Flamme.
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In den Jahren, die dahingingen, drang der Lehrer tiefer und tiefer in sich, meditierte und sann nach. Als schließlich sehr viel Zeit verflossen war, klopfte er zum dritten Mal an die Tore des Himmels. Wiederum fragte Gott, wer da sei.
Diesmal aber antwortete er: Du bist es."
Und die Tore öffneten sich weit, und Gott sagte: Komm herein. Im Himmel gab es noch niemals Platz für Mich und dich.".
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