Mikrowellenherde zerstören die
Nährstoffe im Kochgut. Dies fanden Wissenschaftler
um Cristina Garcia-Viguera vom CEBAS-CSIC-Forschungsinstitut
im spanischen Murcia heraus. Wie der New Scientist
in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2003 schrieb, sei
das Garen mit Wasserdampf in einem Steamer bei weitem
die beste Art, um Gemüse zu kochen - und der Mikrowellenofen
die schlechteste.
Das spanische Forscherteam verglich nämlich die verbleibenden
Nährstoffe in Broccoli, nachdem das Gemüse entweder
im Steamer, im Dampfkochtopf, in kochendem Wasser
oder in der Mikrowelle gegart wurde. Der Wasserdampf
des Steamers beeinträchtigte die krebshemmenden Antioxidantien
praktisch nicht, während der Mikrowellenherd sie praktisch
vollkommen eliminierte. Cristina Garcia-Viguera: "Die
innerlich erzeugte Reibungswärme des Mikrowellenofens
ist viel zerstörerischer."
Der Dampfkochtopf und das Wasserbad bauten beide deutlich
weniger Antioxidantien ab als die Mikrowelle. Im Gegensatz
zum Steamer treten bei diesen Garvarianten jedoch
große Mengen der Antioxidantien in das Kochwasser
aus, weshalb das Gemüse nachher nur noch 20 bis 45
Prozent der in rohem Broccoli enthaltenen Antioxidantien
aufweist.
Doch damit nicht genug: Die solcherart im Mikrowellenofen
denaturierte Nahrung schädigt auch den Menschen, der
sie ißt. Wie die ZeitenSchrift
schon vor acht Jahren ausführlich berichtete (vgl.
ZS 11, Seite 37), führten Dr. Hans U. Hertel von
The World Foundation for Natural Science und
Prof. Bernhard Blanc von der Eidgenössischen Technischen
Hochschule Lausanne bereits 1991 eine Studie durch,
die klar zeigte: Die im Mikrowellenofen erhitzte,
aufgetaute oder gekochte Nahrung, ob Milch oder Gemüse,
verursachte im Blut der Versuchspersonen signifikante
Änderungen, "die auf eine krankhafte Störung hinweisen
und ein Bild zeigen, das auch für den Beginn eines
kanzerogenen [krebsartigen] Prozesses gelten könnte".
Die Hämoglobinwerte des Blutes nahmen nämlich ab,
während das Hämatokrit, die Leukozyten und der Cholesterinwert
zunahmen. - Einfach ausgedrückt: Die Nahrungsmittel
haben die technische Mikrowellenenergie aufgenommen
und im Magen an den Menschen abgegeben.
Eine 1992 publizierte Studie der Stanford Universität
analysierte die im Mikrowellenofen erwärmte Muttermilch
und kam zum Schluß, daß diese Muttermilch ihre Fähigkeit
verliert, Infektionen zu bekämpfen. Außerdem baut
sie sich extrem schnell ab und bildet E.Coli-Bakterien.
Die Forscher schrieben: "Unsere Erkenntnisse zeigen
außerdem, daß Mikrowellenstrahlung kein geeignetes
Kochinstrument ist, da sie einen signifikanten Verlust
des Immunsystems zur Folge hat."
Die Mikrowellenstrahlung von Handys und Mobilfunktürmen
kann Krebs erzeugen, das ist hinlänglich bekannt.
Was erzeugt wohl die Mikrowellenstrahlung eines Mikrowellenherdes?