In dem Glasbehälter war eine trübe, bräunliche,
stinkende Brühe: Fauliges Wasser aus einem Tümpel, von dem
die Stadtverwaltung noch nicht entschieden hatte, ob man ihn
vielleicht besser zuschütten sollte, weil man nicht wußte
wie man das Teichwasser reinigen und den Zustand des Wassers
verbessern konnte. Die Anwohner beklagten sich vor allem im
Sommer über den üblen Geruch aus dem fauligen Teich. Der Mann
nahm einen Dosierbecher und goß ein wenig von einer Flüssigkeit
in den Behälter mit der Brühe. Die Flüssigkeit fing an, durcheinander
zu wirbeln und sich zu vermischen. Nach wenigen Minuten sah
man am oberen Rand, wie sich das Wasser klärte und der Schmutz
sich abzusetzen begann. Wenige Minuten später war die bräunliche
Brühe noch weiter abgesunken, bis sich nach etwa zwanzig Minuten
auf dem Grund des Behälters eine braune Schlammschicht ablagerte.
Als Beweis dafür, daß dieser Vorgang, der ohne den Einsatz
von chemischen Mitteln abgelaufen war, gänzlich unschädlich
zum einen für das Wasser selbst, aber auch für Mensch und
Tier ist, entnahm der Mann mit einem Trinkglas etwas von dem
nun klaren Wasser aus dem Behälter, setzte es an seinen Mund
- und trank es. Der unten im Behälter abgelagerte Schlamm
sei jetzt in einem Zustand, daß ihn die Fische als Futter
fressen könnten, erklärte er. Sowohl organische als auch anorganische
Verschmutzungen waren wieder in ihre ursprüngliche Grundsubstanz
zurückversetzt worden.
Der dieses ‚Wunder' soeben vollbracht hatte, heißt Ayhan Doyuk.
Der gebürtige Türke ist ein bescheidener, ruhiger und freundlicher
Mann. Er besuchte eine normale Schule und absolvierte nie
ein naturwissenschaftliches Hochschulstudium. Bereits als
Kind war er so oft wie möglich in der Natur, der immer schon
seine ganz besondere Liebe galt und von der er "sehr viel
mehr über das Leben lernen konnte als in der Schule".
Die Geschichte dieses Mannes klingt fast zu schön und zu phantastisch,
um wahr zu sein, hat er doch eine Lösung für ganz viele Umweltprobleme
gefunden. Die Umweltprobleme einer Welt, deren Wissenschaft
die Gesetze der Natur noch nicht wirklich verstanden hat,
die noch nicht glaubt, daß alles untrennbar miteinander verbunden
ist und daß alles, was der Mensch der Natur antut, was er
von ihr wegnimmt, er letztendlich sich selber antut und sich
selber wegnimmt. Mit einer Wissenschaft, die sich eben noch
immer besser aufs Trennen denn aufs Verbinden versteht.
Fast unglaublich klingt es, wenn man hört, daß es Doyuk gelungen
sein soll, etwas gefunden zu haben, womit sich das Wasser
nach einer Erdölkatastrophe völlig umweltverträglich reinigen
läßt.
Ölteppiche in Fischfutter
verwandeln
In seinem nächsten Versuch zeigt Ayhan Doyuk Motorenöl, das
sich auf dem Wasser absetzt. Wieder nimmt er eine kleine Menge
jener Flüssigkeit und gibt sie hinzu. Sofort fängt das Öl-Wasser-Gemisch
an, sich zu verbinden und es entsteht eine bernsteinfarbene
Flüssigkeit.
"Sie sehen, wie die Formula hier wirkt" sagt er. Er nennt
seine Entwicklungen ‚Formulas'. Ayhan Doyuk hat verschiedene
Formulas für unterschiedliche Zwecke entwickelt. Haben wir
ein Säureproblem im Wasser und in der Umwelt, so braucht die
Formula andere Eigenschaften als bei einem Problem, das durch
einen zu hohen PH-Wert, also durch Laugen entstanden ist,
oder durch Schwermetallbelastungen oder eben durch Öl. Geleitet
von seiner Liebe zur Natur und einem tiefen, intuitiven Verständnis
für ganzheitliche Zusammenhänge begann Doyuk neue Möglichkeiten
zu erforschen und ein Wasser zu entwickeln, das in seinen
Eigenschaften und Reaktionen zu herkömmlichem Wasser sehr
verschieden ist. Chemisch gesehen handelt es sich um ganz
gewöhnliches H2O. Betrachtet man dieses Wasser aber physikalisch,
so stellt man sonderbare Eigenschaften fest. Tests ergaben,
daß es sogenannt superionisiert ist. Das heißt, daß die einzelnen
Moleküle dieses Wassers mehr negativ geladene Ionen in der
Außenhülle besitzen und dadurch eine viel stärkere Fähigkeit
haben, sich mit Verschmutzungen aller Art - sogar mit Öl!
- zu verbinden und diese einzukapseln, unschädlich zu machen
und aufzulösen, bzw. in ihre Grundsubstanzen zurück zu bilden.
Erdöl, ein Problem für Mensch
und Natur
Im Gespräch verweist er auf die Zusammenhänge von Umweltzerstörung,
industrieller Entwicklung und der Entdeckung des Erdöls: Vor
ungefähr 150 Jahren begann das Problem der Umweltverschmutzung
durch die Verwendung von Erdöl und Schwermetallen in der Industrie.
Das Ganze hat bis zum heutigen Tag die bekannten kritischen
Ausmasse angenommen. Ayhan Doyuk führt aus, wie rasant seit
der Entdeckung des Öls die Zerstörung unseres Lebensraumes,
unseres Planeten vorangeschritten ist. In weniger als zweihundert
Jahren haben wir Menschen einen großen Teil unserer Lebensgrundlagen
vernichtet, wie dies zuvor während der gesamten menschlichen
Entwicklung nicht geschah.
Mit der Entdeckung des Öls hat leider auch die Gier zugenommen.
Wie viele Kriege wurden wegen des ‚Schwarzen Goldes' gefochten?
Jüngstes Beispiel dafür ist Bushs Irak-Krieg. Doyuk vertritt
die These, daß Erdöl ein fossiler Stoff ist, der eine ganz
andere Aufgabe hat als das, wozu wir ihn heute verwenden.
Es ist ein Rohstoff, der sich weiter entwickeln sollte und
in einer späteren Form als Nährstoff für die Pflanzen dienen
kann. Erdöl, sagt Doyuk, sei nicht für die Menschen in unserer
Zeit gedacht. Das kann man auch daran feststellen, daß die
ganze Natur, weder die Luft, noch das Wasser, die Erde oder
die Körper von Mensch und Tier damit umgehen oder diesen Stoff
verwerten oder auch nur irgendwie wieder loswerden können.
Das gilt natürlich auch für sämtliche aus Erdöl hergestellten
Substanzen, die heute in fast allen Lebensbereichen in Form
von Kunststoffen, Plastik, Zusatzstoffen, Paraffin (zum Beispiel
in Kosmetika) etc. zu finden sind. Mit diesen ‚Abfällen' können
die Elemente der Natur nichts anfangen. Daher spült das Meer
uns gern die Plastikflaschen an den Strand zurück!
Wie die Weltmeere sind auch Luft und Natur und damit unsere
Nahrung erheblich mit Giftstoffen belastet. Die Körper von
Mensch und Tier sind überfüllt mit Abfallstoffen aus der Petrochemie
und mit anderen schädlichen Substanzen. Der Körper vermag
sie nicht aus eigener Kraft auszuscheiden. Die aus der Petrochemie
stammenden Stoffe sind nicht wasserlöslich, können also nicht
durch vermehrtes Trinken ausgespült werden. Vielmehr lagern
sie sich im Fettgewebe und in den Nervenzellen ab und richtigen
dort ihre Schäden an. Auch hier wird das superionisierte Wasser
mit Erfolg angewendet.
Die Heilpraktikerin Ina Gutsch beschäftigt sich seit Jahren
schwerpunktmäßig mit dem Problem der Vergiftung, resp. Entgiftung
und Entschlackung und hat in Ihrer Praxis immer wieder festgestellt,
daß superionisiertes Wasser als sogenanntes Trinkformula-Wasser
in der Lage ist, den Körper von diesen fettlöslichen Ablagerungen
sowie Belastungen durch Schwermetalle, Pestizide, Holzschutzmittel
u.a. zu reinigen. Sie hat ein informatives
Praxis-Buch zur Anwendung der Formulas in den Bereichen
Gesundheit, Haushalt und Industrie geschrieben.
Superionisiertes
Wasser für den Normalverbraucher
Der frühere Präsidentschaftskandidat der Vereinigten Staaten,
Al Gore, zeigte großes Interesse an Doyuks Konzept. Doyuk
arbeitete vor einigen Jahren dann auch eine Weile mit Gore
zusammen. Viele seiner Erkenntnisse sind in das Buch Erde
im Gleichgewicht, welches Al Gore geschrieben hat, eingeflossen.
Wäre Gore im Jahre 2001 Präsident der USA geworden, hätte
sich wohl manches in Amerika etwas anders entwickelt.
Ayhan Doyuk erzählt von dem verheerenden Erdbeben in der Türkei
im vorvergangenen Winter. Daß es große Flächenbrände verursachte.
Es gelang ihm, dem Feuer mit seinem Formula-Wasser Einhalt
zu gebieten. Sonst, sagt er, wäre ganz Istanbul abgebrannt...
Er untermauert seine Aussage, indem er ein Stück Holz, das
mit Formula Brandschutzmittel imprägniert wurde und mittlerweile
getrocknet ist, anzündet: Es raucht zwar, das Holz wird ein
bißchen angekohlt, aber es fängt kein Feuer. Im Vergleich
nimmt er ein gleiches Stück unbehandeltes Holz; es fängt sofort
an zu brennen.
Nach vielen Jahren erfolgloser Bemühungen mit Regierungen
und Industrie hat Ayhan Doyuk beschlossen, den Spieß umzudrehen
und das ganze von unten her aufzurollen. Wenn die ‚Großen'
nicht bereit waren, mit seinen Produkten die Umwelt zu sanieren,
so gab es doch viele Menschen, die gerne mehr für Natur und
Umwelt tun würden. So beschloß er, das superionisierte Wasser
dem Endverbraucher zur Verfügung zu stellen, indem er Haushaltsprodukte
auf der Grundlage von superionisiertem Wasser herstellte.
Also Allzweckreiniger, Geschirrspülmittel, Handseife, Duschmittel,
Haarshampoo, Autoreiniger und vieles mehr, was man im Alltag
braucht und was normalerweise unser Wasser belastet. Das bedeutet,
daß man nur dadurch, daß man sich duscht, die Haare wäscht
oder Geschirr spült, das superionisierte Wasser dem Abwasserkanal
zuführt Tests haben ergeben, daß dieses Wasser während
bis zu 21 Tagen weiterhin Schmutzstoffe im Abwasser bindet,
auflöst und in seine natürlichen Grundsubstanzen zurückführt.
Ayhan Doyuk: "Anders ausgedrückt, wenn Sie sich duschen, Geschirr
spülen und ihren Haushalt verrichten, leisten Sie einen aktiven
Beitrag zur Reinigung der Umwelt." Laut seiner Aussage reicht
es aus, wenn nur fünf Prozent aller Menschen in ihrem Haushalt
diese Produkte verwenden. "Wenn es eine bestimmte Menge an
superionisiertem Wasser im Wasserkreislauf gibt, wird es superionisiertes
Wasser regnen und dadurch wird auch die Umwelt sich wieder
regenerieren."
Die Fähigkeiten von Superionisiertem
Wasser