Das fragte ich mich an einem sturmgepeitschten Wintermorgen. Und
überlegte mir gleichzeitig, ob ich wohl die einzige Frau war, die
sich diese Frage schon gestellt hatte. Wie er da vor mir lag, dünn,
beinahe ausgezehrt, blaß wie der Winterhimmel und alles
andere als schön, fragte ich mich, ob ich mich seiner entledigen
sollte. Weg mit ihm in den Abfalleimer? Denn war er auch noch nie
ein Prachtexemplar gewesen, so mißfiel mir nun, daß er, als ich
ihn aus dem Wäschetumbler nahm, übersät war mit den roten Fusseln
der dicken Frotteewäsche, die mit ihm im heißen Luftstrom umhergewirbelt
war. Er war also nicht nur dünn und von gräulichem Weiß, sondern
auch noch rotgesprenkelt über seinen spärlichen grünen und grellgelben
Streifen - ganz einfach: Eine Beleidigung fürs Auge und fast schon
Schmirgelpapier für die Haut.
Doch dann regte sich etwas in mir, und aus dem nichtssagenden, alten
kleinen Waschlappen wurde plötzlich ein kleiner Waschlappenjunge,
der mich mit erbärmlich bittenden Augen ansah - in der Art: "Mutti,
wirf mich nicht weg! Laß mich am Leben!" - und ich spürte (lachen
Sie nicht!) fast zärtliche Gefühle in mir aufsteigen für dieses
kleine Waschlappenwesen, das mich schon so lange begleitet hatte.
Was soll ich sagen - nach zahlreichen weiteren Wäschen ist der kleine
Weiß-Gelb-Grüne wieder von all seinen roten ‚Pickeln' befreit. Er
schmirgelt zwar immer noch auf der Haut, aber jedesmal, wenn er
mir in die Finger kommt, denke ich, "Hallo, kleiner Waschlappen!
Gibt es dich immer noch?!" - und ich muß die am Anfang gestellte
Frage ganz klar mit einem ‚Ja' beantworten: Man kann einen Waschlappen
lieben!
Ich weiß nicht, ob die anderen Waschlappen eifersüchtig werden,
wenn mein dürrer Kleiner soviel Aufmerksamkeit bekommt. Doch lieben
tu ich sie alle. Jeden Tag benutze ich einen neuen - meine Art des
Luxus - und wenn ich mir jeweils sieben für eine Woche aus dem Schrank
hole, dann ordne ich sie der Farbe nach, damit sich ein schönes,
harmonisches Bild ergibt.
Falls Sie Psychiater(in) sind, stellen Sie bei mir vielleicht nun
eine bedenkliche Persönlichkeitsstörung fest. Das bestreite ich.
Eine gewisse Kindlichkeit lasse ich gelten. Hatten in unseren Kindertagen
die Züge in den Bilderbüchern nicht Namen, genauso wie die Elefanten
und die Osterhasen? Benahmen sie sich nicht höchst menschlich, weshalb
sie auf direktem Weg in unser Herz purzelten? Natürlich war mein
Affe Goa lebendig, auch wenn ich ihn unter der Brust drücken mußte,
damit er quietschte, und genauso empfinden es Millionen von Kindern,
deren bester Freund ihr Teddybär ist.
Was unsere Welt (unter anderem, aber dringend!) braucht, ist ganz
viel Teddybärliebe. Liebe zu ‚Dingen', die wir als nicht beseelt
betrachten, denen wir aber durch unsere Liebe eine Seele einhauchen.
Wer's nicht glaubt, dem sei das nachfolgende Experiment ans Herz
gelegt: Anfang der neunziger Jahre berichtete Moskaus Russische
Akademie der Wissenschaften von einer verblüffenden Beziehung zwischen
der DNS und den Qualitäten des Lichts, gemessen als Photonen. In
einem Bericht über die näheren Einzelheiten dieser frühen Studien
schilderte Dr. Vladimir Poponin (1), ein führender Experte auf dem
Gebiet der Quantenbiologie, eine Versuchsreihe, die darauf schließen
läßt, daß die menschliche DNS (2) die physische Welt beeinflußt,
und zwar durch ein neues, bislang unbekanntes Feld, das beide verbindet.
Die Versuche begannen damit, daß man in einem kontrollierten Umfeld
die Lichtmuster in einem Vakuum maß. Nachdem aus einer eigens hierfür
konstruierten Kammer alle Luft abgesaugt worden war, folgten Muster
und Abstände der Lichtpartikel erwartungsgemäß einer Zufallsverteilung.
Diese Muster wurden zur Sicherheit noch ein zweites Mal überprüft
und aufgezeichnet, um Referenzgrößen für den nächsten Versuchsabschnitt
zu haben.
Die erste Überraschung erwartete die Wissenschaftler, als DNS-Proben
in der Kammer plaziert wurden. In Gegenwart des menschlichen Erbguts
veränderten sich nämlich Abstände und Muster der Lichtpartikel!
Anstelle des willkürlich wirkenden Musters, das die Forscher zuvor
zu Gesicht bekommen hatten, begannen die Lichtpartikel sich nun
zu einem neuen Muster umzugruppieren, das den Hebungen und Senkungen
einer glatten Welle entsprach. Eindeutig beeinflußte die DNS
die Photonen, als würde sie ihnen mit Hilfe einer unsichtbaren Kraft
die Regelmäßigkeit von Wellenmustern verleihen.
Damit nicht genug. Die nächste Überraschung stellte sich ein, als
die Wissenschaftler die DNS wieder aus der Kammer entfernten. Sie
waren der festen Überzeugung, daß die Lichtpartikel nun wieder ihren
Ausgangszustand, eine zufällige Verteilung, einnehmen würden.
Doch es geschah etwas völlig Unerwartetes: Die Muster unterschieden
sich stark von denen, die vor Einführung der DNS beobachtet worden
waren. Poponin beschrieb es mit seinen eigenen Worten so, daß das
Licht sich "überraschend und der Intuition zuwiderlaufend" verhalten
habe. Nach erneuter Überprüfung der Instrumente und einem neuen
Versuchsdurchlauf waren die Wissenschaftler in Erklärungsnot. Was
mochte es gewesen sein, das in Abwesenheit der DNS die Lichtpartikel
beeinflußte? Hatte die DNS etwas hinterlassen, irgendeinen Rückstand
an Kraft, der noch lange nach Verschwinden des biologischen Materials
bestehen blieb? Poponin schreibt, er und die Forscher seien "gezwungen
gewesen, die Arbeitshypothese zu akzeptieren, daß eine neue Feldstruktur
angeregt wurde...". Man nannte das ganze den "DNS-Phantomeffekt".
Wenn also winzigste Bausteine des Menschen eine augenblicklich ordnende
Kraft auf ihre Umgebung ausüben, wie könnte man da noch länger leugnen,
daß jeder Mensch seine unsichtbaren Spuren im Äther hinterläßt?
Daß es einen Unterschied ausmacht "zwischen Himmel und Erde", ob
er das, was er tut, mit Liebe und Hingabe macht, oder voller Frust
und Ärger?
Denn beides hat auch Einfluß auf seine eigene DNS-Struktur. Nach
einem Bericht zur dritten Jahresfachtagung der International
Society for the Study of Subtle Energies and Energy Medicine (Internationale
Gesellschaft für das Studium feinstofflicher Energien und Energiemedizin)
zu urteilen, hatten Wissenschaftler demonstriert, wie die nichtphysische
Kraft der Emotion eine faktische Veränderung des physischen
DNS-Moleküls bewirkte. Man hatte eine strenge Studie an Versuchspersonen
durchgeführt, die in emotionaler Selbstkontrolle geübt waren, sowie
an einer Kontrollgruppe ohne spezielle Schulung in diesem Bereich.
Das Fazit lautete: "Individuen, die darin geübt waren, konzentrierte
Gefühle tiefer Liebe zu erzeugen (...) waren in der Lage, willentlich
eine Veränderung in der Konformation (Gestalt) der DNS hervorzurufen".
Spezifische Qualitäten der Emotion, willentlich produziert, bestimmten,
in welchem Maß und wie eng die beiden Stränge des Moleküls, das
über das Leben entscheidet, zusammengerollt waren! (3) Ärger schwächt
das Immunsystem Daß ein niedergeschlagener, trauriger, unglücklicher
Mensch leichter ein Opfer von Krankheitsviren wird als ein fröhlicher,
aufgestellter, sagt uns schon lange der gesunde Menschenverstand.
Daß negative Emotionen sich irgendwann in körperlichen Krankheiten
niederschlagen, weiß vor allem die Naturheilmedizin schon lange.
Schön für sie, daß die Schulwissenschaft allmählich Beweise dafür
liefert. Im Sommer 1995 veröffentlichten Dr. Glen Rhein, Mike Atkinson
und Rollin McCraty, M.A., einen Fachaufsatz im Journal of Advancement
in Medicine. Der Artikel mit dem Titel Die physiologischen und psychologischen
Auswirkungen von Mitgefühl und Ärger, drehte sich um eine Studie
zum sekretorischen Immunglobulin A (S-IgA) in Speichelproben. S-IgA
ist ein Antikörper, der im Eiter anzutreffen ist und unsere oberen
Atemwege sowie den Magen-Darm-Trakt und die Ausscheidungswege vor
Infektionen schützt. Essenz dieser Arbeit war die Feststellung,
daß "ein höherer S-IgA-Spiegel mit einer Abnahme des Vorkommens
infektiöser Erkrankungen der oberen Atemwege einhergeht." (3)
Die Zusammenfassung des Artikels konstatierte als Fazit, daß "Ärger
eine signifikante Zunahme der Störungen auf der Stimmungsebene sowie
der Pulsfrequenz (bewirkte), jedoch keine Zunahme der S-IgA-Werte.
Positive Emotionen dagegen bewirken eine signifikante Erhöhung
der S-IgA-Werte." Sprich, das Immunsystem kommt auf Hochtouren.
"Bei Untersuchung der Auswirkungen über einen Zeitraum von sechs
Stunden konnten wir beobachten, daß Ärger, im Gegensatz freundlicher
Zuwendung, eine signifikante Hemmung von S-IgA ein bis fünf Stunden
nach dem emotionalen Erlebnis hervorrief." Ärger macht also das
Immunsystem lahm - eine gute Nachricht für Viren! "Biologisch betrachtet",
schreibt Gregg Braden in seinem Buch Der Jesaia-Effekt, "drücken
sich Emotionen in unserem Körper als der Hormon-, Antikörper- und
Enzymspiegel aus." Wir hätten "buchstäblich so etwas, was man als
‚Haß-Chemie', ‚Wut-Chemie', ‚Liebes-Chemie' und so weiter" sehen
könne. Braden: "Die Liebes-Chemie zum Beispiel weckt unsere Lebensgeister,
indem unser Immunsystem und die Steuerfunktionen unseres Körpers
optimiert werden. Umgekehrt kann Wut, die sich mitunter auch in
Form von Schuldgefühlen nach innen richtet, eine Schwächung des
Immunsystems bewirken" - siehe oben!
Wenn unsere Körperchemie sosehr von unseren Gefühlslagen beeinflußt
wird - weshalb sollten unsere Gefühle dann nicht auch unsere Welt,
unsere Umgebung zum Guten oder zum Schlechten verändern? Zitieren
wir einmal mehr den berühmten Ausspruch des Physikers Max Planck,
der sich in seiner Dankesrede bei der Nobelpreisverleihung weit
aus dem wissenschaftlichen Fenster lehnte mit der Erkenntnis: "Alle
Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen
in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms
zusammenhält. Da es aber im gesamten Weltall weder eine intelligente
noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen
bewußten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund
aller Materie." (3) (…) Wenn Sie wissen möchten, welche wissenschaftlich
nachweisbaren Wirkungen Massengebete auf die ganze Welt haben, und
Sie das Geheimnis des wahren Gebetes erfahren möchten, dann lesen
Sie doch den vollständigen Artikel in unserer gedruckten Ausgabe
Nr. 46!
1)Vladimir Pononin, "The D.N.A. Phantom Effect"
2) DNS = Desoxyribonucleinsäure (engl. D.N.A. für Desoxyribonucleinacid)
3) Glen Rhein, Ph.D., Mike Atkinson und Rollin McCraty, M.A.,
"The Physiological and Psychological Effects of Compassion and
Anger", Journal of Advancement in Medicine 8, Nr. 2 (Sommer
1995), S. 87-103. Eine deutschsprachiges Darstellung der Studie
findet sich unter
http://www.herzintelligenz.de/lp-musikforsch1.htm
Lesen Sie den vollständigen Artikel in unserer
Ausgabe Nr. 46.
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