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Mikrowellen: Cyber-Soldaten für den perfekten Krieg
Mikrowellen können Funktionen im Gehirn steuern
Mit Mikrowellen kann man nicht nur die Suppe im Mikrowellenofen erhitzen
oder das Handy quasseln lassen, sonder auch Gefühlsschwankungen und
Handlungen im Menschen auslösen.
Das Forschungszentrum der Stanford-Universität ist denn auch gegenwärtig
daran, einen Nerven-Chip zu entwickeln, der zwischen den Nerven und einem
Computer kommunizieren kann. Das California Institute of Technology forscht
an einem Computer-Chip, der das analoge Denken im menschlichen Gehirn
nachahmt. Der Chip bildet die Basis für ein Gehirnimplantat, das
alle Sinnesorgane mit einem Computer verbinden kann. Den Zweck dieser
Forschung erklären Helmut und Marion Lammers so:
"Speziell ausgebildete, mit solchen Gehirnimplantaten versehene
Soldaten werden über ihren Chip mit einem Satellitennetzwerk verbunden.
Die Cyber-Soldaten können sich mit Hilfe der Satelliten in beliebige,
global stattfindende Krisenherde einblenden, da in ihrem Gehirn ein visualisiertes
Bild des gewünschten Ortes erscheint. Sie können sich somit
selbst virtuell auf das Schlachtfeld begeben. Dort soll es ihnen möglich
sein, die im GLASS-System entwickelten letalen oder nichtletalen gerichteten
Energiewaffen, wie gepulste Mikrowellen, auf die Krisenherde abzufeuern.
Dieses gerichteten Energiewaffen können elektrische Stromkreise unterbrechen,
zerstören somit die Elektronik in Fahrzeugen und Computern und unterbrechen
die Stromversorgung eines Gebäudes oder einer ganzen Stadt."
Und Lammers folgern: "Jede Macht, die eine solche Technologie besitzt,
wäre damit der uneingeschränkte Herrscher über die gesamte
Erde. Da die militärischen Anwendungsbereiche für Gehirnimplantate
und Bio-Chips uneingeschränkt sind, wird es möglich sein, den
von Dr. Delgado prognostizierten, auf Knopfdruck gesteuerten Soldaten
in der nahen Zukunft zu erschaffen."
Mikrowellen: weitere Informationen
Zukunftsprophezeihung der Wissenschaft
Der Computerpionier Ray Kurzweil prophezeit, daß spätestens
ab dem Jahr 2029 die Kommunikation zwischen menschlichen Benutzern und
dem weltweiten Rechnernetz über permanente oder temporäre Implantate
laufen wird. Computer sollen dannzumal derart phänomenale Fertigkeiten
erlangt haben, daß man wird definieren müssen, was die Rechte
von Computern sind, und was eigentlich ein menschliches Wesen ausmacht.
Für das Jahr 2099 sagt er gar voraus: "Es gibt keine klaren
Unterschiede zwischen Mensch und Computer. Die meisten bewußten
Wesen besitzen keine permanente physische Präsenz mehr. Der Begriff
'Lebenserwartung' hat im Zusammenhang mit intelligenten Wesen keine Bedeutung
mehr."
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