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Wenn Menschen Gift für uns sind...
...und ihre bloße Gegenwart uns ‚zur Schnecke macht', müssen wir handeln. Doch wie? Lesen Sie die Ratschläge einer Hollywood-Therapeutin und eines fernöstlichen Prana-Heilers - und Sie reiten als unverwundbarer Ritter durch die Gefahren des Alltags!
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Die Vorstellung elektrisiert mich:
Daß es Menschen gibt, die ‚toxisch' auf mich wirken.
Also Gift für meine Seele sind. Ja, ich weiß: Man
soll alle Menschen lieben - aber wie kommt es dann,
daß es Leute gibt, in deren Gegenwart ich mich wie
eine kleine, häßliche Maus fühle? Und bei jedem Satz,
den ich äußere, kleiner werde, weil mich das Gefühl
einschnürt, nur absoluten Blödsinn zu reden? Ich einen
Schlag in die Magengrube bekomme, wenn diese Personen
nur schon meinen Weg kreuzen? Zugegeben, heute geschieht
mir das nur noch selten. Doch würde ich lügen, wenn
ich behauptete, daß es mir gar nie mehr passiert.
Astrologen würden vermutlich sagen: "Bestimmt liegt
eine Saturn-Konstellation vor, vielleicht gar ein
disharmonischer Saturn-Mars-Aspekt der beiden Persönlichkeiten.
Die jagen einander immer Unbehagen, um nicht zu sagen,
Angst ein." Schön und gut, aber ich kann ja nicht
gut meine Planeten im Horoskop verrücken, oder? Der
Esoteriker würde seine Stirn in bedeutungsvolle Falten
ziehen und nur ein Wort murmeln: "Karma." Aha. Alles
klar. In irgendeinem früheren Leben habe ich oder
der andere etwas angestellt, das uns jetzt noch die
Zähne klappern läßt, wenn wir einander nur ansichtig
werden. Doch kann ich ein gelebtes Leben ja auch nicht
gut ungeschehen machen, oder? Walter Russell, erleuchteter
Philosoph, würde vielleicht sagen, daß die Wellenmuster
jener Person überhaupt nicht zu meinen eigenen passen
und eine stete Disharmonie erzeugen. Klar: wir haben
einfach nicht die gleiche Wellenlänge!
Ich kann auf ‚toxische' Menschen in meinem Leben so
reagieren, daß ich sie einfach daraus verbanne. Oder
ich kann sagen, "sie sind dazu da, daß ich etwas lerne.
Daher nehme ich ihre Gegenwart freudig an" - und mich
weiterhin mies fühlen. Denn, seien wir ehrlich, obwohl
die zweite Handlungsweise viel ‚weiter entwickelt'
ist als die des einfachen Wegrennens, haben wir damit
das Problem des steten Unbehagens noch nicht gelöst.
Und wenn die toxische Person im eigenen Leben im gleichen
Büro sitzt, vielleicht der eigene Chef ist - dann
müssen wir dringend etwas tun, um dieses Unwohlsein
zu überwinden. Doch was?
Von ewigen Opfern und langsamen Brütern
Den Ausdruck der ‚toxischen Menschen' habe ich auf
dem Klappentext eines Buches von Lillian Glass gefunden.
Es trägt den Titel ‚Mit mir nie wieder!' und den Untertitel
‚10 Methoden, mit Menschen umzugehen, die Ihnen das
Leben schwer machen' (siehe
ZS-Buchmarkt). Das schon etwas ältere Foto von
Frau Dr. Glass zeigt eine Hollywood-Schönheit, halb
‚Krystle' aus dem Denver-Clan (Linda Evans), halb
Heather Locklear. Sie war die Frau, die Dustin Hoffman
lehrte, im Film ‚Tootsie' wie eine Frau zu sprechen.
Von ihrer Beobachtungsgabe zeugen auch die akribisch
genau beschriebenen, sage und schreibe neunundzwanzig
‚toxischen Terror-Typen'. Damit auch ja jeder seinen
ganz persönlichen Quälgeist darin wiederfinde.
Da gibt's also beispielsweise das ‚Lästermaul', das
jeden in seiner Umgebung niedermacht. Den ‚langsamen
Brüter', der laut Glass eine wandelnde Zeitbombe ist,
weil man nie weiß, woran man mit ihm ist. Jahrelang
hält er still, läßt sich alles gefallen - bis er wegen
einer Bagatelle explodiert und alles in seiner Umgebung
zu Brei schlägt. Oder das ‚ewige Opfer', dem es immer
schlecht geht, das in jeder Suppe ein Haar findet
und das das Unglück sosehr liebt, daß es ihm den halben
Weg entgegenläuft. Das ‚Weichei' ist so mutig wie
ein Hase, während der ‚Ausnutzer' immer zur Stelle
ist, wenn er einen braucht und sich aus dem Staub
macht, sobald man kein Geld mehr hat. Glass schildert
ein ganzes Panoptikum menschlicher Persönlichkeiten.
Sie stellte dieses Sammelsurium allzumenschlicher
Typen während ihrer jahrelangen Arbeit als Kommunikationsexpertin
zusammen.
Sie entdeckte, daß es tatsächlich Personen gibt, die
für die geistige, emotionale und körperliche Gesundheit
ihrer Mitmenschen eine Gefahr darstellen. "Ich habe
Menschen gesehen, die nur noch Haut und Knochen waren,
weil sie in einer destruktiven Ehe lebten. Ich habe
Menschen gesehen, die mit blutenden Magengeschwüren
im Krankenhaus lagen, weil sie für böse, übelwollende
Chefs arbeiteten. Ich habe Eltern gesehen, die ihren
Arbeitsplatz verloren und finanzielle Rückschläge
erlitten, weil sie ein Kind im Teenageralter hatten,
das stahl und Drogen nahm. Ich habe gesehen, wie das
Leben eines Menschen von einem vergiftenden Freund
beherrscht wurde, der fast alle seine konstruktiven
Ideen in den Schmutz zog. Ich habe mit eigenen Ohren
gehört, wie ein kleines Mädchen sagte: ‚Ich hoffe,
ich werde sterben, denn meine Mami liebt mich nicht.'
Die Kleine war tieftraurig, weil ihre Mutter kaum
jemals anwesend war. Und wenn sie doch einmal da war,
dann schrie sie ihre Tochter fortwährend an und sagte
ihr, was für ein böses Mädchen sie doch sei."
Lillian Glass fand aber auch heraus, daß jemand, der
für einen Menschen giftig ist, es nicht notwendigerweise
für einen anderen auch zu sein braucht. Und sie entwickelte
schließlich Techniken, mit solchen Menschen auf eine
Weise umzugehen, daß sie keine vergiftende Wirkung
mehr auf einen selbst haben können.
Eine gute Auswahl dieser Techniken stellen wir Ihnen
im Artikel zusammengefaßt vor - damit Sie nicht länger
ein Opfer von Mobbing und negativen Menschen sein
müssen!
Negative Gedanken und Strahlungsfelder schaden
uns
Wem dies alles zu wenig geistig ist, dem seien weitere,
feinstofflichere Methoden, sich zu schützen, mitgegeben.
Diesmal ist es ein fernöstlicher Prana-Heiler namens
Choa Kok Sui, Großmeister, der uns gezielte Methoden
zeigt, um uns vor Negativität im Alltag zu schützen.
Der Mensch ist keine Insel. Er ‚schwimmt' sozusagen
in einem Meer von unsichtbaren Schwingungen; von konstruktiven
und destruktiven Energien. Da gibt es zum einen die
feinstofflichen Strahlungsfelder, die von einer bestimmten
Qualität geprägt sind:
Beispielsweise Streßenergie im Büro, Chaosenergie
zuhause, depressiver Energie in Heimen oder Gefängnissen,
Gierenergie in städtischen Zentren usw. Sensible Menschen
werden durch sie negativ beeinflußt, es wird ihnen
Energie abgesogen und die eigene Aura, das individuelle
Strahlungsfeld also, wird entsprechend verschmutzt.
Darüber hinaus schaden uns viele andere Menschen -
wie oben schon erwähnt - durch ihre negativen Gedanken,
die sie auf uns projizieren. In der ZeitenSchrift
28 beschrieben wir ausführlich,
welche Formen unsere gedankliche Tätigkeit auf feinstofflicher
Ebene produziert. Choa Kok Sui unterscheidet folgende
Gedanken, die uns schädigen:
-
Schwächende
Gedanken. Sie stellen psychische Angriffe dar,
die oft unbeabsichtigt sind - beispielsweise, wenn
Eltern ihre Kinder ständig tadeln und kritisieren.
Akzeptiert das Opfer die negativen Gedanken und
läßt sie in die eigene Aura oder in eines seiner
Chakren (Energiezentren) ein, werden sein Selbstbild
und sein Selbstwertgefühl immer geringer, und er
wird im Leben kaum Erfolg haben.
-
Aggressive
Gedanken. Unter aggressiven Gedanken versteht
Choa Kok Sui beispielsweise das Verkaufsgebahren
mancher Händler, die an die Tür kommen, oder sonstige
(geschäftliche) Taktiken, die dazu führen, daß wir
am Ende Dinge kaufen (oder tun), die wir eigentlich
gar nicht wollen.
-
Überhebliche
Gedanken. Sie wirken ebenfalls schwächend. Dabei
genügt es, daß das Gegenüber sich einfach so benimmt,
daß man sich selbst dumm, unkultiviert, nutzlos
oder nicht vertrauenswürdig vorkommt.
-
Rassistische
Gedanken. Sie gehören zu den schlimmsten psychischen
Angriffen, weil sie sich nicht nur gegen einzelne
Menschen, sondern ganze Rassen und Länder richten.
Sie erzeugen bei den Empfängern negative Gedanken
wie Minderwertigkeit, Haß und Hoffnungslosigkeit
- bis zum Punkt, wo sie sich fast als Kriminelle
fühlen.
-
Versklavende
Gedanken. Dazu gehört die übermäßige Bindung
eines Partners an einen anderen - sosehr, daß man
nicht mehr vernünftig handeln kann, also dem anderen
‚hörig' ist.
-
Gewalttätige
Gedanken. Ein Streit oder ein heftiger Wortwechsel
entfesselt oft sehr machtvolle, gewalttätige Gedanken,
die in die Aura des Gegners eindringen. Sie können
sich schließlich sogar als körperliche Krankheiten
manifestieren.
Choa Kok Sui zeigt einfache geistige
Übungen und Körperhaltungen, wie man sich geistig
schützen und die eigene Aura stärken kann. Ausserdem
erklärt er die Wirkung von ‚psychischen Staubsaugern'
und Energiespaltern, die beispielsweise das Büro oder
die Wohnung energetisch säubern helfen.
Den ganzen
Artikel können Sie in unserer Ausgabe
Nr. 39 nachlesen.
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2003 ZeitenSchrift
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