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Weg mit dem Mobilfunkturm!

Lesen Sie hier den praxiserprobten Leitfaden, wie man eine Handy-Antenne verhindern oder wieder beseitigen kann.

Früher wussten es die Medien besser: 1995 - vor dem gewinnträchtigen Handyboom - betitelte der "Stern" den Artikel übers Handy noch mit "Störfunk fürs Gehirn".
 
In vielen Ländern wächst stetig der Protest gegen neue Mobilfunkantennen. Praktisch kein Baugesuch wird eingereicht, ohne daß nicht Hunderte protestieren. Große Teile der Bevölkerung sind völlig zu Recht wegen der von den Antennen ausgehenden elektromagnetischen Strahlung besorgt. Doch wie in vielen anderen Bereichen, diktiert auch beim Mobilfunk die Wirtschaft. Moral und Ethik scheinen in einem Bereich, der ein großes Wirtschaftswachstum aufweist, unter den Tisch gefallen zu sein. Da zur Zeit leider auch die Gesetzesgeber keinen Willen zeigen, Mensch und Umwelt besser vor der schädlichen Strahlung zu schützten, muß das Volk für sein Recht einstehen. Zu diesem Zweck entstehen laufend neue lokale Gruppierungen. Damit auch Sie in Ihrer Gemeinde gerüstet sind, zeigen wir Ihnen hier, wie Sie mit hoher Erfolgs-aussicht lokal gegen geplante und bestehende Mobilfunkantennen vorgehen können.
Es gibt jedoch kein Standardrezept; jede Situation muß individuell betrachtet werden. Auch sind die rechtlichen Grundlagen und die politischen Eingreifmöglichkeiten je nach Land verschieden. Wir haben jedoch darauf geachtet, Ihnen Empfehlungen zu geben, welche in jedem Land anwendbar sein sollten.

Greifen Sie möglichst früh ein
Versuchen Sie, sich möglichst früh in den Planungsprozeß einzuschalten. Es ist nämlich leichter, eine Antenne zu verhindern, die noch nicht steht! Dazu gehört ‚stete Wachsamkeit’, sprich, man sollte die offiziellen Publikationsorgane regelmäßig nach neuen Baugesuchen durchsehen. Setzen Sie alles daran, daß keine neuen Antennen errichtet werden – es gibt nämlich absolut keinen Bedarf dafür. Die Netzabdeckung ist in den meisten Ländern beinahe zu hundert Prozent erreicht. Heute kann man praktisch im hintersten Winkel der Erde mobil telefonieren; sei es auf einer Bergspitze oder auf einer kaum bewohnten Insel im Mittelmeer. Trotzdem sollte man auch vor bestehenden Antennen nicht zurückschrecken, denn es gibt eindeutig zu viele davon. Jeder Betreiber baut sein eigenes landesweites Netz auf. Dementsprechend überlagern sich die vielen Strahlen.
Der persönliche Kontakt kann oft den entscheidenden Unterschied ausmachen, im Guten wie im Schlechten. Ein direkter Kontakt ermöglicht es Ihnen, jemandem direkt in die Augen zu schauen, was einen ehrlicheren Austausch bedeutet und Ausflüchte des Gegenübers schwieriger macht. Auch dem Telefon ist gegenüber dem Brief der Vorzug zu geben. Es erlaubt Ihnen – im Gegensatz zu einem Brief – direkt auf gewisse Argumente des Gesprächspartners einzugehen. Dabei ist die persönliche Haltung entscheidend. Immer wieder habe ich festgestellt, daß jeder Mensch eigentlich genau weiß, was richtig und was falsch ist. Viele Menschen sind einfach so sehr in ihren Alltagszwängen verhaftet, daß sie sich nicht mehr getrauen, für die einfachen Grundwerte des Lebens einzustehen. Außerdem wird unser gesellschaftliches Leben ständig unnötig verkompliziert; der Sinn fürs Wesentliche scheint dadurch vielen abhanden gekommen zu sein. Es ist daher entscheidend, daß Sie immer eine positive, offene und verständnisvolle Haltung einnehmen.

Suchen Sie Verbündete
Suchen Sie nach dem Prinzip „Gemeinsam sind wir stark“ Verbündete, die ein besonderes Interesse daran haben, sich gegen eine Antenne einzusetzen. Die beste Unterstützung können Sie natürlich von Menschen erwarten, die bereits für die Thematik sensibilisiert sind – meist Leute, die persönlich betroffen sind oder es schon einmal waren. Die stärksten Motive dafür, sich gegen eine Mobilfunkantenne einzusetzen, sind der Selbstschutz sowie der Schutz der Kinder, bzw. der kommenden Generationen. Kontaktieren Sie:

1. Anwohner im näheren Umkreis einer Antenne: Meistens befinden sich in unmittelbarer Nähe eines Antennenstandorts kinderreiche Wohnquartiere. Nehmen Sie Kontakt mit den dortigen Anwohnern auf.

2.Vereine: Dies kann der Quartierverein, dem eine hohe Wohnqualität am Herzen liegt; der Elternverein, der sich für das Wohl der Kinder einsetzt; der Hauseigentümerverein, der keine Wertverluste an Liegenschaften durch die Mobilfunkantenne riskieren will; der Naturschutzverein, der sich dem Schutz der Umwelt widmet oder sonst irgendein gemeinnütziger Verein sein. Die meisten Gemeinden führen auf ihrer Homepage ein Vereinsverzeichnis mit den zuständigen Kontaktpersonen.

3.Parteien: Geben Sie auch den verschiedenen Parteien – egal wie deren politische Ausrichtung ist – die Gelegenheit, zur Thematik Stellung zu beziehen und Ihr Anliegen im besten Falle sogar zu unterstützen. Das Thema ist so weitgreifend, daß man es auf die politische Agenda einer jeden Partei setzen kann. Es eignet sich außerdem zur Profilierung bei der Bevölkerung. Die Unterstützung der Parteien kann Ihnen wiederum helfen, eine größere Medienaufmerksamkeit zu erlangen und somit mehr Menschen zu erreichen.

3.Behörden: Finden Sie heraus, wie die Haltung Ihrer lokalen Behörde zu diesem Thema ist. Wenn diese auf Ihrer Seite steht, wird die Verhinderung einer Antenne leichter sein. Leider ist es an manchen Orten noch nicht so weit. Das Recht auf Leben und auf Unversehrtheit sind Grundrechte des Menschen. Damit sind sie allen anderen Gesetzen übergeordnet. Diese Grundrechte werden in der heutigen Anwendung der Mikrowellentechnologie massiv verletzt. Machen Sie Ihre Behörden, falls sie nicht einsichtig sind, darauf aufmerksam, daß sie als Volksvertreter verpflichtet sind, die Grundrechte zu wahren und im Interesse der Bevölkerung zu handeln. Sie dürfen ruhig sagen, daß Sie nicht bereit sind, einer Behörde, die sich nicht für den Schutz des Lebens einsetzt, bei der nächsten Wahl ihre Stimme zu geben, und daß Sie dafür sorgen werden, daß dies Ihr Bekanntenkreis auch nicht tut.

(…)

Viele weitere nützliche Tips finden Sie im vollständigen Artikel unserer Ausgabe Nr. 51.

Wichtige Grundsätze

Das Gesetz von Petkau : „Eine kleine Dosis über lange Zeit ist schädlicher, als eine große Dosis über kurze Zeit.“ Dieses Gesetz macht die Grenzwert-Diskussion hinfällig. Es gibt keinen Grenzwert, der ein Null-Risiko gewährleisten würde.

Das Gesetz der Resonanz (Induktion): Schwingungen übertragen sich. Die gepulste Mobilfunkstrahlung überträgt sich auf alles Leben. Das bedeutet, daß der Mensch, Tiere (Haare, Nerven) aber auch Pflanzen (insbesondere Nadelbäume) selbst zu Mobilfunk-Antennen werden. Die Mobilfunkstrahlung greift somit bis in die Erbsubstanz der gesamten belebten wie auch in die sogenannt unbelebte Natur ein.

Mobilkommunikation vs. Biokommunikation: Zellen sind in ständiger Kommunikation miteinander. Sie tauschen nonstop lebenswichtige Informationen mit feinsten elektromagnetischen Signalen aus. Wird ein biologisches System durch die künstliche Mikrowellenstrahlung beeinflußt, hat dies in jedem Fall negative Auswirkungen auf den lebendigen Organismus. Qualität ≠ Quantität: Natürliche Strahlung ist nicht gleich technisch erzeugter Strahlung: Sonnenstrahlung bringt Leben hervor, Mikrowellenstrahlung zerstört Leben. Ohne die natürliche Strahlung können wir nicht überleben. Mikrowellenstrahlung überlagert diese natürliche Strahlung.

Fazit: Alle Bestrebungen sollten kurzfristig auf eine drastische Reduktion des Mobilfunks (sowohl durch eine Grenzwertsenkung, als auch durch eine Reduktion der Antennenanzahl) und langfristig auf die Ablösung der Mikrowellentechnologie durch eine ungefährliche Technologie zielen.

 

Aufrüttelnder Mikrowellen-Film

Die ZeitenSchrift bietet Ihnen eine im Auftrag von The World Foundation for Natural Science produzierte DVD an, welche über die Gefahren der Mikrowellentechnologie aufklärt, wie sie im Mobilfunk, im Mikrowellenofen, bei Schnurlos-Telefonen und Babyphones im DECT-Standard und mittlerweile sogar in der Waffentechnologie zum Einsatz kommt. Die DVD enthält den Hauptfilm (54 Minuten), sowie eine verkürzte Version (24 Minuten), die speziell für Lehrer oder Referenten gedacht ist, welche Schüler ab ca. zehn Jahren über diese Thematik aufklären möchten. Die ganze DVD kann in den Sprachen Deutsch/Englisch oder Deutsch/Spanisch bestellt werden. Bitte geben Sie Ihren Sprachwunsch an!

Bestell-Nr. CD-1623 CHF 25.- / € 16.- (Zum Bestellen hier klicken!)

Ab fünf Stück Mengenrabatt auf Anfrage.



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