„Solange das Ego sich in euch breit macht, wird Gott nicht bei euch sein, sondern sich fernhalten. Dem Egoisten sagt er: ‚Du bist nichts als ein kleiner Funken und bläst dich so sehr auf. Ich besitze das ganze Universum und dennoch halte Ich Mich schweigend verborgen. – Wenn ihr Gott habt, habt ihr alles. Dann werdet ihr euch keinem Millionär und keinem Milliardär beugen.“ Der dies sagte, heißt Mukunda Lal Ghosh, besser bekannt unter seinem späteren Namen Paramahansa Yogananda (* 5. Januar 1893, † 7. März 1952). So wie Mutter Teresa als Mensch des Westens nach Indien ging, begab er sich als Inder mit 27 Jahren nach Westen; nach Amerika. Sie, die Westlerin, brachte den ärmsten Indern das, was diese entbehrten: die Notwendigkeiten des materiellen Teils des Lebens – zu Essen und zu Trinken und ein Dach über dem Kopf. Er, der Orientale, brachte Amerika und dem Westen das, was diesem fehlte: Eine präzise Methode, die zur eigenen Gotterkenntnis führt und den Wunsch, das Glück im eigenen Innern und nicht in den Zerstreuungen der äußeren Welt zu suchen. Beide Weltregionen haben ihre Stärke überbetont und wurden so zu Hungernden und Bedürftigen: Der Osten auf der physischen, der Westen auf der geistigen Ebene.
Was Mutter Teresa, wie wir gesehen haben, zum Verhängnis wurde, denn sie wußte nicht, wie riskant das war, was sie vorhatte: sich tagtäglich unter den elendsten Menschen zu bewegen, nur Leid und Siechtum zu sehen, nur Armut und Verwahrlosung und Gottferne. Denn ein Mensch, der gottnah lebt, wird niemals in solch entsetzlichen Umständen vegetieren müssen wie die Parias in den Straßengräben Kalkuttas – außer, er habe sich in einem seiner früheren Leben eine besonders große karmische Schuld aufgeladen, die er nun in einem entbehrungsreichen Leben abtragen muß. Doch auch davon, nämlich, daß es kein Zufall war, daß diese Menschen unter solch erniedrigenden Umständen leben mußten, wußte sie nichts; hat doch die christliche Kirche des Westens die Tatsache der Reinkarnation schon wenige hundert Jahre nach Jesu’ Mission aus den heiligen Büchern verbannt.[4]
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„Zwischen euch und eurer Umgebung sowie den Menschen, mit denen ihr zusammenkommt, findet ein fortwährender Austausch magnetischer Schwingungen statt“, lehrte Yogananda die Amerikaner. „Wenn ihr jemandem die Hand gebt, wird ein Magnet gebildet; d. h., ihr tauscht magnetische Schwingungen aus. Wenn ihr die stärkere oder positivere Person seid, überträgt sich eure Schwingung auf den anderen; seid ihr dagegen die schwächere, empfangt ihr die Schwingungen des anderen. (…) Lehrer und Reformer von eigenen Gnaden, die sich nicht selbst zu schützen wissen, indem sie zuerst einen starken geistigen Magnetismus entwickeln, fallen gewöhnlich den schlechten Schwingungen der Menschen zum Opfer, denen sie zu helfen versuchen.“ Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde dies auch Mutter Teresa zum Verhängnis.
(…)
Der große indische Weise Paramahansa Yogananda war das pure Gegenteil von Mutter Teresa. Was wir aus seinen Lehren gewinnen können, wird im vollständigen Artikel in einfachen Worten gezeigt, und wir lernen, was es heißt, selber zum Christus zu werden, und wie man sich Glück und Freude dauerhaft erarbeiten kann. Das bringt unserem Leben nicht nur die ersehnte Erfüllung, sondern auch Gesundheit bis ins hohe Alter.
Mehr dazu erfahren Sie in unserer Druckausgabe Nr. 58.
Bücher von Paramahansa Yogananda können Sie in unserem Buchangebot bestellen.
[4] Siehe: ZS-Hompage www.zeitenschrift.com, Stichwort „Reinkarnation“
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