Impfen? Nein Danke, unsere Kinder werden
nicht geimpft! - Diesen Satz hört man immer öfter bei uns im
deutschsprachigen Raum. Die Eltern sind kritischer geworden.
Mit dazu beigetragen haben vor allem die vielen Aktivitäten
von AEGIS Schweiz und AEGIS Österreich. Das sind
Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die andere
Seite der Medaille aufzuzeigen und über Impfschäden und die
Unwirksamkeit der Impfungen zu berichten. Wir arbeiten alle
ehrenamtlich und beraten Eltern in Impffragen, begleiten bei
Impfschäden, suchen einen passenden Therapeuten oder Anwalt,
vermitteln impfkritische oder nichtimpfende Ärzte, halten Vorträge
und gestalten eine eigene Zeitschrift, AEGIS IMPULS.
Bei uns arbeiten Ärzte, Homöopathen, Hebammen, Mütterberatungsschwestern,
etc. aktiv mit.
Noch vor wenigen Jahren hat sich die Impfsituation ganz anders
präsentiert. Viele Eltern sind aus den Arztpraxen verwiesen
worden, weil sie sich geweigert hatten, ihre Kinder impfen zu
lassen. Vor allem im deutschsprachigen Raum gab es keine Organisationen
oder engagierten Personen, die sich dieser Thematik mit der
nötigen Vehemenz und Zeit angenommen hätten. Eine löbliche Ausnahme
bildete hier Dr. G. Buchwald. Die Eltern waren zwar kritisch,
aber sie fanden zuwenig Unterstützung.
Als wir mit unserer Arbeit begannen, war uns klar, daß als Zielpublikum
die Eltern angesprochen werden müssen. Eine Änderung in der
Gesellschaft findet immer von unten nach oben statt, und nie
umgekehrt. Wenn unsere Behörden, die Pharmaindustrie und die
ärztlichen Standesorganisationen an einer Änderung der Impfgepflogenheiten
Interesse hätten, dann wären sie ohne Zweifel auch in der Lage,
sie durchzuführen. Doch seitens dieser Gruppierungen besteht
kein Wunsch nach Änderung der Gegebenheiten. Für die Pharmaindustrie
bedeuten die Impfungen einen hohen Gewinn, und nicht nur das.
Durch das Impfen werden Schäden gesetzt, die ihnen auch zukünftige
Patienten in Großem Ausmaß bescheren. Das gibt man sogar offen
zu, wie in der Herald Tribune vom 1.3. 2003 nachzulesen
ist. Dort sagte Alex Hittle, ein führender Biotech Analyst von
A.G. Edwards, St. Louis: "Manchmal sagen wir scherzhaft,
es gibt zwei mögliche Katastrophenszenarien im Rahmen einer
klinischen Studie. Eine Katastrophe ist, wenn die Menschen daran
sterben. Die zweite Katastrophe ist, wenn sie geheilt werden.
Die wirklich guten Medikamente sind solche, welche chronisch
Kranke sehr, sehr lange benötigen." Daß wir mit unserer Strategie
Recht behielten, zeigen verschiedene Studien, die vom Schweizerischen
BAG (Bundesamt für Gesundheit) in Auftrag gegeben wurden. Als
die sogenannte ‚Impfmüdigkeit' - die unserer Ansicht nach eher
eine Impfmündigkeit ist! - nicht mehr zu verbergen war, wurde
eine Umfrage in der Schweiz durchgeführt.
Man wollte wissen, welche Gruppe von Eltern die Impfungen ablehnen,
damit man hier gezielt mit Propaganda einsetzen könne. Zum Leidwesen
der Behörden stellte sich dann allerdings heraus, daß es in
erster Linie besser ausgebildete Mütter mit einem höheren Schulabschluß
sind, die Impfungen kritisch hinterfragen, beziehungsweise das
Impfen beim geringsten Zweifel unterlassen. Diese Mütter erreicht
auch eine Angst machende Kampagne nicht mehr.
Ignoriert, bekämpft - akzeptiert
Ganz zu Beginn unserer Tätigkeit wurden wir von Seiten der Ärzteschaft
entweder ignoriert oder mitleidig belächelt. Als man feststellen
mußte, daß wir hartnäckig am Ball bleiben, versuchte man uns
mundtot oder lächerlich zu machen. So wurde z.B. im Sommer 1997
der Luzerner Kantonsarzt im Auftrag der Schweizerischen Kantonsärzte
zu uns geschickt, um unseren Verein AEGIS Schweiz aufzulösen.
Er zeigte uns Unterlagen aus denen hervorging, daß man einige
Juristen beauftragt hatte, nach Falschinformationen in unseren
Publikationen zu suchen. Trotz mehrmonatiger Suche wurde man
aber nicht fündig. Wir wissen, daß man unsere Tätigkeit mit
Argusaugen beobachtet. Da wir aber keine Aussagen machen, die
wir nicht mehrfach mit Studien oder Literaturangaben belegen
können, gibt es rechtlich keinerlei Handhabe gegen uns. Seitdem
wird unsere Tätigkeit - wohl oder übel - akzeptiert.
Schließlich folgte die Phase, in welcher die Impfbefürworter
selber Vorträge hielten und auf diese Art und Weise Gegenveranstaltungen
organisierten. Das gab man allerdings schnell wieder auf, da
sich an diesen Abenden meist weniger als ein Dutzend Zuhörer
einfanden, wo hingegen bei unseren Veranstaltungen die Säle
meist bis auf den letzten Platz gefüllt sind. Besonders in Deutschland
konnte man über ein Jahr lang beobachten, daß wenige Wochen
vor unserem Vortrag eine Veranstaltung der Impfbefürworter mit
Mitgliedern der STIKO angeboten wurde. Wegen fehlendem Publikum
wurde diese Aktion dann allerdings abgebrochen! Die STIKO (Ständige
Impfkommission) erstellt in Deutschland die Impfpläne. Jede
impfkritische Mutter kennt die Argumente der Impfbefürworter
zur Genüge, wenn sie versucht hat, mit ihrem Arzt in ein Gespräch
über diese Thematik zu kommen. Warum sollte sie hier zusätzlich
noch einen ganzen Abend opfern?
Bei unseren Veranstaltungen zeigten sich zu der Zeit oftmals
impfbefürwortende Ärzte, die anschließend in der Fragerunde
ihre Meinung darlegten. Da sie aber meist sehr kritische Fragen
von besorgten Eltern beantworten mußten, nahm ihre Zahl in den
allgemeinen Vorträgen schnell ab.
Ärzte werden offen für den
Dialog
Heute dagegen sieht die Situation gänzlich anders aus. Seit
mehr als zwei Jahren werde ich regelmäßig eingeladen, Vorträge
an Ärztekongressen zu halten. Zum Unmut der Pharmaindustrie
öffnen sich die Ärzte der Impfkritik. In der Schweiz und Österreich
hat dieser Wandel derartige Formen angenommen, daß sich immer
mehr Ärzte gegen die eigenen Standesorganisationen stellen und
selber anfangen, Vorträge gegen das Impfen zu halten. Um sie
bei der Stange zu halten, wird mit Disziplinarmaßnahmen bis
zum Entzug der Approbation gedroht. Diesen Ärzten stärken wir
den Rücken, indem wir sie mit Informationen, wie z.B. Studien
zum Thema Impfen beliefern.
Denn in den eigenen Ärztezeitschriften gibt es bislang noch
immer keine Impfkritik, da sie fast ohne Ausnahme von den Pharmaherstellern
gesponsert werden. Wie kritisch die Ärzte dem Thema Impfen gegenüberstehen
und wie sehr unsere Tätigkeit den Behörden und der Pharma ein
Dorn im Auge ist, hat man im April 2003 in Salzburg gesehen.
Dort fand der alljährliche Impftag statt, eine Veranstaltung,
die von der Pharma und den Gesundheitsbehörden des Landes organisiert
wird. Die Traktandenliste war mehr als zur Hälfte mit den Themen
‚AEGIS und Impfgegner' gefüllt. Man versuchte, sich ein Bild
von uns zu machen und Wege zu finden, um unsere Aktivitäten
einzudämmen. Schließlich drohte man den anwesenden Ärzten mit
Disziplinarmaßnahmen, falls sie keine Impfungen mehr in der
Praxis durchführen sollten. Impfkritische Ärzte haben nach wie
vor mit Schwierigkeiten zu kämpfen. An einem Ärztekongreß in
Deutschland wurde dies ganz deutlich. Von den gegen 150 anwesenden
Ärzten beantworteten nur gerade fünf meine Frage, wer sich und
seine Familie impfen würde, mit ja. Als ich jedoch fragte, wer
in der Praxis impfe, meldeten sich alle. Auf diese Diskrepanz
angesprochen kam eine rege Diskussion in Gange. Als Hauptgrund
stellte sich heraus, daß man Probleme mit der Pharma, der eigenen
Standesorganisation und den impfenden Kollegen befürchtet.
Als im Frühjahr 2002 im deutschen Coburg eine Masernepidemie
ausbrach, wurden drei Ärzte in den Medien namentlich angeprangert,
diese Epidemie provoziert zu haben, weil sie den Wunsch der
Eltern respektiert hatten, ihre Kinder nicht zu impfen. Die
Krankenkassen schalteten sich ein und maßregelten die Ärzte
in aller Öffentlichkeit. Der Vorsitzende der STIKO, Prof. Schmitt,
warf ihnen im Fernsehen eine Verletzung ihrer Ärztepflicht vor.
Und das alles, obwohl es zu keinen gravierenden Komplikationen
durch diese Krankheit gekommen war. Die betroffenen Ärzte haben
dann in der Folge die Initiative Ärzte für individuelle Impfentscheide
gegründet. Diese Gruppierung wird auch von uns unterstützt.
Kritik aus berufenem Munde
Seit wenigen Jahren wird die Kritik in den Ärztereihen immer
lauter. In enger Zusammenarbeit zwischen dem BAG und der Pharmaindustrie
wurde 1999 der 1. Schweizer Impfkongreß veranstaltet.
Diese Tagung war nur für Ärzte konzipiert und sollte alljährlich
abgehalten werden. Sie fand dann allerdings nur noch im Jahr
2000 statt und mußte eingestellt werden, weil es an Publikum
mangelte. Scheinbar sind auch die Ärzte es müde, immer die gleiche
Propaganda zu hören, bei der sich spätestens bei der nächsten
Epidemie herausstellt, daß sie eben nicht der Wahrheit entspricht.
So geschehen während der letzten Mumpsepidemie in der Schweiz
(Winter 1999/2000, bei der das BAG der Ärzteschaft gegenüber
zugeben mußte, daß von den ungefähr 50'000 an Mumps Erkrankten
mehr als 75 Prozent vorschriftsmäßig geimpft waren.
Dank unseren Vorträgen an Ärztekongressen und durch das Internet
ist es den Ärzten möglich, sich selber kritische Informationen
über das Impfen zu besorgen, ohne auf die Pharmaindustrie und
ihre Vertreter angewiesen zu sein. So gibt es auch immer mehr
Ärzte, die im deutschsprachigen Raum Vorträge gegen das Impfen
halten. Dieser Schritt ist zum einen erklärbar durch die Flut
von Informationen, andererseits aber auch durch die kritische
Haltung der Eltern.
Neue Impfungen für alte Krankheiten
Als wichtiger Punkt kommt die ständig wachsende Zahl neuer Impfstoffe
dazu. Selbst ein bisher unkritischer Arzt stellt sich die Frage,
warum plötzlich für bis anhin meist harmlose oder sogar unbekannte
Krankheiten eine aggressive Impfwerbung betrieben wird. Hier
sei als Beispiel die Windpockenimpfung zu nennen. Für
mitteleuropäische Eltern sind Windpocken eine mehr als harmlose
Krankheit, die nach Möglichkeit jedes Kind durchmachen sollte.
Nun aber gibt es seit wenigen Jahren eine passende Impfung.
In den USA ist sie bereits eine Pflichtimpfung, und ohne sie
darf ein Kind weder Kindergarten noch Schule besuchen. Für Eltern
im deutschsprachigen Raum löst das nur verwundertes Kopfschütteln
aus.
Aus Erfahrung wissen wir, daß die Pharmaindustrie ihre Produkte
selbstverständlich auch verkaufen will. Sollte es keinen passenden
Markt dazu geben, so schafft man ihn sich. Wie eben im Fall
der Windpockenimpfung. Seit mehreren Jahren bereits versucht
die Pharmaindustrie, Ärzten und Eltern die Gefährlichkeit der
Windpockenerkrankung vor Augen zu führen. Es wird immer wieder
das gleiche Bild eines angeblich durch die Windpockenerkrankung
in der Schwangerschaft schwer erkrankten Säuglings gezeigt.
Da diese Propaganda scheinbar nicht genügend angsteinflössend
war, beschreitet man nun gänzlich neue Wege. Im Moment ist die
Zulassung eines MMRV-Impfstoffes im Gange. Dieser setzt sich
wie folgt zusammen:
Masern-Mumps-Röteln-Varizellen (Windpocken). So erhalten
die Kinder alle diese Impfungen in einer einzigen Spritze kombiniert.
Einzelimpfstoffe wird es danach vermutlich keine mehr geben,
sie sind jetzt bereits rar gesät. Auf diese Art und Weise werden
uns Produkte aufgezwungen, die niemand haben will, oder noch
schlimmer: die keiner benötigt.
Die Pharmaindustrie verspricht uns eine wunderbare Zukunft mit
vielen neuen Impfstoffen. Bereits jetzt sind in der Versuchsphase:
Impfungen gegen Krebs, beispielsweise gegen das Zervixkarzinom
(das ist der häufigste gynäkologische maligne Tumor) oder gegen
Blasenkrebs, Impfungen gegen Herpes genitalis und ständig wiederkehrende
Harnwegsinfekte bei Frauen, Impfungen gegen Nikotinabhängigkeit,
Durchfall, Rheuma, Alzheimer, Karies, Schlaganfall, Heuschnupfen,
Schwangerschaft, etc.
Daß die meisten dieser Krankheiten durch eine gesunde Lebenshaltung
und Ernährung zu vermeiden sind, wird übergangen. Man möchte
die Menschen noch unselbständiger machen als sie es ohnehin
schon sind. Das Thema ‚Verantwortung' - und hier geht es im
eigentlichen Sinne nur darum - wird tunlichst vermieden. Wir
leben heute in einer Versicherungsmentalität. Jeder möchte sich
gegen alles und jedes versichern lassen. Wir versichern uns
gegen Diebstahl, Einbruch und Hagelschäden. Mit einer Impfung
auch noch gegen Masern, Mumps & Co.
Diese Rechnung kann nicht zu unseren Gunsten aufgehen, denn
mit einer Impfung bin ich gar nicht versichert. Die Pharmaindustrie
läßt uns im Glauben, mit einer Impfung nicht nur gegen die ‚Unfallfolgen',
sondern auch gleich gegen den ‚Unfall' versichert zu sein. Das
ist vergleichbar mit einer Autoversicherung, die damit wirbt,
daß der Kunde mit ihrem Vertrag gegen jegliche Unfälle gefeit
sei!
Der Bericht von AEGIS-Mitbegründerin Anita Petek-Dimmer geht
im weiteren auf die Hepatitis-B-Impfung und Multiple Sklerose,
auf die MMR-Impfung und Autismus, sowie auf die Risiken der
Grippeimpfung - besonders durch den Impfspray ‚Nasaflu' ein.
Ausserdem bietet der Artikel Kontaktadresse, wo sich betroffene
oder interessierte Eltern hinwenden können.
Das Thema Impfen wurde übrigens sehr umfassend, auf fast zwanzig
Seiten, in unserer Ausgabe
Nr.12 vorgestellt. Der Inhalt dieses großen Reports hat
nach acht Jahren nichts von seiner Aktualität und Brisanz verloren.