Suche: SitemapKontaktSprachen: English Journal




Symbionten können nur in lebenden Bluttropfen und nur mit dem Dunkelfeldmikroskop beobachtet werden. Das übliche Lichtmikroskop erlaubt die Beobachtung lebendigen Blutes oder Gewebes nicht, da die Gewebe- oder Blutprobe erst getrocknet und eingefärbt werden muß, um die Bestandteile sichtbar zu machen. Dabei erstarren die Symbionten und werden unsichtbar. Es ist ganz ähnlich wie mit Staubpartikeln in der Luft, die in einer Scheune sichtbar sind, wenn das Licht nur durch einen Spalt eintritt, und die sofort verschwinden, wenn man die Scheunentore öffnet.

Als Anton Leeuwenhoek im 17. Jahrhundert das erste Mikroskop entwickelte, konnten diese Teilchen, die jetzt Symbionten heißen, schon beobachtet werden. Bei seinem berühmten Experiment sammelte Leeuwenhoek Regenwasser und fand, daß nach vier Tagen kleine, sich bewegende Teilchen (Protiten) im Wasser zu erscheinen begannen, das vorher „leblos“ gewesen war. Leeuwenhoek glaubte, in diesen Teilchen die Urform des Lebens erkannt zu haben. Die großen Wissenschaftler seiner Zeit, Robert Boyle und Sir Isaac Newton, hielten nichts von Leeuwenhoeks Entdeckung. Schon damals war die Wissenschaft davon überzeugt, daß Leben nicht aus dem „Nichts“ oder aus „Licht“ entstehen könne, sondern nur durch Fortpflanzung mit Hilfe einer Vater- und einer Mutterzelle. Diese Auffassung wurde auch explizit von der Kirche unterstützt, welche im 17. Jahrhundert eine dominante Rolle spielte. Nachdem Leeuwenhoeks Entdeckung das Entstehen von Leben ohne Fortpflanzung implizierte, wurden seine wissenschaftlichen Arbeiten diskreditiert.

Bis heute wissen wir nicht, woher die erste Zelle stammt. So berühmte Wissenschaftler wie Béchamp, Enderlein und viele andere sehen jedoch den Protiten als Beginn des Lebensprozesses. Interessanterweise wurden diese Protiten im Gewebe eines eingefrorenen Mammuts gefunden, wie aus der Wiener Medizinischen Woche, Nr. 34 zu entnehmen ist: „Nach dem langsamen Auftauprozeß zeigten Protiten aus dem Gewebe eines gefrorenen Mammuts spontan eine neue Lebendigkeit…“

Protiten wurden auch aus Petroleum extrahiert, das ja ein Energiekonzentrat fossilen Lebens ist. Der russische Forscher Ginsberg-Karagitschewa bewies schon 1926, daß aus Petroleum isolierte Protiten spontane und komplette Lebendigkeit zeigten und begannen, Zucker zu verstoffwechseln. Auch zeigte sich, daß „die Protiten weder mittels Schwefelsäure noch durch Erhitzen in einem Keramikofen auf 1’300 Grad Celsius abgetötet werden konnten.“ Es scheint also so zu sein, als ob die Protiten und ihre größeren Verwandten, die Symbionten, schon seit langer Zeit auf Erden existieren. Und höchstwahrscheinlich nicht nur hier, gab es doch Behauptungen, daß Protiten im Gestein oder Eis von Mars-Meteoriten gefunden wurden („Mögliche Rückstände biologischer Aktivität im Marsmeteoriten ALH84001“)!

„Der Protit ist wahrscheinlich der Link zwischen Energie und Materie und zwischen den biologischen und physikalischen Wissenschaften.“
Gaston Naessens

Eine modernere, holistischere Version der Darwinschen Evolutionslehre besagt, daß Bakterien, Pflanzen, Tiere und Menschen sich immer als Einheit in bezug auf die Erde und das Universum entwickeln. Dies stimmt exakt mit den Entdeckungen von Professor Günther Enderlein überein, der seine Forschungen schon vor etwa hundert Jahren durchführte. Eine signifikante Entdeckung war dabei, daß es eine Symbiose zwischen symbiotischen, mikroskopischen Urteilchen und dem menschlichen (oder tierischen) Organismus gibt. Diese Urteilchen nannte er „Symbionten“. Unabhängig von den Entdeckungen Enderleins erfuhr die Symbiont-/Endobiont-Theorie in den letzten zwanzig Jahren durch die Nutzung moderner molekularbiologischer Methoden zunehmend Anerkennung. Der moderne Terminus (geprägt von Professor Max Taylor von der Universität von Vancouver) lautet Serielle Endosymbionten-Theorie. Unsere Gesellschaft befindet sich gerade im Übergang vom Informationszeitalter in einen neuen Zyklus, in welchem die Symbiose einen wichtigen Platz einnehmen wird. Alle Aspekte der heutigen Gesellschaft bedürfen der Symbiose. Dem Wortsinn nach bedeutet Symbiose das Zusammenleben von Organismen unterschiedlicher Arten.

Symbionten verschmelzen zu neuen Organismen

Die Serielle Endosymbionten-Theorie behauptet, daß einzellige Organismen, Pflanzen, Tiere und Menschen das Produkt einer Symbiogenese sind – einer Formung von neuen Organen und Organismen durch symbiotische Verschmelzung von zwei bis vier Lebensformen. So zeigen neue Forschungsergebnisse, was Enderlein mittels Dunkelfeldmikroskopie schon vor hundert Jahren festgestellt hatte: Das Blut ist keineswegs mikrobiologisch steril. Bakterien entstehen dabei durch die Zusammenlagerung von Symbionten unter dem Einfluß bestimmter Milieufaktoren.

Zusätzlich zu den unschädlichen endobiontischen Bakterienformen, die – zum gegenseitigen Vorteil – eine friedliche Koexistenz mit ihrem Wirtsorganismus pflegen, gibt es eine Reihe pathogener, also krankheitsverursachender Mikroben, die auch als zellwand-defiziente Formen vorliegen können. Diese krankheitsverursachenden Formen sind dabei das Resultat eines gestörten Milieus in Blut und Gewebe – Stichworte hierfür sind natürlich Übersäuerung bzw. Verschlackung!

Definitionen

Dunkelfeld-Mikroskopie: Dunkelfeld bedeutet, daß man die Blut- oder Gewebeprobe vor einem dunklen Hintergrund betrachtet, während das Objekt von einem durch einen seitlichen Spalt eintretenden Lichtstrahl beleuchtet wird. Dank dieser Technik werden die kleinen Urteilchen im Plasma angeleuchtet und dadurch sichtbar.
Protit: Kleine Partikel, z. B. im Blutplasma, die sich zu Chondriten, Spermiten etc. (Symbionten) zusammenlagern. Sie sind unzerstörbar und stellen den Übergang von der energetischen Ebene auf die materielle Ebene unserer Existenz dar.
Symbionten: Die Symbionten kann man unter dem Dunkelfeldmikroskop als kleine weiße Punkte erkennen. Obwohl Symbionten nicht als eigenständige Lebewesen betrachtet werden, haben sie eine Eigenbewegung und die Fähigkeit, sich zu größeren Gebilden zu verbinden. Biochemisch betrachtet bestehen die Symbionten aus den Eiweißen Albumin und Globulin. Wie aber kann diese angeblich „tote Materie“ sich andauernd aus sich selbst heraus bewegen? Auch wenn man Blut tagelang unter dem Dunkelfeld-Mikroskop betrachtet, stellt man eine konstante Bewegung dieser Teilchen fest. Nach unserem Erachten stehen diese Urteilchen in Verbindung mit den ordnenden Kräften des universellen Energiefeldes. Sie beziehen davon ihre Energie, weil sie die Charakteristika dieses Feldes tragen und so auf der gleichen Wellenlänge liegen. Diese Charakteristika von Ordnung und Leben geben sie dann an unsere Zellen weiter. Es entsteht Harmonie, Ordnung und Zusammenspiel im Organismus Mensch.




1 | 2 | 3








Datenschutz und allgemeine Geschäftsbedingungen

 

© 2008 ZeitenSchrift