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Wandelbare Bakterien

Einzeller – und besonders Bakterien – können unter bestimmten Einflüssen ihre Form in die eines anderen Typus verändern.
Bazillen können also in verschiedenen („pleo“) Formen („morph“) auftreten. Es beginnt mit dem Protit, der sich in einen Virus, der sich in ein Bakterium, der sich in einen Pilz verwandeln kann. Jeder dieser Organismen entwickelt sich schließlich wieder zurück in die Protiten-Form, aus der er ursprünglich entstanden ist, und der Lebenszyklus beginnt von neuem. Der Protit stirbt nie.

Professor Enderlein prägte den Begriff „Pleomorphismus“ aufgrund seiner Beobachtung, daß sich Bakterien und Pilze in einer großen Formenvielfalt im Blut präsentierten. Doch auch heute noch wird an den Universitäten die zweihundert Jahre alte Vorstellung gelehrt, Mikroorganismen würden nur in einer unveränderbaren Form existieren und könnten selbständig Krankheiten auslösen. Trotzdem zeigen konventionelle, klinisch-mikrobiologische Untersuchungen besonders der letzten zehn Jahre, daß der Pleomorphismus geeigneter ist, bestimmte Beobachtungen in der Behandlung chronischer mikrobieller Erkrankungen zu erklären. Diese Studien belegen auch, daß der Pleomorphismus bestimmten Mustern folgt und bestimmte auslösende Faktoren hat.

Der Ausgangspunkt für die Forschungsarbeit Enderleins war die Beobachtung des französischen Pharmakologen Antoine Béchamp im 19. Jahrhundert, daß tierische und pflanzliche Zellen Urteilchen (Protiten) aufweisen, die mit dem Tod der Zellen nicht verschwinden und unter bestimmen Umständen eine Fermentation auslösen oder aber sich in höher entwickelte Bakterien oder Pilze „verwandeln“ können. Béchamp hatte schon die Vorstellung, Protiten seien unzerstörbar, kämen in allen Lebewesen vor und würden den Übergang von lebloser zu lebender Materie darstellen. So glaubte Béchamp, Krankheiten würden nicht durch eine äußere Ursache, eine Infektion entstehen, sondern durch eine innere Ursache, nämlich eine Milieuveränderung.

Unter bestimmten Umständen, bzw. pathogenen Einflüssen wie Streß, einseitige Ernährung, Gewebesübersäuerung, Energiemangel etc. können sich diese Protiten also zu Bakterien entwickeln, die fermentative Fäulnisprozesse auslösen (ähnlich des Auflösens „toter“ biologischer Materie in der Natur). Bedenken Sie, daß das Blut unter einer rigorosen Überwachung des pH-Wertes steht. Idealerweise liegt dieser in einem engen Bereich um 7,3, ist also leicht alkalisch, was auch die ideale Lebensatmosphäre für den Protiten darstellt. Verändert sich dieser pH-Wert, muß sich auch der Protit anpassen und sich in eine andere Form entwickeln, um zu überleben. In dieser Form kann er jedoch parasitäre und aggressive Eigenschaften innerhalb des Blutes annehmen. Andererseits konnte ich auch selbst beobachten, daß sich bestimmte bakterielle Formen, die sich im Blut meiner Patienten bildeten, durch Zugabe eines Tropfen Symbiontenkonzentrats (Symlixir) zum Bluttropfen wieder in unschädliche Symbionten/Protiten zurückverwandelten. Ein wirklich eindrucksvoller, optisch vorzeigbarer Beweis zur pleomorphischen Theorie.

 
Blut unter dem Dunkelfeldmikroskop: Die winzigen Punkte sind sich bewegende Symbionten.  

Woher stammen die Symbionten?

Obwohl schon sehr viel Forschungsmaterial zur Natur und Entwicklung dieser kleinen Partikel im Blut zusammengetragen wurde, ist mir keine grundlegende Einsicht zum Ursprung dieser Partikel bekannt. Ich möchte daher die Hypothese aufstellen, daß die Protiten und Symbionten, die wir in unserem Blut wiederfinden, bei der bakteriellen Aufschlüsselung von Nahrung im Darm entstehen.

Nachdem der positive gesundheitliche Einfluß einer biologischen und hauptsächlich pflanzlichen Ernährung von vielen Wissenschaftlern und Therapeuten nachgewiesen wurde, habe ich mir die Eigenschaften dieser Nahrungsmittel im Dunkelfeldmikroskop näher angesehen. Zu diesem Zweck zerkleinerte ich reife, rohe Früchte und Gemüse in einem Mixer mit etwas destilliertem Wasser und betrachtete das Ergebnis im Dunkelfeld. Bei den meisten der von mir beobachteten Nahrungsmittel war keine optische Aktivität beobachtbar (auch über viele Stunden nicht). Sie erschienen „steril“. Ich schloß daraus, daß ohne einen Verdauungsprozeß keine zeitnahe Formung von Symbionten stattfand.

Ich konnte lediglich einen wissenschaftlichen Artikel finden, der meine Annahme unterstützte: „Das Auftreten kleinster subbakterieller Mikroorganismen wurde im Verdauungstrakt einer Reihe von Fischen des Great Barrier Reef in Australien entdeckt. Diese Mikroorganismen, die als „Protiten“ bezeichnet werden, konnten nur in den herbiforen Arten der Acanthuriden, nicht jedoch in den planktoforen Acanthuriden gefunden werden…“ (Herbifor bedeutet pflanzenfressend; planktofore Fische fressen kleine Krustentiere).

Die bakterielle Aufschlüsselung der pflanzlichen Nahrung innerhalb des Verdauungstrakts muß also meiner Meinung nach der Ursprung dieser Urteilchen sein. Die nächste Frage war, ob dieser Prozeß auch außerhalb des Darms stattfinden könnte. Die Antwort gab mir rohes Sauerkraut. Als ich es unter dem Mikroskop betrachtete, sah ich zwischen den großen Fasern des Krautes aktive Symbionten und Protiten umherschwimmen, die jenen im Blutplasma sichtbaren „wie aus dem Gesicht geschnitten“ waren! Dies war für mich der Beweis, daß die Laktobakterien einen Schlüsselfaktor bei der Freisetzung von Symbionten spielen.

Gibt es Symbiontenquellen?

Ich untersuchte verschiedene Lebensmittel, die auf dem Prinzip der milchsauren Vergärung von Nahrung und Kräutern beruhen (Rechts-Regulat, Vita-Biosa, EM-Getränke etc.). In allen fand ich eine gewisse Symbiontenaktivität. Mit einer Apothekerin, die auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung dieser Produkte zurückgreifen kann, versuchte ich nun, ein Getränk zu entwickeln, bei dem die Vielzahl und Beweglichkeit der entstehenden Symbionten im Mittelpunkt steht. Wir nahmen eine Kombination von überwiegend biologisch angebauten, enzymreichen Früchten, Nüssen und Gemüse und setzten diese mit speziellen, gesundheitsfördernden Mikroorganismen (Laktobakterien und Bifiduskulturen) zur Gärung an.

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Während der bei 35 Grad Celsius durchgeführten kompletten Fermentierung, die über sechs Wochen in Anspruch nahm, konnten wir durch die Entnahme von wöchentlichen Proben die Entwicklung der Symbionten beobachten. Die Ergebnisse waren erfreulich, aber erst die Zugabe eines spurenelementreichen Mineralwassers zum Gäransatz führte zu einer explosiven Vermehrung der Symbionten im Endprodukt. Dieses wertvolle Symbionten-Konzentrat wird nun unter dem Namen SYMLIXIR angeboten. Da alle Stoffwechselprozesse positiv von diesen Symbionten beeinflußt werden, ist von der Einnahme dieses Produktes eine generelle Harmonisierung aller ernährungs- und verdauungsabhängigen Prozesse zu erwarten. Erste Erfahrungsberichte bestätigen dies.


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Unser Marktangebot zum Symbionten-Getränk Symlixir finden Sie hier.

Hier finden Sie die Artikelübersicht der Ausgabe 58.


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