In Japan ist Dr. Nobuo Shioya ein richtiger
Promi wie bei uns Dieter Bohlen oder Oliver Kahn. Er ist weder
Plattenmillionär noch Fußballkicker, dafür aber ein für sein
Alter hervorragender Golfspieler. Der 1902 geborene Arzt besiegte
mit 92 Jahren einen japanischen Golfmeister und gewann zwei
Monate nach seinem hundertsten Geburtstag zum neunten Mal ein
Golfturnier für Senioren. Mit 82 Jahren war Dr. Shioya als "unheimlicher
Doktor" in die Zeitung gekommen, weil er den Golfball 200 Yards
(gut 180 Meter) weit schlagen konnte. Fünfzehn Jahre später
meinte er bescheiden: "Inzwischen kann ich ihn weiter schlagen."
Ins Fernsehen schaffte es Nobuo Shioya, als er mit 94 Jahren
zum dritten Mal einen sogenannten ‚Age-Shoot' schaffte - also
den Ball mit 94 Schlägen (entsprechend seinem Alter) in sämtliche
18 Löcher des Golfplatzes einlochte.
In der ganzen Welt unter spirituellen Menschen bekannt wurde
Nobuo Shioya durch die Bücher von Masaru Emoto, jenem Wissenschaftler,
der Wasserkristalle fotografierte und damit zeigte, wie Gefühle
und Gedanken das Wasser qualifizieren (siehe
ZS 28, Seite 28). Es war nämlich Shioya, der 1999 die Zeremonie
am Biwa-See leitete, an der mehrere Hundert Menschen teilnahmen
und für den Weltfrieden und die Reinigung des Wassers beteten
- erfolgreich, wie die Wasserkristallbilder belegten.
Die Macht der Visualisierung
Die Nachwelt wird sich jedoch nicht seines Golfspiels wegen
an Nobuo Shioya erinnern, sondern weil er die Menschen lehrte,
wie sie sich selbst heilen können, sowohl körperlich als auch
seelisch.
"Die natürliche Heilkraft, mit welcher der Mensch von Geburt
an ausgestattet ist, ist viel stärker, als die Menschen selbst
denken", schreibt der japanische Arzt in seinem Buch ‚Der Jungbrunnen
des Dr. Shioya'. "Sie hat die Kraft, alle möglichen Krankheiten
zu besiegen. Um allerdings diese natürliche Heilkraft in Bewegung
zu setzen und genügend Wirkung auszulösen, muß man im tiefsten
Herzen daran glauben. Man kann also durch die Kraft der Visualisierung
auch ein ‚Wunder' aus sich selbst herausholen.
Der Placebo-Effekt wird somit durch Gedanken und Visualisierung
hervorgerufen, und der Grad der Wirkung hängt auch von der Stärke
der gedanklichen Vorstellung ab. Es gibt Menschen, die Erfolg
haben und solche, die keinen haben, obwohl sie sich genauso
anstrengen. Wie sehr man daran glaubt oder nicht, das unterscheidet
Erfolg von Mißerfolg. Menschen, die viel Glück haben und deren
Wünsche in Erfüllung gehen, haben oft eine doppelt so starke
gedankliche Vorstellungskraft.
Durch die gedankliche Vorstellung und die Visualisierung kann
man die unerschöpfliche Kraft des Universums in Bewegung setzen.
Die Chinesen nennen es Chi, in Indien spricht man vom Prana.
Diese Kraft kann man mit seinem Bewußtsein bündeln. Das möchte
ich an einem bildlichen Beispiel erklären:
Um ein Blatt Papier mit Hilfe des Sonnenlichtes zu entzünden,
genügt es nicht, einfach die Sonne darauf scheinen zu lassen;
man braucht eine konvexe Linse dazu. Diese bündelt das Licht,
und wenn man den Fokus, den Brennpunkt, genau auf das Papier
richtet, so beginnt es zu brennen.
Anstelle der Linse setzen wir unsere gedankliche Vorstellung
und Visualisierung, beziehungsweise die schöpferische Kraft
der Gedanken und das richtige Atmen. Das Sonnenlicht ist in
Hülle und Fülle vorhanden, aber ohne daß man es auf einen Punkt
fokussiert, brennt das Papier nicht. Genauso ist die unerschöpfliche
Kraft des Universums überall, aber solange sie nicht mit der
Linse der gedanklichen und bildlichen Vorstellung auf einen
Punkt im Körper konzentriert und auf das Ziel hin ausgestrahlt
wird, wird diese Kraft nicht gezielt eingesetzt, um die Gedanken
zu verwirklichen. Ein wichtiger Aspekt, um die unerschöpfliche
Kraft zu aktivieren, ist das Fokussieren am richtigen Punkt,
nämlich im Körperzentrum. Und was geschieht, wenn wir das weiße
Papier zusätzlich mit schwarzer Tusche anmalen? Dann beginnt
das Papier viel schneller zu brennen, als wenn es weiß geblieben
wäre. Denn die schwarze Farbe absorbiert Licht viel besser als
die weiße. Das ‚Einfärben mit schwarzer Tusche' entspricht dem
inständig Bitten. Sie verstehen nun vielleicht, warum
es so wichtig ist, nicht nur einfach darum zu bitten, sondern
mit Nachdruck zu bekräftigen, daß sich der Wunsch ganz sicher
erfüllen wird.
Wenn man sich von einer schweren Krankheit heilt, sollte man
nicht sagen: ‚Bitte heile mich' oder ‚Möge ich geheilt werden'.
Wenn man im Geschäft Erfolg haben will, geht das nicht mit:
‚Möge ich Erfolg haben' oder ‚Bitte mache mich erfolgreich'.
Der Schlüssel liegt darin, daß man feststellt: ‚Ich bin geheilt!',
‚Ich habe Erfolg!'."
Dr. Shioya erzählt, wie er ohne Medikamente und Operationen
nicht nur seine beginnende Alzheimer-Erkrankung überwunden hat,
sondern auch Tuberkulose, Grauer Star und Prostata-Probleme.
Menschen, die nach seiner Methode arbeiteten, besiegten Hepatitis
C und extremen Heuschnupfen ebenso wie Herzkrankheiten oder
Osteoporose.
In unserem Artikel stellen wir Ihnen die Methode des Dr. Shioya
ausführlich vor und bieten Ihnen auch sein Buch zum Verkauf
an (siehe Büchermarkt),
damit auch Sie in Ihrem eigenen Jungbrunnen baden können!