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Vorstufe der Weltregierung

50. Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in Stresa (Lago Maggiore)
von Doris Auerbach
 
Die diesjährige Bilderberger-Konferenz ging am 6. Juni in Stresa zu Ende. Wie zu erwarten, blieb sie von den großen deutschsprachigen Tageszeitungen so gut wie "unangetastet", zumindest war nicht festzustellen, dass sie dort eine Erwähnung fand. Dies ganz ungeachtet der Tatsache, dass auch in diesem Jahr zahlreiche einflussreiche Medienvertreter zugegen waren, nämlich Matthias D. Nass von der Zeit, Martin H. Wolf von der "Financial Times", London, Donald E. Graham von der "Washington Post", Gianni Riotta vom "Corriere della Sera" und Hasan Cemal (Türkei) von der "Milliyet Newspaper". Allerdings heißt es im Internet, dass Medien in Italien, Frankreich, England und Holland in diesem Jahr über die Konferenz berichtet hätten. Anwesend war auch Juan Luis Cebrian als Vertreter des in Wien ansässigen International Press Institute (IPI). Der Bericht des IPI für 2002 stellte "nüchtern und dadurch um so schockierender fest", dass in jenem Jahr zahlreiche nationale Regierungen in bis dahin beispielloser Weise versucht hätten, auf den Informationsfluss ihrer Länder direkt einzuwirken und die Pressefreiheit zu unterdrücken, und dass Journalisten weltweit Opfer von Auftragsmorden wurden. An dieser Situation hat sich inzwischen nichts geändert. Man sollte daher annehmen dürfen, dass wenigstens das IPI dafür sorgen würde, dass mit der Geheimhaltung gebrochen wird, um die Öffentlichkeit über mögliche getroffene Absprachen zu unterrichten, was offenbar nicht geschah. Insofern verlagert sich die Glaubwürdigkeit des IPI in meinen Augen auf die Ebene der üblichen für uns aufgebauten Fassaden. Die der Schweigepflicht unterliegenden Teilnehmer bezeichnen die Konferenz, wenn sie sich überhaupt äußern, als private Zusammenkunft, eine Aussage, die hinsichtlich ihres Wahrheitsgehalts ungefähr der Behauptung entspricht, die EU-Verfassung bringe ihren Bürgern mehr direkte Demokratie. Was an Informationen zu uns gelangt, verdanken wir in der Hauptsache den Internetseiten von Tony Gosling (England) und James P. Tucker von der American Free Press. Diesjährige Themen waren vermutlich die Beziehungen zwischen Europa und den USA, der Irak sowie der Mittlere Osten und die Nato. Wie Richard Greaves darlegt, ist die seit Jahren vor sich gehende, sich gegenwärtig jedoch hochgradig beschleunigende "Zentralisierung der Macht" mit großer Wahrscheinlichkeit den Übereinkommen zuzuschreiben, die auf den Bilderberger-Treffen erzielt werden. Unter dieser Macht lässt sich inzwischen nichts anderes mehr als die uns ständig nahegebrachte "neue Weltordnung" - ein anderes Etikett für die Weltregierung - verstehen. Die Bilderberger kommen aus allen Bereichen, Geheimdienste und Hochfinanz eingeschlossen. Von Anfang an wurde danach getrachtet, Personen als Teilnehmer zu gewinnen, die später Spitzenpositionen in ihren Ländern antraten, so z.B. Blair, Clinton, Solana, Bolkestein, Trichet, Lord Robertson, der an der Spitze des EU-Parlaments stehende Pat Cox und jetzt wieder Jaap G. de Hoop Scheffer. Auch Kohl und Schröder werden als Bilderberger bezeichnet. Nicht umsonst nehmen auch immer wieder EU-Kommissare teil, wie Günther Verheugen, dem gegenwärtig die Erarbeitung einer "Kommunikationsstrategie" obliegt, mit der die öffentliche Meinung in den EU-Ländern auf den geplanten Beitritt der Türkei vorbereitet werden soll. Es sei vermerkt, dass die EU der Türkei 1999 in Helsinki auf Druck der USA hin den Status einer Beitrittskandidatin einräumte.
 
Kriege zur Zerstörung der nationalen Souveränität
Die Vorstufe einer Weltregierung bedeutet in Wirklichkeit nichts anderes als die Zerstörung der nationalen Souveränität der Staaten, was gleichbedeutend mit der Überführung der Macht in eine Handvoll supranationaler, nicht gewählter Organisationen ist, die gegenüber niemandem verantwortlich sind. So schreiben Christopher Booker und Richard North bei der Besprechung des Buches von John Laughland "The great Deception: The Secret History of the European Union" im englischen Spectator vom 29.11.03, dass der Kosovo-Krieg explizit deswegen geführt wurde, um die Zerschlagung der nationalen Souveränität zu erzielen, da deren Vernichtung den Grundstein zur Errichtung eines internationalen Systems bildet. John Whitley hat in seinem Bericht zum Bilderberger-Treffen im Mai 1998 in Ayrshire, Schottland, dargelegt, welche Mechanismen bereits von 1996 an erwogen wurden, um den Kosovo-Krieg auszulösen, und führende Serben Jugoslawiens haben die Bilderberger für den Krieg verantwortlich gemacht, der zum Sturz von Slobodan Milosevic führte (Jonathan Duffy von der BBC News Online, http://news.bbc.co.uk /1/hi/magazine/3773019.stm\t_new). Wie Conrad C. Stein1 schreibt, vertrat der eigentliche Initiator der Bilderberger, der Pole und Jesuit Joseph Retinger (1888-1960), schon früh die Idee einer föderalen Union von nachbarschaftlich verbundenen europäischen Staaten, in der diese Teile ihrer Souveränität aufgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Retinger Generalsekretär der Economic League for European Cooperation, aus der die Europäische Bewegung hervorging. Booker und North verdanken wir ferner den Hinweis, dass zwischen 1949 und 1960 zwei Drittel der dieser Bewegung zur Verfügung stehenden Mittel von der CIA finanziert wurden. Weitere, aus einer Geheimkasse des US-Außenministeriums stammende Zuschüsse erhielt die Brüsseler Zentrale der Bewegung von dem 1949 gegründeten Amerikanischen Komitee für ein Vereinigtes Europa, dessen stellvertretender Vorsitzender der CIA-Direktor Allen Dulles war. So haben die US-Regierung und insbesondere die CIA und das Außenministerium eine Schlüsselrolle bei der Schaffung eines supranational vereinigten Europas gespielt. Wenig bekannt ist der Fakt, dass die US-Regierung die italienische Loge Propaganda Due (P2) mit enorm hohen Summen unterstützte. Die CIA nutzte die Einrichtung, um in den siebziger Jahren günstige Bedingungen für eine regelrechte Explosion des Terrorismus in Italien und in anderen Ländern zu schaffen.2
 
Nicht ein Hauch von Demokratie
Der Bilderberger Giovanni Agnelli liess sich wie folgt vernehmen: "Die europäische Integration ist unser Ziel, und wo die Politiker versagten, werden wir Industriellen erfolgreich sein." Dazu sind sie auf dem besten Weg, denn der Einfluss der multinationalen Konzerne ist in stetem Wachsen begriffen. Der erste Vorsitzende der Bilderberger, Prinz Bernhard der Niederlande, bekannte: "Es ist schwierig, die im Nationalismus aufgewachsenen Völker umzuerziehen und sie an die Idee zu gewöhnen, ihre Souveränität an übernationale Organisationen abzutreten." Es darf nicht verkannt werden, dass letztere auch nicht einen Hauch von Demokratie aufweisen. Er machte auch keinen Hehl aus dem Hauptziel der Bilderberger, eine Weltregierung und eine globale Armee durch die Uno einzusetzen. Zwar verfügen die Bilderberger nicht über eine Exekutive, es stehen ihnen jedoch mächtige nationale und transnationale Instrumente zur Verfügung, um ihre Interessen, die ganz offenbar nicht die unsrigen sind, unter Umgehung der nationalen Parlamente zu koordinieren. Im Zusammenhang mit dem, was als Umgehung bezeichnet wird, sei daran erinnert, dass der für das Machtgefüge entscheidende institutionelle Teil der EU-Verfassung nicht etwa in den Arbeitsgruppen des Konvents erstellt, sondern von Giscard d'Estaing und dem von ihm beherrschten Konventspräsidium mehr oder weniger diktiert wurde. Merkwürdig ist der Zusatz, der sich bei dem jetzt an der Konferenz anwesenden holländischen Parlamentsmitglied Bert Koenders findet: "President of the Parliamentary Network of the World Bank". Einen Hinweis auf ein derartiges Netzwerk konnte ich bislang nirgends finden. Es stellt sich somit die Frage, ob dieses mit dem Ausschuss 133 zusammenarbeiten soll, damit ein zusätzliches, über die Weltbank laufendes Lobbying aufgebaut werden kann. Der Ausschuss 133 regelt die Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten der EU bei Verhandlungen über Handelsfragen. Dort haben sich die Beauftragten der transkontinentalen Gesellschaften eingenistet. Er unterliegt keinerlei Kontrolle, da er in den Statuten und Verträgen der EU gar nicht vorkommt, was den Ausschuss 133 nicht daran hindert, die Interessen und Gesichtspunkte der wichtigsten transnationalen Gesellschaften und Finanzgruppen Europas vor jeder neuen Verhandlungsrunde unter einen Hut zu bringen. Ich zweifle daran, dass dieser Ausschuss der Mehrheit der EU-Parlamentsmitglieder überhaupt bekannt ist. Offenbar sind auch die wenigsten über die Bilderberger-Treffen orientiert.
 
"Was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise"
Der wie üblich anwesende David Rockefeller ließ sich bereits 1994 vor dem Wirtschaftsausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) wie folgt vernehmen: "Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die "Neue Weltordnung" akzeptieren." Wie man solche Krisen auslöst, dürfte mittlerweile jedermann klar sein. Dem Buch von Robin de Ruiter "Der 11. September 2001 - Osama bin Ladin und die okkulten Kräfte hinter den Anschlägen auf die USA" ist eine weitere vielsagende, an Arroganz nicht zu überbietende Erklärung David Rockefellers zu entnehmen. Dieser sagte an der Bilderberger-Konferenz im Juni 1991 in Baden-Baden: "Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen beigewohnt und ihr Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt worden wären. Inzwischen ist aber die Welt höher entwickelt und darauf vorbereitet, einer Weltregierung entgegenzugehen. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen." EU und USA: gemeinsam für eine "neue Weltordnung" Der im November 2003 in Princeton gehaltenen Grundsatzrede des deutschen Außenministers Joseph Fischer ist folgendes zu entnehmen: Fischer hat der US-Administration eine gleichberechtigte Partnerschaft offeriert, um den Kampf für eine "neue Weltordnung" gemeinsam zu gewinnen. Die neue Weltordnung werde internationale Ordnungsverluste beseitigen und eine positive Globalisierung durchsetzen. Dabei müssten sämtliche Mittel zur Anwendung kommen, so dass kriegerische Gewaltaktionen ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind. Vielmehr gelte es, die militärischen Fähigkeiten Europas zu stärken. Deswegen, so Fischer, hätten Deutschland und die EU ihrer Politik einen erweiterten Sicherheitsbegriff zugrunde zu legen. Der europäischen Aufrüstung müsse quantitativ wie qualitativ Priorität eingeräumt werden. - Die Ankündigung kriegerischer Handlungsoptionen durchzieht die gesamte Grundsatzrede. Sie ist aus meiner Sicht nichts anderes als die totale Unterordnung der EU unter die Ziele der Hegemonialmacht USA. Es ist bekannt, dass Fischer den Außenministerposten der EU anstrebt, und dieser will verdient sein. Nicht umsonst wurde Fischer in der "International Herald Tribune" vom 14. Mai 2004 mit folgenden Worten zitiert: "We need the United States; we need the moral leadership of the United States." Tiefer kann er in meinen Augen gar nicht mehr sinken. Wo hätten die USA in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in ihrer Außenpolitik eine Moral offenbart? Hierzu Michel Chossudovsky in einem Vortrag vom Dezember 2003: "Die Kriege in Afghanistan und Irak sind Teil einer umfassenderen militärischen Agenda. Die Zeit nach dem Ende des kalten Krieges ist darüber hinaus von zahlreichen US-amerikanischen Geheimdienstoperationen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gekennzeichnet, welche dem Ziel dienten, Bürgerkriege in mehreren früheren Sowjetrepubliken zu provozieren bzw. eskalieren zu lassen, wie dies in Tschetschenien (innerhalb der russischen Föderation), Georgien und Aserbaidschan geschehen ist. In den letztgenannten Ländern wurden diese geheimen Operationen mit dem Ziel der strategischen Kontrolle über Korridore für Öl- und Gasleitungen durchgeführt. Die Entwicklung der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie dient dazu, das ökonomische Einflussgebiet der USA zu vergrößern." Die von Berlin abgesegneten Bestimmungen des EU-Verfassungsentwurfs, die sämtliche EU-Mitglieder dazu verpflichten, ihren Rüstungshaushalt fortlaufend zu erhöhen, passen genau in dieses Bild. Soviel für den "Frieden", der die EU-Bürger erwartet.
 
Den USA die Hegemonie streitig machen?
Für mehr als bedenklich halte ich auch die Vorstellung der deutschen Außenpolitik, den Versuch zu unternehmen, den Angriffskrieg gegen den Irak für eine "Neuordnung" der gesamten Region zu nutzen. In einem Strategiepapier zur "Neuordnung im Irak nach europäischen Prinzipien" werden die "progressive Überwindung" der bisherigen politischen Ordnung und der schnelle Abbau der bestehenden Grenzen gefordert. Kurz vor Beginn des Krieges gegen den Irak hatte Werner Weidenfeld, Direktor des Zentrums für angewandte Politikforschung (CAP) und Mitglied des Präsidiums der Bertelsmann-Stiftung, erklärt, es sei die Gelegenheit gekommen, den USA die Welthegemonie streitig zu machen; die EU, eine Weltmacht im Werden, müsse diese Chance nutzen.4 Die militärische Niederschlagung der irakischen Regierung und die Besetzung des Landes durch die USA und ihre Verbündeten waren ganz offenbar stillschweigend vorausgesetzt worden. Dies wirft auch ein Licht auf den Stellenwert, den derartige Konzepte der Bevölkerung zubilligen, sei es die des Iraks oder die der EU. Wie sich folgern lässt, ist dieser so gut wie inexistent. Darüber hinaus wird eine solche Neuordnung, wie sie auf dem Balkan vorangetrieben wurde, auch für Asien und Afrika gefordert. Wie man nach zwei Weltkriegen und den derzeit rund 30 Krisenherden noch Ideen von solch abgrundtiefer Anmaßung äußern kann, ist nicht nachvollziehbar (http://www.german-foreign-policy.com/de/news/article/ 1049320800.php, 3.4.03). Im übrigen war schon im Mai 2002 auf der Bilderberger-Konferenz in Chantilly, Virginia / USA, bei der Donald Rumsfeld vertreten war, die Rede vom Irak-Krieg. Ganz oben auf der Agenda fand sich der Punkt, wie sich der Krieg gegen den Terrorismus ausbeuten ließe, um die Kontrolle einer Welt ohne Grenzen durch die Bilderberger zu verstärken und gleichzeitig enorme Gewinne zu erzielen. Dort hiess es ferner, dass versucht würde, den Antiterrorkrieg dafür zu nutzen, um ein altes Ziel voranzubringen, das schon Prinz Bernhard der Niederlande propagierte, nämlich die Nato formell als die stehende Armee der Uno zu etablieren; weitere Punkte waren die Möglichkeit, der Welt eine Uno-Steuer aufzuerlegen, die globale Kontrolle des privaten Waffenbesitzes zu erzielen und die Wirtschaftsgemeinschaft Free Trade Area of the Americas als einen Schritt zu präsentieren, der notwendig sei, um zukünftige Angriffe abzuwehren. James P. Tucker von der American Free Press bezeichnet die Bilderberger als Herren von Marionetten, als "puppetmasters", die den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank, die G-8-Staaten, die Nato, die Uno, die USA und die EU beherrschen (http://www.bilderberg. org/2002.htm).
 
Schwächung von Souveränitätsrechten - "Vorbild" EU
Bei der Konferenz im Mai 2001 in Gothenburg, Schweden, befasste man sich unter anderem mit der Frage der Abschaffung des englischen Pfund Sterlings sowie der Stützung einer starken Nato-Allianz. Den Bilderbergern wird im übrigen der Sturz Margaret Thatchers zugeschrieben, da sie gegen die Abtretung der Souveränität Englands an die EU und gegen den Beitritt zur gemeinsamen Währung war. Dies bestätigte Lady Thatcher in der Folge in einem persönlichen Gespräch mit einem Reporter von James Tuckers Spotlight. Während Präsident Bush 2001 große Anerkennung für seine Propagierung der Free Trade Area of the Americas gezollt wurde, zeigten sich sämtliche Teilnehmer darüber enttäuscht, dass er das Kyoto-Abkommen, eines der Bausteine der Kampagne der Bilderberger für eine Weltregierung, ablehnte. Sie drückten jedoch ihre Zuversicht aus, dass Bush unter Druck dennoch dazu gebracht werden könnte, eine Art von "globalem Erderwärmungspakt" zu unterstützen, der die Kontrolle der Uno über die ganze Welt verbessern würde (The Spotlight, Vol. XXVII, Nr. 23, 4.6.2001). Auf dieser Konferenz wurde auch betont, dass von seiten des Kongresses keine Barrieren gegen den Beitritt Chinas zur WTO aufgebaut werden dürften (http://www.bilderberg.org/2001.htm). Schon der Vertrag von Nizza schafft Souveränitätsrechte der Bürger in 30 Bereichen ab, so z.B. bei der Zusammensetzung der Kommission, dem Asylrecht und der Einwanderung. Die neue EU-Verfassung sieht neben der Übergabe von Teilen der nationalen Souveränität an Brüssel unter anderem auch die Abtretung der Kontrolle der Mitgliedsstaaten über die Steuerung der Geldmenge (Geldumlauf) in ihrem Land vor, was dem Verlust einer eigenständigen monetären Politik gleichkommt. Was England betrifft, so möchte Blair nicht alle Rechte an die EU abgeben. Die Regierung, so Blair, werde sicherstellen, dass Großbritannien die Kontrolle über sein Steuerwesen, das Sozial- und Justizsystem sowie über die Verteidigungs- und Außenpolitik behalte. Als Teil der anglo-amerikanischen Ölmacht und verlässlicher Partner der USA im Irak-Krieg dürfte ihm das ohne Frage gelingen. Es ist bereits verschiedentlich darauf hingewiesen worden, dass bei der Annahme der EU-Verfassung einer der bedenklichsten Aspekte darin liegt, dass über internationale Handelsverträge wie z. B. das Dienstleistungsabkommen GATS künftig nicht mehr in den Parlamenten der Mitgliedsstaaten entschieden würde, sondern direkt auf EU-Ebene. Es hat nicht den Anschein, als würden Parlamentarier respektive Abgeordnete erkennen, was das bedeutet.
 
Die Konferenzteilnehmer
In der Regel pflegen sich die EU-Kommissare, in diesem Jahr waren Frits Bolkestein, Mario Monti und Antonio Vitorino geladen, nicht über ihre Teilnahme zu äußern. Auf der Teilnehmerliste, bei der man nicht mit Sicherheit sagen kann, ob sie vollständig ist, findet sich ein EU-Koordinator zur Terrorabwehr, Gijs M. de Vries, was die Assoziation mit gesteigerten Überwachungsmaßnahmen weckt. Es ist nicht auszuschließen, dass Herr de Vries, dessen Posten völlig neu zu sein scheint, einige präzise Hinweise über die von der Administration Bush gewünschte Ausrichtung der Eu-antiterrormaßnahmen erhielt. Es ist unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit und Arroganz die USA beiseite schieben, dass sie die Saat der in den Staaten des Nahen Ostens aufkeimenden Gegenwehr durch ihr jahrelanges Paktieren mit deren repressiven Regimes mitgesät haben. - Bundesrat Pascal Couchepin war erneut anwesend, wie schon zuvor im Mai 2002 in Chantilly und im Mai 2001 in Gothenburg. Von Schweizer Seite waren ferner Daniel Borel von der Logitech International S.A. vertreten sowie Daniel Vasella (auch in 2000, 2001, 2002 und 2003). Was Jean-Claude Trichet, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank betrifft, so sei daran erinnert, dass er letztes Jahr zusammen mit Giscard d'Estaing an der Bilderberger-Konferenz vom 15. bis 18. Mai in Versailles teilnahm. Zuvor war er 1995 in Zürich, danach im Jahr 2000 in Brüssel und 2002 in Chantilly vertreten. Nach der Rückkehr von Trichet und Giscard d'Estaing wurde die Anklage gegen Trichet, Anfang der neunziger Jahre als hoher Beamter im Finanzministerium seine Aufsichtspflichten nicht erfüllt und Beihilfe bei der Fälschung von Bilanzen des Crédit Lyonnais geleistet zu haben, am 18.6.2003 fallengelassen. Jacques Chirac verfügte, dass der Prozess gegen Trichet einzustellen sei, wodurch eventuelle Verfehlungen Trichets nicht geklärt sind. Der Gedanke, dass es den Amerikanern durchaus recht sein dürfte, dass der EZB-Chef eine Art "Vorlast" mitbringt, ist nicht ganz abwegig. Denn alte Skandale können immer wieder dazu dienen, ausgepackt zu werden, um die fragliche Person wieder "auf den richtigen Weg zu bringen", sollte sie von diesen abgewichen sein. Von den eigentlichen Kriegshetzern war nur Richard Perle als vehementer Befürworter des Irak-Kriegs, auf den er und das neokonservative Netzwerk seit Jahren hingearbeitet hatten, anwesend. Den Vorsitz des einflussreichen Pentagon-Beratergremiums "Defense Policy Board" musste er allerdings auf Grund seiner Gier, seinen politischen Einfluss auch in astronomisch hohe Beraterhonorare und Schmiergelder umzumünzen, inzwischen aufgeben. Da jedoch die Moral als Gradmesser weder bei den Bilderbergern noch beim World Economic Forum in Davos, wo Leute wie Cheney und Powell mit allen Ehren empfangen werden, eine Rolle zu spielen scheint, ist die Anwesenheit eines Mannes wie Perle in keiner Weise störend, ebensowenig wie die Kissingers, der Jahr um Jahr zugegen ist. Zu John L. Thornton, Professor an der Tsinghua University, Mitglied des Council on Foreign Relations und Vorsitzender der Brookings Institution in Washington, wäre zu vermerken, dass die Brookings Institution recht suspekte Aufträge ausführt. Am 19. November 2002 bildete es einen offiziellen Think tank, um Haiti die "Demokratie" aufzuzwingen. Dieser Think tank unterstützte in der Folge diejenigen Gruppen in Haiti, die damit beauftragt waren, die Opposition gegen Aristide zu organisieren. Es sollte niemanden überraschen, dass zu diesem Zweck auch das International Republic Institute (IRI) und die CIA zugeschaltet wurden.
 
Council on Foreign Relations
Da insgesamt sechs Vertreter des Council on Foreign Relations (CFR) anwesend waren, sollte nicht unerwähnt bleiben, was Conrad C. Stein über dieses Gremium schreibt: "Als geistiger Urheber des 1921 gegründeten CFR gilt Edward Mandell House, von dem es heißt, daß er Präsident Wilson beherrschte und von 1913 bis 1921 als mächtigste Person der USA angesehen wurde. Sein Ziel war es, die USA einem supranationalen Sozialismus zuzuführen. Die Mitglieder des CFR beherrschen nicht nur die US-Regierung, sondern auch die akademische Welt, die größten US-Unternehmen und riesige steuerfreie Stiftungen (wie z. B. die Rockefeller- und die Carnegie-Stiftung). Die meisten Amerikaner haben vom CFR noch nie etwas gehört und glauben immer noch, dass sie bei den Präsidentschaftswahlen eine gewisse Wahl hätten. In Wirklichkeit haben die US-Bürger seit mehr als einem halben Jahrhundert nur noch die Wahl zwischen den verschiedenen Mitgliedern des CFR und der Trilateralen Kommission. Konteradmiral Chester Ward, der selbst 16 Jahre lang Mitglied des CFR war, warnte das amerikanische Volk: Die mächtigste Clique in diesen elitären Gruppen hat nur ein gemeinsames Ziel: Sie will die Souveränität und die nationale Unabhängigkeit der USA beseitigen. Der Kongressabgeordnete John R. Rarick bezeichnet das CFR als einer "Eine-Welt-Regierung" verpflichtet; die Finanzierung erfolgt durch eine Anzahl der größten steuerbefreiten Stiftungen, und der Einfluss des CFR erstreckt sich auf Finanzen, Handel, Arbeit, Militär und Massenmedien. Dank seiner engen Verflechtung mit dem US-Außenministerium war es dem CFR auch gelungen, die Gründung der Uno, die natürliche erste Stufe zur Weltregierung, zu verwirklichen. Die zweite Stufe war die regionale Verschmelzung von Nationen zu größeren wirtschaftlichen und anschließend politischen Einheiten (wie z. B. die EU oder die Nafta). Auf einer dritten Stufe, so heißt es, bewirkt die fortgesetzte Verschmelzung der größeren Handelsblöcke, dass diese ihre politische Selbständigkeit und Souveränität verlieren und zu bloßen Verwaltungsbezirken absinken." Dieses Konzept finden wir bereits 1950 in "War and Peace" von John Foster Dulles, der folgendes sagte: "Die Vereinten Nationen stellen keine endgültige Stufe in der Entwicklung einer Weltordnung dar, sondern bilden nur ein elementares Stadium. Daher besteht ihre wesentliche Aufgabe darin, die Bedingungen zu schaffen, die eine höher entwickelte Organisation ermöglichen." Wie es heißt, fördern die Bilderberger auch die Vorstellung, dass die Idee einer nationalen Souveränität antiquiert und regressiv ist. Gegen den Teilnehmer Dermot Gleeson aus Irland, Vorsitzender der Allied Irish Bank Group, läuft gegenwärtig eine Untersuchung wegen von ihm persönlich sowie von seinem Unternehmen begangener Steuerhinterziehung. Auch diesem Umstand ist kein Gewicht beizumessen, gehört es doch inzwischen zu der Strategie der Konzerne, wenig oder keine Steuern zu bezahlen, in der EU bestehende Niedrigsteuerinseln nach Maßgabe zu nutzen und sich in den Ländern, in die sie ihre Unternehmen verlegen, nach Möglichkeit eine mehrere Jahre lang währende Steuerfreiheit auszubedingen. Wer für die Infrastruktur eines Staates aufkommt, beschäftigt sie nicht weiter.
 
Widerspruch wird nicht geduldet
Der deutsche Bundesinnenminister Schily hatte sich auch letztes Jahr bei den Bilderbergern eingefunden. Schily hatte sich am 22. April 2002 gegenüber dem Spiegel (Nr. 17) wie folgt geäußert: "Der Grad der Gefährdung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen durch islamische Krieger hängt wesentlich von Art und Umfang der Beteiligung deutscher Truppen am Kampf gegen die al-Kaida ab. [...] Je mehr sich die Bundesrepublik international am Kampf gegen den Terror beteiligt, desto eher werden wir zu dessen Angriffsziel". Dies dürfte den Amerikanern kaum gefallen haben, so dass er vermutlich erneut eingeladen wurde, um ihm nahezulegen, dass er diese Auffassung ein wenig revidieren möge. Es ist im übrigen unbegreiflich, wieso das Innenministerium der BRD trotz der astronomisch hohen Arbeitslosenzahl nicht etwa ein Rückwanderungsgesetz, sondern ein Einwanderungsgesetz ausarbeitet. Generell stellt sich die Frage, wie es der Mehrheit der Politiker gelingt, an den bereits in Kraft getretenen, die Souveränität der Nationen einschränkenden respektive aufhebenden Gesetzen, die ganze Teile unserer hart erkämpften Demokratie in einem Handstreich zu nehmen drohen, ganz einfach vorbeizugehen und sich ihren Auswirkungen zu verschließen. Die Agenda 21 und GATS bilden das unmittelbare Gerüst, auf dem die Entmachtung des Bürgers ihren Fortgang nimmt. Es scheint sie in keiner Weise zu beunruhigen, und man hat leider auch den Eindruck, dass die beiden Vertragswerke von den Abgeordneten und sonstigen Volksvertretern weder gründlich gelesen, noch in ihrer ganzen Tragweite erfasst worden sind. Sonst könnte die "Nachhaltigkeit", der Schlüsselbegriff der von der Uno verordneten Agenda 21, die das Einheitsnetz mit den von allen Nationen in gleicher Weise zu vollziehenden Gesetzen bildet, nicht mit der Unbekümmertheit, wenn nicht Ahnungslosigkeit, verwendet werden, wie dies der Fall ist. Ob die Uno-Gesetze der jeweiligen Struktur eines Landes entsprechen, spielt absolut keine Rolle. Es stellt sich ferner die Frage, inwieweit sich die Journalisten Rechenschaft darüber ablegen, was die Souveränität eine Staates für den Bürger bedeutet. Als der französische Abgeordnete der Vendée, Vicomte de Villiers, im November 2003 im Namen derjenigen Franzosen, die keine Aufnahme der Türkei in die EU wünschen und auch nichts von einem föderalen Europa wissen wollen, eine Volksabstimmung über die Erweiterung und die künftige EU-Verfassung verlangte, griff er laut der "Neuen Zürcher Zeitung" "in die Mottenkiste nationalstaatlicher Nostalgie und nationalistischer Demagogie". Ein für meine Begriffe nicht nur absolut arroganter, sondern auch regelrecht absurder Kommentar. Ferner heißt es in der "Neuen Zürcher Zeitung", dass sich Villiers bezüglich des seiner Ansicht nach längst vorbereiteten Beitritts der Türkei - womit er den Nagel auf den Kopf trifft - zu der Frage verstieg, ob man Europa oder Eurasien schaffen wolle. Als ob ihm diese nicht zustünde. Diese bewegt heute alle EU-Bürger, die schon jetzt unter der ihnen mit der letzten Erweiterung aufgebürdeten finanziellen Last stöhnen und die den Beitritt der Türkei keineswegs positiv sehen. Vermutlich wird ihnen ihre neue Verfassung jedoch auch in diesem Punkt kein Mitbestimmungsrecht einräumen, entgegen der lauthals verkündeten verstärkten Bürgernähe.
 
Der Bürger wird missbraucht
Im übrigen sollte sich niemand irgendwelchen Illusionen hingeben. Zumindest auf einer Ebene funktioniert die Uno bereits seit langem absolut reibungslos als Weltregierung. Im Prinzip lässt sie jeden Krieg geschehen, ob ethnischer oder strategischer Natur. Danach engagiert sie die "Internationale Gemeinschaft", nämlich uns, die Steuerzahler, und nicht etwa die Rüstungs- oder Ölindustrie, um die Kriegskosten, die Friedens- respektive Besatzungstruppen, den Wiederaufbau und die Flüchtlingshilfe zu -finanzieren. Obwohl die westlichen Nationen in kaum mehr zu tilgender Weise überschuldet sind, erhebt sich von seiten ihrer Regierungen kein Widerstand gegen diesen, von mir als regelrechten Missbrauch des Bürgers angesehenen Kreislauf. Insofern fühle ich mich von meiner Regierung regelrecht preisgegeben. Man überlege sich einmal die herrschende Enthemmtheit, die es ermöglicht, dass bei der zweiten Afghanistankonferenz in Berlin über 700 Delegierte aus 56 Ländern zugegen waren, was neben den Afghanistan von der EU für die nächsten drei Jahren zugesagten rund 6,7 Milliarden Euro erneut ungeheure Kosten für den deutschen Steuerzahler verursacht haben muss. Eine Handvoll von Leuten hätte bei der in diesem gepeinigten Land herrschenden verfahrenen Situation, die wir ebenfalls den USA und ihrer "moralischen Führung" verdanken, vollauf genügt. Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater von Präsident Carter und eine der Schlüsselfiguren beim Aufbau des al-Kaida-Netzwerks durch die CIA anlässlich des Krieges zwischen der Sowjetunion und Afghanistan, gab 1998 in einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Nouvel Observateur" zu, dass im Gegensatz zu der offiziellen Version der Vorgänge, die Hilfe der CIA an die Mujaheddin bereits sechs Monate vor der Invasion der Sowjetunion in Afghanistan einsetzte. Deren Aufbau war dazu beabsichtigt, die Invasion zu provozieren. Brzezinski brüstete sich daher damit, "die Russen in die afghanische Falle gelockt zu haben". Man sollte ferner nicht übersehen, dass die Bilderberger-Konferenzen meist kurz vor einem G-8-Gipfel abgehalten werden, wie jetzt auf Sea Island und letztes Jahr in Evian. Hierzu schreibt die kanadische Zeitung "The Gateway" am 4. Juni: Der Zweck der Bilderberg-Treffen besteht darin, eine inoffizielle Übereinstimmung zu erzielen, um anschliessend mittels der formellen Organe der Regierungen, wie z.B. das G-8-Gremium, auf die Umsetzung des Konsenses hinzuarbeiten (http://www.freepressinternational.com/bildercanada.html). Nachdem die USA wiederholt gerade diejenigen Führer von Ländern gestürzt haben, die den Reichtum der Bodenschätze mit ihrer Bevölkerung teilen wollten, und statt dessen wo immer möglich die Kooperation mit Diktatoren eingingen, wünschte sich Bush am G-8-Gipfel jetzt plötzlich die Förderung der Demokratie. Zwecks Umsetzung dieser neuen Ausrichtung, von der sich die USA vermutlich versprechen, unter veränderten Vorzeichen weiterhin die Hand auf fremde Ressourcen halten zu können, wünschten sich die USA daneben die Finanzierung einer Reihe von Demokratisierungsprozessen durch die G-8-Staaten. Wie man sieht, existieren nirgendwo auch nur die geringsten Hemmungen, sich des Zugriffs auf die Steuergelder der G-8-Staaten zu versichern. Auch wenn Schröder keinen Bedarf zur Verteilung zusätzlicher Gelder sieht, werden die G-8-Staaten noch in diesem Jahr ein "Forum für die Zukunft" schaffen, um mit den muslimischen Ländern den Dialog aufzunehmen, was nichts anderes bedeuten kann, als dass die "Internationale Gemeinschaft" in Tat und Wahrheit erneut die finanzielle Basis erstellen wird. Außerdem hatten die Amerikaner das Ansinnen gestellt, den auf 120 Milliarden US-Dollar geschätzten Schuldenberg des Irak weitgehend zu streichen, wozu weder Russland noch Frankreich bereit waren. Auch hier werden die Steuerzahler der G-8-Staaten in der Folge nicht darum herumkommen, dem Irak trotz dessen immensen Ölreichtums einen substantiellen Teil ihrer ausstehenden Guthaben erlassen zu müssen. Und da möchte uns Bundesrat Couchepin glauben machen, dass nach seiner Überzeugung ein Forum wie das der G-8-Staaten eine positive Rolle spiele, zumal es nur eine informelle Rolle einnehme und keine Entscheidungsbefugnisse habe. Mit dieser Überzeugung dürfte er ganz allein dastehen. Auch wenn dem Internet keine konkreten Hinweise auf diesjährige Konferenzbeschlüsse zu entnehmen sind, so bleibt es dennoch offensichtlich, dass das von den Bilderbergern angestrebte Ziel der Weltregierung unvermindert verfolgt wird. Eine solche wäre nicht so erschreckend, wenn ihr Konzept nicht klar erkennen ließe, dass sie nicht etwa den Einbezug der Stimmen der Völker vorsieht, sondern im Gegenteil deren vollständige Ausschaltung und Unterwerfung.
 
Quelle: Artikel 7: Zeit-Fragen Nr.32 vom 23.8.2004
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