Seit wenigen Jahren ist das Geheimnis eines vitalen Darms entschlüsselt: Kohlenhydrate spielen hierbei eine essenzielle Rolle – sowie ein kleines Molekül, das nicht nur Übergewicht zum Schmelzen bringt, sondern auch fast allen Zivilisationsleiden entgegenwirkt.

Voll von wundersamem Leben: Der Dickdarm als Säule der Gesundheit.
Es gibt Leute, die rümpfen beim Emmentaler Käse voller Ekel die Nase, weil der Geruch sie an müffelnde Socken erinnert. Manche reagieren auch auf Parmesan so. Schuld daran ist die Buttersäure, die so heißt, weil eben auch Butter ranzig werden kann. Menschliche und tierische Nasen reagieren sofort mit Abscheu auf diese nach Erbrochenem riechende Substanz. So bewahrt uns die Natur davor, Dinge zu essen, die uns im schlimmsten Fall vergiften könnten. Buttersäure entsteht nämlich auch, wenn Lebensmittel verfaulen. Fäulnis zersetzt unter Ausschluss von Sauerstoff (man nennt das anaerob). Doch es gibt einen anaeroben Umwandlungsprozess, der Leben aufbaut: die Fermentation. Auch hierbei kann Buttersäure entstehen. Dieses Wunder der Gärung nutzt der Mensch seit Jahrtausenden: Aus Milch entsteht Käse und Jogurt; wir fermentieren Gemüse und Früchte; wir trinken Vergorenes, von Bier und Wein bis zu Kombucha und Kefir. Sogar Brot entsteht durch Fermentation (es braucht Hefe oder Sauerteig).
Selbst in unserem Bauch findet Fermentation statt – das muss sein. Daher ist die Buttersäure weit mehr als bloß ein stinkendes Warnsignal für verdorbene Nahrung. Mittlerweile hat die Forschung erkannt, dass dieses winzige Molekül nicht nur im Zentrum unseres Körpers wirkt, sondern auch von zentraler Bedeutung für die Gesundheit ist – ja sogar unser Überleben sichert.
In der Ernährungsforschung und der Medizin spricht man nicht von Buttersäure, sondern von Butyrat. Damit ist die einfachste der sogenannt kurzkettigen Fettsäuren gemeint. Sie setzt sich aus den drei für alle Lebewesen wichtigsten chemischen Elementen zusammen: Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff (Summenformel C4H8O2). Ihr Zusammenspiel als Butyrat kann einen löchrigen Darm heilen und hilft sogar bei Darmkrebs, wirkt Stoffwechselstörungen und Diabetes entgegen, dämmt neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson ein, dämpft stille Entzündungen, klärt das Gemüt und hilft darüber hinaus noch beim Abnehmen – eigentlich bräuchten wir für all dies nur zu essen.
Warum also leiden immer mehr Menschen an den genannten Krankheiten, obwohl wir viel mehr zu essen haben als noch vor hundert Jahren? Die Antwort : Umweltgifte, ausgelaugte und fast leblose Ackerböden sowie industriell verarbeitete Nahrungsmittel haben zur Folge, dass unser Gedärm häufig einer Jauchegrube gleicht, die uns innerlich faulen lässt, anstatt die Lebenskraft zu stärken. Und daraus resultiert eben auch: Die aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora vieler Menschen produziert zu viel Giftstoffe und zu wenig Butyrat.
Geborgen in den dunklen Windungen des Darms existiert ein ganz eigenes Ökosystem von Kleinstlebewesen, von denen die meisten „draußen“ an der Luft nicht überleben würden: Bis tausend verschiedene Arten von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen besiedeln das knapp acht Meter lange Darmsystem des Menschen. Gemeinsam bilden sie ein komplexes Zusammenspiel, welches das Fundament für ein starkes Immunsystem und ganz allgemein die Gesundheit ist.1 Wenn das Darmmikrobiom indes dauerhaft aus der Balance geraten ist, fangen die Probleme an. Früher oder später werden daraus chronische Degenerationskrankheiten (die mittlerweile fast 90 Prozent der allgemeinen Gesundheitskosten verursachen). Das lässt sich an Menschen mit chronischentzündlichen Darmerkrankungen beispielhaft zeigen: Deren Darmflora umfasst im Vergleich zu Gesunden viel weniger Bakterienarten.
Gemeinhin sagt man, im Dünndarm würden die Nährstoffe ins Blut aufgenommen, während der Dickdarm anschließend dazu diene, den Stuhl einzudicken, indem Wasser und Elektrolyte resorbiert werden. Doch damit verkennen wir das Wichtigste. Obwohl das Kolon (der medizinische Begriff für Dickdarm) den gefalteten und viel längeren Dünndarm von allen Seiten umrahmt, ist dieser letzte Abschnitt des Verdauungstrakts nur einen guten Meter lang. Nirgendwo sonst siedeln so viele nützliche Bakterien. Sie sind in der Lage, unverdauliche Nahrungsfasern zu „essen“, indem sie Ballaststoffe fermentieren und dabei Butyrat freisetzen. So ernährt sich der Darm selber. Und stärkt gleichzeitig den ganzen Körper.
Die von Bakterien wie Akkermansia muciniphila produzierte Buttersäure dient den Zellen des Dickdarms als wichtigste Energiequelle. Diese sind für die Darmschleimhaut und deren überaus wichtige Muzin- oder Schleimschicht verantwortlich – jene Darmbarriere, die den Organismus vor Pathogenen schützt und gleichzeitig die Aufnahme von Nährstoffen ermöglicht. Die natürliche Durchlässigkeit funktioniert aber nur richtig, wenn eine dicke Schleimschicht die Nahrung filtert und in Partikel zerlegt, die unser Körper verwerten kann, ohne das Immunsystem zu aktivieren.
Produzieren die Bakterien des Dickdarms indes zu wenig Butyrat, wird die Darmbarriere geschwächt: Die Darmzellen bauen zu wenig schützende Schleimschicht auf, welche folglich zu dünn und damit auch zu durchlässig wird. Im Extremfall spricht man dann von einem löchrigen Darm oder Leaky-Gut-Syndrom. So gelangen schlecht verdaute Partikel oder Schadstoffe hindurch, was das Immunsystem alarmiert und zu stillen Entzündungen führt – die Hauptursache fast aller chronischer Leiden. Dazu gehören auch Autoimmunerkrankungen: Ist die Darmbarriere undicht, neigen die Antikörper des Immunsystems zur Überreaktion. Dann wird eigenes Körpergewebe fälschlicherweise für eine Bedrohung gehalten und angegriffen. So entstehen übrigens auch Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel.
Umgekehrt weiß man heute, dass die kurzkettige Fettsäure Butyrat nicht nur die Darmbarriere stabilisiert, sondern auch antientzündlich wirkt. Doch Buttersäure kann bloß sehr eingeschränkt über die Nahrung aufgenommen werden. Eigentlich nur über Vollfett-Milchprodukte wie Butter und Käse, wobei vor allem Butter oder Ghee nennenswert sind – übrigens möglichst aus Grasfütterung, weil dann der Gehalt deutlich höher ist.
Die wahre Butyratquelle ist aber der Dickdarm. Deshalb ist es so wichtig, für ein Milieu zu sorgen, worin sich die hierfür benötigten Darmbakterien wohlfühlen und entsprechend vermehren. Wenn die Darmflora bereits empfindlich gestört ist, reicht es jedoch nicht aus, einfach genügend Ballaststoffe und gute Kohlenhydrate zu essen – das könnte die negativen Verdauungssymptome womöglich verstärken.
In den letzten Jahren sind auffallend viele Studien erschienen, welche die essenzielle Bedeutung von Butyrat für den ganzen Stoffwechsel verdeutlichen.
[Ende des kostenlosen Artikelauszugs]
Ein Arzt hat ein zu 100% natürliches Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, das den Körper befähigt, möglichst viel Butyrat zu produzieren – und gleichzeitig beim Abnehmen hilft, falls man übergewichtig ist. Mehr Infos dazu lesen Sie nachfolgend.

Der Arzt Peter Rohsmann hat ein Leben lang mit seinem Darm gerungen. „So lange ich mich erinnern kann, litt ich immer wieder an Verdauungsbeschwerden: Blähungen und Verstopfung wechselten sich mit Durchfällen ab. Nach dem Essen war ich todmüde und mein Bauch war oft aufgebläht – vor allem wenn ich Weizenprodukte aß.“ Blutanalysen bescheinigten ein Leaky-Gut-Syndrom. Die übliche Weglass-Diät, die Rohsmann auch vielen Patienten verschrieb, war ein aufwändiger Therapieansatz. „Über mehrere Wochen galt es, jene Nahrungsmittel herauszufinden, welche die bekannten Symptome auslösten – um sie dann dauerhaft zu meiden.“ Der Erfolg war überschaubar.
Deshalb suchte Rohsmann jahrelang nach einem Weg, wie er sich und seinen Patienten besser helfen könnte, las sämtliche Studien zum Thema. So erfuhr er, dass in der Darmflora von über Hundertjährigen ein erst 2004 entdeckter Bakterienstamm auffallend häufig vorkommt: Akkermansia muciniphila – jene Kleinstlebewesen, die in der Schleimschicht des Dickdarms besonders viel Butyrat produzieren. Ein weiterer Baustein war die Erkenntnis, dass die Fermentation von Butyrat aus Ballaststoffen dank Laktat (Milchsäure) noch besser funktioniert. Laktat entsteht durch Milchsäure produzierende Bakterien während der Verdauung, kann aber auch oral zugeführt werden. Laut Studien wird das eingenommene Laktat im Darm besonders effektiv zu Butyrat umgebaut, wenn das probiotische Milchsäurebakterium Lactobacillus rhamnosus ausreichend vorhanden ist. „Eine regelmäßige Einnahme von Laktat trainiert diesen Prozess“, so Rohsmann. „Und da Butyrat das Abnehmen erleichtert, ist dies die Erklärung, warum Leute, die beispielsweise regelmäßig Sport aus der Flasche zu sich nehmen – das ist Magnesiumlaktat –, oft an Gewicht verlieren.“2
Mit diesen drei Säulen – Laktat, L. rhamnosus und Akkermansia –, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung enorm verstärken, hat der Mediziner nun eine Nahrungsergänzung entwickelt, die im Darm das Entstehen von Butyrat sowie den Aufbau einer dicken Schleimschicht (Muzin) an der Darmwand fördert, worin die Akkermansia-Keime gedeihen.
„Weil das Akkermansia-Bakterium sehr empfindlich auf Sauerstoff reagiert, eignet es sich nicht zur Verarbeitung als lebende Kultur in einer Nahrungsergänzung.“ Doch das sei zum Glück kein Problem: Studien zeigen, dass der die Darmwand schützende Effekt mit pasteurisierten Akkermansia am stärksten wirkt (in einem gesunden Darm vermehren sich die darin lebenden Akkermansia sowieso von selbst). „Eine pasteurisierte Form reiner Akkermansia- Kulturen ist daher stabil genug, um über Kapseln eingenommen werden zu können, und erreicht so als Postbiotikum die gleichen Effekte“, erklärt Rohsmann.
Der Mediziner ist von seiner Formel überzeugt. Als er vor einem Jahr damit zu experimentieren begann, hat er 107 Kilo auf die Waage gebracht. Heute sind es 15 Kilo weniger. Erste Veränderungen nahm Rohsmann bereits nach zwei Wochen wahr: fast keine Gelenkschmerzen mehr, weniger Heißhunger, deutlich mehr Wasserausscheidung, kein Durchfall und keine Blähungen mehr. „Nach einem Monat hatte ich acht Kilo runter. Danach verlor ich so drei Kilo pro Monat.“ Er verspürte deutlich mehr Energie und so viel Bewegungsdrang, dass er nun sogar regelmäßig in einem Fitnessstudio trainiert. Auch nimmt er nun mehr Gemüse zu sich. „Meine Lust auf Süßes ist weg.“ Weizen und Zucker (maßvoll konsumiert) verträgt er erstaunlich gut. Sein Fazit: „Die Blutwerte sind jetzt viel besser und mit meinen 69 Jahren habe ich mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt – als wäre ich zehn Jahre jünger!“

Ein gesundes Mikrobiom ist weit mehr als die Summe seiner Teile. Im Zentrum der modernen Forschung steht dabei ein ganz besonderer Pionier: Akkermansia muciniphila. Dieses spezialisierte Bakterium gilt als „Wächter der Darmbarriere“.
Unser AKK Plus kombiniert hochstabile, pasteurisierte Akkermansia-Kulturen mit wertvollem Magnesiumlaktat – und bis zum 30. Juni 2026 können Sie von 10 Prozent Einführungsrabatt profitieren!

Unabhängiger und unerschrockener Journalismus, wie ihn die ZeitenSchrift bietet, ist wichtiger denn je. Wir können unsere Aufgabe indes nur erfüllen, wenn das Magazin von möglichst vielen Menschen gelesen wird. Mit unserem verbilligten Heftangebot soll die ZeitenSchrift weiterhin so erschwinglich wie möglich bleiben. Womit wir nämlich heute konfrontiert sind, ist die minutiöse Umsetzung eines Masterplans, der uns in die totalüberwachte und digitalisierte Welt des „Great Reset“ führen soll. Wollen Sie mithelfen, damit viele Leute unabhängig und fundiert informiert werden?
Dann können Sie von den zweiundzwanzig Ausgaben der Nummern 102-124 bis auf Weiteres drei Exemplare für den Preis von zwei bestellen, zzgl. Porto. Das gilt selbstverständlich auch für entsprechend vielfache Mengen (z.Bsp. 9 Stück bestellen und nur 6 bezahlen). Dabei können Sie frei wählen, welche und wie viele Exemplare der Ausgaben Sie zu einem „3 für 2“-Paket zusammenstellen wollen.
>> Bestellen Sie Ihre Exemplare gleich hier!
Herzlichen Dank, wenn auch Sie diese wichtigen Informationen verbreiten und zu „Verteidiger des gesunden Menschenverstands“ werden.