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Europa bedeutet seit jeher auch eine Vielfalt an Völkern und Kulturen, die immer eng miteinander verbunden waren. Gerade ihre unterschiedlichen Qualitäten machen ihren Wert aus und tragen zur gegenseitigen geistigen Befruchtung und Inspiration bei. „Völker sind Gedanken Gottes“, meinte nicht umsonst der deutsche Historiker Leopold von Ranke. Leider wurde über Jahrhunderte eine Feindschaft zwischen den europäischen Völkern geschürt, zum Beispiel zwischen den Deutschen und Franzosen oder den Deutschen und Russen, wie es George Friedman, Gründer der US-Denkfabrik Stratfor, 2015 in einer Rede erklärte: „Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg, waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse war sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“ Laut Friedman haben die USA eine „Höllenangst“ davor, „dass deutsches Kapital und deutsche Technologien sich mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft verbinden“.
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Die Schweiz als Vorbild
Dass es anders gehen kann, zeigt das Beispiel der Schweiz: Während sich Deutsche, Franzosen und Italiener die Köpfe einschlugen, lebten diese Volksgruppen im Bund der Eidgenossen friedlich zusammen – und hielten sich von zwei Weltkriegen sowie von der EU-Mitgliedschaft fern. Die Rezepte dafür waren (und sind) direkte Demokratie, großzügige Selbstbestimmungsrechte der Kantone, die bewaffnete Neutralität und auch die kleine, überschaubare Einheit – sowohl der Kantone als auch des Bundesstaates.
Doch die EU und erst recht die Vereinigten Staaten von Europa sind genau das Gegenteil von Völkerverständigung oder einem friedlichen Miteinander. Sie sind der Schritt zu einer Neuen Weltordnung im Sinne der herrschenden negativen „Eliten“, wie es in der 2005 gescheiterten EU-Verfassung dargelegt ist. Diese wurde fast eins zu eins durch den derzeit gültigen EU-Vertrag von Lissabon ersetzt. Noch nie zuvor trauten sich so viele Spitzenpolitiker, für die „Vereinigten Staaten von Europa“ zu werben, wie in der jüngeren Vergangenheit: Als damaliger deutscher SPD-Chef sprach Martin Schulz im Dezember 2017 offen davon, und der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen bewarb dieses Gebilde schon 2016 im erfolgreichen Wahlkampf.
Schrittmacher ist hier der französische Staatspräsident Macron, der ein Schützling der mächtigen Familie Rothschild ist. Er sprach zwar nicht explizit von den Vereinigten Staaten von Europa, legte aber einen Fahrplan in diese Richtung vor. Erstmals tat er dies mit einer viel, beachteten Rede an der Pariser Nobel-Universität Sorbonne im September 2017. Seine Forderungen:
- gemeinsames Budget für alle Länder der Eurozone
- Schaffung eines Eurozonen-Finanzministers und eventuell Finanzierung des Haushalts mit einer Steuer
- EU-weite Angleichung der Unternehmenssteuern
- schrittweise Annäherung der Sozialmodelle in Europa
- ein EU-Verteidigungsbudget und eine EU-Eingreiftruppe bereits in wenigen Jahren
- die Armeen der Mitgliedstaaten sollten Soldaten aus anderen europäischen Ländern aufnehmen
- Schaffung einer EU-Asylbehörde, die EU-weit über Asylanträge entscheidet, sowie eine Vereinheitlichung der Einwanderungsgesetze
- Einführung einer EU-Steuer auf Kohlenstoff (CO2-Abgabe)
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