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Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir ungeniert lachen und lächeln können, denn wir dürfen getrost unsere Zähne zeigen. Vorbei sind die Zeiten, wo man mit schwarzen Zahnstummeln konfrontiert wurde und in gähnende Leere blickte, wenn das Gegenüber zu laut lachte. Die moderne Zahnmedizin erschafft strahlend weiße, kleine Kunstwerke, wenn es darum geht,ein‚baufälliges‘Gebiss zu sanieren.Mittels Stiften, Brücken und Kronen setzt man ästhetisch vollkommene Fassaden selbst noch auf die schlechtesten Zahnfundamente. Für die Dentisten ist es Ehrensache, die eigenen Zähne des Patienten möglichst zu erhalten. Zur Zange wird meist erst im äußersten Notfall gegriffen.
Umso schneller entscheiden sich die Zahnärzte hingegen für Wurzelbehandlungen. Diese Devitalisierung der echten Zähne ist oft die Voraussetzung für Brücken oder Kronen. Zudem befreit sie den leidenden Patienten von lästigen Zahnschmerzen. So können wir uns dank der Zahntechnik in der Öffentlichkeit mit einem perfekten Gebiss zeigen. Doch wie so oft klaffen auch hier Schein und Sein weit auseinander.Unsere Vorfahren wären wohl kaum für eine Zahncreme-Werbung in Frage gekommen; dafür waren sie gesund. Heute investieren wir Tausende, manchmal gar Zehntausende von Franken oder D-Mark in unsere ‚Beißerchen‘, und werden gerade deswegen häufig krank.
So litt eine Frau seit Jahren an Rheuma und musste jeden Tag 60 mg Cortison einnehmen. Nachdem man ihr drei wurzelbehandelte Zähne gezogen hatte und das Cortison ausleitete, war sie innerhalb von kurzer Zeit ihr Rheuma los.
Sie werden sich jetzt sicher fragen, was um alles in der Welt Ihr perfekt renoviertes Gebiss mit ihrem Rheumaleiden oder Ihren unerklärlichen Schwächezuständen zu tun haben soll? Bald werden Sie es verstehen.
Betrachten wir doch gerade einmal die sogenannten ‚Wurzelbehandlungen‘ – übrigens eine sehr schöne und irreführende Bezeichnung für das Abtöten eines Zahnes: Dabei werden mit einer Wurzelnadel der Nerv und die Blutgefäße aus dem Zahn herausgezogen. Die Nervenwurzel bleibt jedoch meist im Zahn zurück, denn Nerv und Blutgefäße sind so fein verästelt, dass es unmöglich ist, das lebende Gewebe vollständig aus dem Zahn zu entfernen.Mit anderen Worten: Es gibt keine ‚erfolgreich durchgeführten‘ Wurzelbehandlungen.
Wir alle wissen, dass totes Gewebe zerfällt. Geschieht dies unter anaeroben Bedingungen – beispielsweise im Körper – dann setzt eine Verwesung ein, die Leichengifte freisetzt. Dies entsteht nicht nur in einem Tumor, sondern eben auch bei wurzelbehandelten Zähnen. Die verbliebenen Gewebereste verfaulen und belasten den Kieferbereich mit Leichengiften. Gerade der Kiefer reagiert auf solche Störungen außerordentlich sensibel, weil sämtliche Energiemeridiane mit ihm verbunden sind, wie wir später noch sehen werden.
Wie stark wurzelbehandelte Zähne innerlich faulen können, wird einem drastisch vor Augen – oder besser vor die Nase – geführt, wenn sie dennoch gezogen werden müssen: Viele von ihnen stinken abscheulich, weshalb der Schweizer Zahnarzt Lloyd Baumann, der täglich Zähne zieht, solche Wurzelbehandlungen auch mit einer „inneren Jauchegrube" vergleicht.
Hinzu kommt, dass das Wurzelfüllmaterial, welches nach der unvollständigen Entfernung des lebenden Gewebes in den Zahn gepresst wird, eine Paste aus Cortison und Antibiotika ist. Beides sind Stoffe, die den Organismus in vielerlei Hinsicht schwächen und belasten (siehe Artikel Mykose - eine oft unerkannte Krankheit). Abgedichtet wird das Ganze dann mit einem Guttapercha- oder Metallstift.
Der amerikanische Zahnarzt George E. Meinig hat ein dickes Buch mit dem Titel ‚Root Canal Cover-up‘ veröffentlicht, worin er wissenschaftlich fundiert nachweist, dass keine einzige Wurzelbehandlung vollständig gelingen kann. Es soll im Herbst 1998 beim Verlag ebi-electronic ag in deutscher Übersetzung erscheinen. Mit diesem Wissen kann man verstehen, weshalb die Universität Zürich kürzlich zur Ansicht gelangt ist, dass eine vollständige Sanierung des Gebisses erst dann erfolgt ist, wenn sich keine devitalen (toten) Zähne und keine Implantate mehr im Kiefer befinden.
Dieser Ansicht ist schon seit jeher die Natur. Der Organismus stößt totes (oder nur schon fremdes) Gewebe ab. Jeder Chirurg weiß, dass abgestorbene oder erfrorene Glieder amputiert werden.Nur bei toten Zähnen versucht man noch etwas zu retten, wo es nichts mehr zu retten gibt. Ohne medizinische Winkelzüge wie Antibiotikapaste oder Cortisonfüllungen hätte der Körper einen toten Zahn längst durch einen Eiterungsprozess abgestoßen oder dem Patienten solche Schmerzen verursacht, dass dieser den Zahn schnellstens herausreißen ließe.
WILL NOT BE SHOWN IN THE FINAL DESIGN
Yin und Yang
Es gibt im Zusammenhang mit toten Zähnen noch einen zweiten und wichtigeren Aspekt als Leichengifte und Antibiotikapasten, der unsere Gesundheit schwächt. Wir finden ihn in der jahrtausendealten Meridianlehre der chinesischen Medizin. Ihr zufolge ist derKörper von Energiebahnen (Meridianen) durchzogen, die auch wissenschaftlich nachgewiesen sind. Diese versorgen den Organismus mit Lebensenergie. Es gibt männliche (Yin) und weibliche (Yang) Energielinien. Gesundheit äußert sich nun darin, dass sich die männlichen und weiblichen Energien in Harmonie befinden. Unterliegen sie aus irgend einem Grunde einer Störung, sind wir ‚krank‘. Deshalb nannte Dr. Reckeweg, ein bedeutender Homöopath, die Gesundheitauch‚ Fließ-gleichgewicht‘.
Dieses Gleichgewicht wird gestört, wenn die Lebensenergie in einem oder in mehreren Meridianen nicht ungehindert fließen kann. In jedem Organ, das energetisch mit dem betreffenden Meridian verbunden ist, kann nun durch eine solche Energieblockade eine Krankheit hervorgerufen werden. Deshalb ist es für westliche Mediziner häufig schwierig, die wahren Krankheitsursachen feststellen, denn sie haben meistens nicht das Wissen um die durch die Meridiane bedingten energetischen Zusammenhänge der verschiedenen Organe. Aus diesem Unverständnis heraus resultieren viele sogenannt ‚nicht kurierbare‘ Beschwerden, oder auch der Vorwurf an bestimmte Patienten, bloß hypochondrische ‚Ärztetouristen‘ zu sein.
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