Gesunde Knochen, auch im Alter

Knochen sorgen für unsere Statik. Dabei sind sie selbst aber längst nicht so „statisch“, wie wir sie oft wahrnehmen, sondern ein lebendiges Ökosystem, das eine enorme Rolle für gesundes Altern und Langlebigkeit spielt.

Mit der richtigen Lebensweise und Ernährung bleiben unsere Knochen auch in der zweiten Lebenshälfte vital.

Manchmal übertreibe ich es mit der Recherche: Vor einer Woche habe ich mir eine Distorsion mit knöchernem Ausriss am oberen Sprunggelenk zugezogen, weil ich beim Weg aus der Gartenlaube mit dem Fuß schräg aufgekommen bin. (Wie ich immer sage und auch in meinen Krimis belege: Schrebergärten sind Todesfallen!) Nicht unbedingt ein Alarmsignal, denn den massiven Zugkräften auf Kapsel und Band, die bei einem Umknicktrauma wirken, halten auch junge Knochen nicht stand. Doch was ist mit meinem Schulterbruch vor einem Jahr? Zwar kein Bagatellbruch, da Sturz vom Fahrrad, aber vielleicht sollte ich vorsichtshalber meine Knochendichte messen lassen? Als Frau jenseits der Menopause darf ich eine Osteoporose, die bei uns allen am Horizont dräut, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Grunde auch nicht als Mann, weil die zwar später, dafür aber heftiger davon betroffen sind. Später mehr dazu.

Der Eindruck drängt sich auf, dass wir unsere Knochen oft ignorieren, weil wir sie im Grunde als statisch und mechanisch wahrnehmen: Sie sind einfach da, wie die Mauern eines Hauses. Das braucht mal einen neuen Anstrich oder ein neues Dach, die Leitungen müssen saniert, die Heizung gewartet werden ... Doch die Mauern werden erst dann beachtet, wenn es zu bröckeln anfängt. Anders als Steinwände sind unsere Knochen aber überaus lebendig und durchaus positiv beeinflussbar.

Was Knochen alles leisten

Die Aufgabe der Knochen geht weit darüber hinaus, ein tragendes Gerüst für Sehnen, Muskeln und Fleisch zu bilden. Nebenher sind sie Speicher für Mineralstoffe (wie das Elektrolyt Kalzium), Inkubator für Blutzellen und auch Schaltstelle für eine gesunde Darmflora. Die Ärztin Vonda Wright spricht gar von einem „Ökosystem“, das sie im Zusammenspiel mit den Muskeln darstellen und das Bewegung, Kommunikation und Stoffwechsel unseres Körpers überhaupt erst ermöglicht. Knochen stellen ein endokrines Organ dar, das biochemische Kommunikation betreibt und so auf Gehirn, Herz und Organe einwirkt. Stabile, gesunde Knochen spielen also eine enorme Rolle für das gesunde Altern, wie die renommierte Expertin für Langlebigkeit und Frauengesundheit in ihrem jüngsten Werk darstellt1 : Die Proteine, die sie bilden, tragen zur Regulierung der Gehirnfunktion bei, denn sie stimulieren die Freisetzung von Neurotransmittern. Gemeinsam mit Bauchspeicheldrüse, Muskeln und Fettgewebe wirken sie auf den Glukosestoffwechsel ein und regulieren so Blutzucker und Verdauung. Ein in den Knochenzellen erzeugtes Hormon signalisiert im Gehirn Sättigung – Lipocalin-2, auch bekannt als LCN2.

Nun ist ja Etliches an Information über die Skelettmuskulatur im Umlauf: so etwa, dass wir ab dem Alter von 30 alle zehn Jahre drei bis acht Prozent an Muskelmasse, ab 50 sogar fünf bis zehn Prozent davon verlieren. Dieser Muskelabbau beschleunigt sich ab den Wechseljahren (wenn er über dieses „normale“ Maß hinausgeht, handelt es sich um die sog. Sarkopenie, ein eigenständiges geriatrisches Syndrom und Krankheitsbild, bei dem Funktion und Kraft eines Menschen signifikant beeinträchtigt sind). Bereits in der Perimenopause, der Übergangsphase in den vier bis acht Jahren davor, verlieren Frauen zehn Prozent der Muskelmasse an Armen und Beinen. Nach der Menopause sind sie doppelt gefährdet, zu stürzen, und haben ein fast dreifach erhöhtes Risiko, sich die Hüfte zu brechen.

Je gebrechlicher wir werden, desto weniger leisten unser Herz und Gehirn, heißt es. Mit anderen Worten: Das gehört im allgemeinen Verständnis einfach zum Älterwerden dazu, findet euch damit ab! Doch Dr. Wright, orthopädische Chirurgin mit doppelter Facharztqualifikation, betont, dass diese Beobachtungen nur dann gemacht werden, wenn der Mensch „nichts Nennenswertes“ unternimmt, um fit und gesund zu bleiben. Von ihr stammt die schöne Aussage, dass das, was wir als normales Altern bezeichnen, in Wirklichkeit „normales Altern für stressgeplagte, fehlernährte Menschen ist, die Muskelaufbau, hormonelle Gesundheit und Mobilität vernachlässigen“.

Wenn seriöse Seiten im Netz schreiben, es sei „normal, dass mit zunehmendem Alter die Dichte der Knochen abnimmt“, wird hier so sehr verkürzt, dass die Eigenverantwortung samt ihren Möglichkeiten gern mal unter den Tisch fällt. Osteoporose oder Knochenschwund, eine chronische Skeletterkrankung, bei der Knochenmasse und -dichte abnehmen, laut WHO eine der zehn häufigsten Krankheiten weltweit, wird in weniger als einem Viertel der Fälle rechtzeitig erkannt und richtig behandelt. Zu 80 Prozent sind davon Frauen betroffen, überwiegend nach den Wechseljahren, da der sinkende Östrogenspiegel den Knochenstoffwechsel ungünstig beeinflusst. Östrogen schützt nämlich nicht nur das Gewebe, sondern steuert auch Knochendichte und Muskelaufbau – und die Muskeln wiederum wirken als Schutzschild für die Knochen.

Was aber auch kommuniziert werden sollte: Osteoporose ist kein unabwendbares Schicksal. Natürlich spielen Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Untergewicht, Mangel an Vitamin D und Kalzium, Vorerkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente eine Rolle, bei Frauen wie auch Männern. Doch vor allem ein Faktor sollte dabei nicht unterschätzt werden: Bewegungsmangel.

 

Nährstoffe für gesunde Knochen

Vier Nährstoffe bilden ein funktionales Netzwerk und sorgen für starke und zugleich elastische Knochen. Kalzium ist der eigentliche Baustoff, während Vitamin D, Vitamin K2 und Magnesium die Aufnahme, den Transport und den Einbau in die Knochenmatrix steuern.

Kalzium bildet das mineralische Grundgerüst für Knochen und Zähne. Vitamin D sorgt dafür, dass Kalzium vom Körper optimal aufgenommen wird und dass genügend Kalzium im Blut vorhanden ist. Vitamin K2 aktiviert Proteine, dank denen das Kalzium in die Knochenmatrix gelangt und sich nicht in den Gefäßwänden ablagert (Stichwort Arterienverkalkung). Magnesium ist daran beteiligt, Vitamin D in seine biologisch aktive Form umzuwandeln. Zudem ist es ein wichtiger Partner von Kalzium und an über 700 Enzymreaktionen im Körper beteiligt.

Da diese vier Nährstoffe eng zusammenarbeiten, ist auf eine ausreichende Versorgung aller vier Komponenten zu achten. Genau dafür wurde Knochenstark entwickelt. Es vereint alle vier wichtigen Wirkstoffe in einer einzigartigen adaptogenen und synergistisch wirkenden Rezeptur. Dadurch wird eine tägliche Versorgung kinderleicht.

Je nach Versorgungsziel oder Mangel ist es sinnvoll, die einzelnen Nährstoffe gezielt höher zu dosieren. Dazu empfehlen sich unsere hochwertigen Einzelpräparate aus reinen Naturstoffen mit ihren adaptogenen Rezepturen. Sie finden die entsprechenden Produkte im Shop.

Weiterführende Informationen und detaillierte Artikel haben wir für Sie in den folgenden Dossiers zusammengestellt:

✶ Kalzium
✶ Vitamin K2
✶ Vitamin D3
✶ Magnesium

 

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Wir haben für Sie aus den relevanten ZeitenSchrift-Ausgaben das Themenpaket „Gesunde Knochen“ zusammengestellt, welches wir Ihnen zum Vorzugspreis anbieten (Sie sparen fast die Hälfte gegenüber dem Einzelpreis): Heftpaket „Gesunde Knochen“

 

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