Von klingenden Quallen und singenden Walen

Wasser und Musik haben eine viel engere Verbindung, als wir ahnen. Lesen Sie hier, weshalb Quallen musikalisch sind und was die singenden Wale für die Erde tun.

Alles hat einen Welleneffekt. Niemand würde bestreiten, daß die physischen Aktionen des Menschen Spuren auf der Erde hinterlassen. Dasselbe tut jedoch – und oft in sogar stärkerem Maße – auch das, was der Mensch fühlt und denkt. Die Art, wie wir Denken, Fühlen und Sprechen beeinflußt alle anderen Reiche um uns herum – das mineralische, das pflanzliche und das tierische. Mehr noch, die Gefühle, die der Mensch sich erlaubt, all seine Eigenheiten, müssen irgendwo in der Physis Verankerung finden. Diese menschlichen Eigenschaften werden offenbar von Tieren und Pflanzen verkörpert.

So steht der störrische Esel beispielsweise für das menschliche Ausharrungsvermögen, verkörpert das „gefräßige“ Krokodil Hunger und Freßlust, das Kamel Durchhaltevermögen und Geduld, das Känguruh den Vorwärtsdrang, der Elch die natürliche und harmonische Sexualität, der Eisbär das individuelle Einzelgängertum, das widrigsten Bedingungen trotzt, der Specht solides Handwerkertum, das Pferd Intelligenz, der Löwe das Herrschertum, der Schweinswal die fröhliche Kindlichkeit und Verspieltheit, der Igel das Überwinden der Ängstlichkeit, der Hase die Geschwindigkeit und Beweglichkeit, der Schwan die höhere Seele des Menschen, das Rentier die geistige Verwandtschaft, die Schlange den „dunklen Begleiter des Menschen“, der nicht unbedingt die Wahrheit sagt, das Chamäleon die Anpassungsfähigkeit und die Giraffe „den Wunsch, zur Blume zu werden; die Sanftheit“. Wer so etwas behauptet? Die betreffenden Tiere selbst!

Mehr als einmal schon haben wir über die Erkenntnisse berichtet, welche die norddeutsche Vermessungstechnikerin und Hydrographin Verena Staël von Holstein durch ihre Kontakte mit dem Naturreich hervorgebracht hat. Sie vermochte die Naturgeister schon als Kind zu sehen, und verbringt seit Jahren einen großen Teil ihrer Zeit damit, mit verschiedensten Natur- und Elementargeistern einen Dialog zu führen. Der Fragensteller ist dabei in der Regel Wolfgang Weirauch, der Herausgeber der Flensburger Hefte. Mehr zu ihrer Technik und dazu, wie diese Wesen in der Lage sein können, über so viele Bereiche Auskunft zu geben, finden Sie auf Seite 61. Hier bringen wir Auszüge aus ihren drei Bänden Gespräche mit Tieren.1 Da wir in diesem Heft das Thema Musik beleuchten, wollen wir jene Wesen näher betrachten, welche im Tierreich die Töne verkörpern – die Quallen des Meeres nämlich, sowie jene, welche mit ihren geheimnisvollen Gesängen sogar Forscher verzaubern: die Buckelwale.

Der „Gesprächspartner“ von Verena Staël von Holstein ist der Nöck ihrer Gegend. Ein Nöck ist ein Schutzgeist und geistiger Ausdruck des Wassers im Flußtal. „Unser“ Wassergeist trägt den Namen Etschewit.

Wie er im dritten Band der Gespräche mit Tieren erzählt, sind „Quallen tongewordene Glocken, die im Meer schwimmen. Die großen Quallen sind ganze Melodien, die kleinen Quallen sind einzelne Töne. (…) In ihnen ist der Klang dichter geworden. Da sich der Klang am schönsten bzw. am göttlichsten in der Glockenform bilden kann – nicht umsonst gibt es in den Kirchen Glocken –, haben die Quallen eine Glockenform erhalten; sie sind also die schwimmenden Kirchenglocken der Erde.“

Laut Etschewit liegt die spirituelle Bedeutung der Quallen darin, daß sie die kosmischen Melodien im Physischen bewahren. Die Wale singen diese kosmischen, alten Melodien, während die Quallen sie auf der Erde bewahren. Giftige Quallen verkörpern aggressive, disharmonische Musik wie die modernen Technoklänge. Schon in früheren Zeiten gab es ähnlich aggressive Musik, die bei den Zeremonien der „Wilden“ getrommelt wurde. Genauso vielfältig wie die menschliche Musik sind daher auch die Quallen, von denen es mindestens 2‘500 verschiedene Arten in den Weltmeeren gibt. Das gehäufte Auftreten der Quallen, beispielsweise in der Ostsee, ist laut Etschewit eine direkte Folge der allgegenwärtigen Musikberieselung aus dem Radio, in Kaufhäusern etc., die heute unseren Alltag begleitet. Wobei vor allem durch das aktive Musikmachen Quallen erzeugt würden. Quallenepidemien seien also meist die Folge von gehäuft produzierter Musik.

Die Quallen gibt es schon, seit es die Erde gibt. Sie sind uralte Wesen. Das hat mit der Erdevolution zu tun. Denn einst nahm unser Mond die Stelle der Erde ein. Er ist also ihr greis gewordener Ahne, welcher der Vorgänger-Planetenkette angehörte. Denn wie alles in der Schöpfung kennen auch Planeten und Sonnensysteme Entstehen und Vergehen. Auf dem Mond, der damals ein blühender Himmelskörper war, absolvierten die irdischen Weisheitslehrer ihre Kette der Verkörperungen, bis sie ihren Aufstieg erlangt hatten. Dies ist so auch in den Schriften Helena P. Blavatskys nachzulesen.2 Sie nennt die Lehrer der Menschheit, die vom Mond stammen, Rishis. Wenn im Folgenden vom „alten Mond“ die Rede ist, bezieht sich dies also nicht auf dessen Gerippe, das wir in der Nacht am Himmel sehen, sondern auf den einstmals lichtvollen Planeten, der der Mond war, bevor er „starb“, seine letzen Energien seinem Nachfolger Erde schenkte und dann gewissermaßen erstarrte. Etschewit sagt dazu: „Auf dem alten Mond wurde die Weisheit entwickelt, die aus der gesamten Konfiguration eurer Erde heraus schallt. Alles, was Dich umgibt, ist aus einer unendlichen Weisheit gemacht. Daß Weisheit überhaupt sein kann, ist von den Wesen, die auf dem alten Mond ihre Ichstufe hatten, erarbeitet worden. Schönheit ist das gleiche von der anderen Seite.

Damit sich diese Schönheit und Weisheit erhalten, geben diese Urlehrer, diese Mondenwesen, ihre Klänge in eure Ozeane hinein; auch in den Bergbach. Aber der Ozean ist sehr viel größer als der Bergbach, deswegen können sie sehr gezielt an die Ozeane herangehen, weil diese ihrer Welt am ehesten ähnlich sind. In den Ozeanen können sie auch noch am ungestörtesten wirken, auch wenn ihr sie zunehmend selbst dort stört. Aber die Ozeane sind groß, und zirka siebzig Prozent eurer Erdoberfläche bestehen aus diesen Ozeanen. Und die Weisheit des Mondes wird durch dieses Wirken ständig erneuert, damit die Erde weise bleibt. Dafür klingen die Quallen in den Weltmeeren. Das ist jetzt ein wenig schwarzweiß geschildert, denn die Weisheit wirkt auch noch an vielen anderen Orten; aber der glatteste Weg, dort, wo der Klang signifikant sichtbar wird, zeigt sich in den Quallen.“

Der Interviewer Wolfgang Weirauch fragt den Nöck Etschewit, was die „Urlehrer“ in den letzten Jahren den Weltmeeren mitteilen würden.

Seine Antwort: „Momentan versuchen die Mondenlehrer den Menschen mitzuteilen, daß sie bewußter an ihrer eigenen Qualität arbeiten müssen, wenn sie das Erdenziel erreichen wollen. Desweiteren teilen sie ihnen mit, daß Denken nicht alles ist, daß Probleme eurer Erde nicht allein und rein über den Erkenntnisweg gelöst werden können, sondern daß alle drei Wege – Glaube, Liebe, Hoffnung; Denken, Fühlen und Wollen – in Einklang kommen. Denn momentan überbewertet der moderne Mensch das Denken massiv. Und es gibt nur sehr wenige Menschen, die ganz bewußt sagen können, daß sie z.B. das Ahnen über das Denken setzen; und das Ahnen hat sehr viel mit dem Fühlen zu tun. Das versuchen die Urlehrer in letzter Zeit, der Erde und den Menschen über die Quallen mitzuteilen. Sie sagen das mit sehr viel Geduld, weil sie in sehr viel größeren Zeiträumen denken. Ihr Menschen seht häufig nur den nächsten Moment. Denn ihr müßt überleben, und nur manche haben das Glück, daß sie ihr gesamtes Leben betrachten können. Und nur ganz wenige haben das Glück, daß sie schon beginnen, über ihr Leben hinauszublicken. Dies können wirklich nur ganz wenige, da die meisten Menschen hauptsächlich damit beschäftigt sind, lediglich zu überleben. Natürlich gibt es auch eine größere Gruppe von Menschen, die sich nicht nur mit dem Überleben beschäftigen und anfangen könnten, an diesen höheren Zielen zu arbeiten, die aber viel zu träge sind.“

Auf die Weisheit zurückkommend präzisiert Etschewit: „Ursprünglich ist die Weisheit heruntergekommen. So wie es unterschiedliche Formen des Denkens gibt, das logische Denken, das intuitive Denken, das analytische Denken, das Herzensdenken, das gefühlsbetonte Denken usw., gibt es auch unterschiedliche Formen der Weisheit. Es gibt sogar etwas, was man mit logischer Weisheit beschreiben könnte. Es gibt aber auch etwas, was man mit Herzenswissen beschreiben könnte, auch mit Seelenbildung, mit musikalischer Weisheit, mit tierischer Weisheit, mit pflanzlicher Weisheit. Alle diese verschiedenen Weisheitsformen haben ihre Einfallstore in den Quallen gehabt. Wenn Du es evolutionär betrachtest, wirst Du feststellen, daß Quallen schon sehr lange in den Ozeanen herumquallen. Dies sind keine jungen Wesen. Sie entstanden fast zeitgleich mit der Entstehung der Erde. Zuerst waren sie unsichtbar, aber sie wurden relativ schnell physisch, da sie die Tore für die Klänge der Urlehrer waren.“

Die verschiedenen Farben und Formen der Quallen haben laut Etschewit etwas mit der Stimmung zu tun, die die Töne ausdrücken, für die eine Qualle steht. Eigentlich sollten Quallen nicht giftig sein. Ihre Giftigkeit ist eine Folge der Destruktivität der Klänge, die sie verkörpern, wie Etschewit ausführlich erklärt: „Es gibt Klänge, die bewußtseinsmindernd sind, die zur Ekstase führen, und es gibt auch Klänge, die gewalttätig machen, Menschen dazu bringen, Krieg zu führen; Marschmusik gehört z.B. auch dazu. Es gibt auch durch Musik aufgehetzte euphorisierte Menschen, es gibt Hetzlieder und ähnliches. All das führt dazu, daß der Mensch sein menschliches Niveau verläßt und auf die Stufe der Tiere zurückfällt. In einem solchen Fall rutscht eine Ichqualität auf eine astrale Ebene hinunter. In dem Moment ist die Musik, die hier entsteht, eine Astralität, die an einer völlig falschen Stelle steht. Diese Astralität ist so falsch, daß sie das Allergiftigste erzeugen kann. Das liegt daran, daß sie durch verdrehte Ichkräfte entstanden ist. Wenn diese Astralität sich in die Tierwesenheit der Qualle hereinsiegelt, entstehen diese extremen Gifte. Trotzdem sollte man auch erwähnen, daß diese Quallengifte ein ungeheures Heilungspotential besitzen. Allerdings sind diese Quallengifte schwer zu gewinnen und auf dem Markt nicht ohne weiteres erhältlich.“

Quellenangaben