Gender Mainstreaming: Mann und Frau – ein Auslaufmodell?

Ohne Wissen der Menschen lässt die globale Elite weltweit eine Ideologie verbreiten, die der Gentechnik an Gefährlichkeit kaum nachsteht. Beim „Gender Mainstreaming“ geht es nicht – wie behauptet – um die Gleichstellung der Frau, sondern um das Gegenteil: die Auflösung der Geschlechter!

„Kannst Du mir bitte die Salzstreuerin reichen?“, fragt die feministische Uniprofessorin ihre lesbische Freundin. Erwidert diese: „Nein, ich hab‘ ne Muskelkatze. Aber ich freue mich schon jetzt sehr auf dein Hähnchinnenfilet zu Mittag!“

Zum Auslaufmodell erklärt: Das traditionelle Familienbild soll aus den Köpfen gelöscht werden. Die Absicht dahinter hat nichts mit Gleichberechtigung der Frau zu tun.

Mussten Sie zweimal lesen, um den Witz auch sicher zu verstehen? Dann geht es Ihnen wie 95 Prozent der Menschen: Sie können mit dem Begriff „Gender Mainstreaming“ nichts anfangen, finden das Binnen-I (LehrerIn, BürgerInnen etc.) lächerlich, halten wenig von verpflichtenden Frauenquoten und wissen, dass unübersehbar biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau existieren. Da gibt es nur ein Problem: Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist den Mächtigen auf gut Deutsch wurst (= egal). Apropos Wurst: Haben Sie sich gefragt, wie ein singender Mann in Frauenkleidern und mit aufgemaltem Bart zum Weltstar aufsteigen konnte? Eben, weil dieses Thema nicht „wurst“ ist. So war der Gewinn von Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014 minutiös geplant. Neuwirts Manager ist René Berto von der Agentur Genie und Wahnsinn, der seine Karriere als Veranstalter des lesbisch-schwulen Festivals „Wien ist andersrum“ begann. Bereits 2012 legte Berto dem Österreichischen Rundfunk (ORF) ein Konzept vor, in dem die Kunstfigur ohne – die sonst übliche – landesweite Vorausscheidung beim Song Contest 2014 antreten sollte. Er erhielt die Zustimmung, tingelte mit „Conchita Wurst“ 20’000 Kilometer durch ganz Europa von einer Song-Contest-Fangemeinde zur anderen. Während der durchschnittliche Europäer sich für den Song Contest kaum interessiert, ist er in Homosexuellenkreisen eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste Ereignis des Jahres. „Etwa 70 Prozent all jener, die den Song Contest lieben, entstammen der Gay Community (Anm.: der Schwulen-Gemeinschaft). … Und ich bin natürlich ein Teil dieser Gemeinschaft“, sagt Conchita Wurst selbst. Somit hat Neuwirth als Conchita (= portugiesisch für Vagina) Wurst (= Synonym für Penis) wegen einer starken Schwulenlobby gewonnen und nicht wegen der Unterstützung im Volk.

Dieses muss nun die Folgen tragen: Frauen mit Vollbart sind auf einmal in Mode – etwas, was es in der Natur nicht oder nur in einem besonders krankhaften Fall gibt. So etwas schafft Verunsicherung, wie der Enthüllungsautor Gerhard Wisnewski darlegt: Seit Beginn der Menschheit sind Frauen auf ein kantiges Kinn, breite Schultern und schmale Hüften konditioniert, Männer fahren auf runde Brüste, lange Haare und einen runden Po ab. Dies sind angeborene auslösende Mechanismen, also „feste“ Muster, die weder gelöscht noch geändert werden können, sozusagen die „Firmware Gottes“. Umgekehrt gibt es auch Stoppsignale fürs Unterbewusstsein – eine Frau mit Vollbart ist ein ganz extremes. Es reicht, wenn Frauen sich diesen aufzeichnen oder aufkleben – Männer sind automatisch verwirrt. Kritiker, die eine bärtige Frau geradeheraus z.B. als „abstoßend“ nannten, wurden schnell als „rechts“ oder gar „Nazis“ gebrandmarkt. „Ihr wurdet gewarnt“, heißt es im Liedtext von Neuwirth bzw. Wurst. „Sobald ich verwandelt bin, sobald ich wiedergeboren wurde, werde ich aufsteigen wie ein Phönix. Aber Ihr seid meine Flamme.“

Wahrhaft, wir sollten gewarnt sein. Wir befinden uns mitten im vielleicht größten Umerziehungsprojekt der Geschichte. Es ist ein von den Eliten erdachtes Projekt zur Zerstörung von Familie, Gesellschaft, Christentum, traditionellen Werten, ja sogar zur Abschaffung der Biologie, indem die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau sowie die Tatsache von Vater und Mutter als Eltern jedes Kindes in Frage, ja sogar in Abrede gestellt werden. Beim Gender Mainstreaming handelt es sich um ein typisches „Top-down-Projekt“, das von mächtigen Kreisen erdacht und von ihren willigen Helfern von „oben nach unten“ durchgesetzt wird – doch dazu später.

Was bedeutet eigentlich dieser englische Begriff, der immer mehr unser Leben bestimmt? „Gender“ war ursprünglich die englische Bezeichnung für den Genus, das grammatische Geschlecht. Außerdem wurde der Ausdruck umgangssprachlich und scherzhaft für das biologische Geschlecht des Menschen benutzt. Nun hat diese Bezeichnung die Aufgabe bekommen, ein „soziales Geschlecht“ bzw. „anerzogenes Geschlecht“ zu konstruieren und dieses unabhängig vom biologischen Geschlecht zu sehen – eine Außerkraftsetzung der Natur. „Mainstreaming“ heißt „in den Hauptstrom bringen“. So soll das „Gender-Thema“ bei allen politischen Ent­­­­­­­­­­­scheidungen und darüber hinaus im zentralen Blickpunkt stehen. Still und heimlich trat es so den Siegeszug zuerst durch interna-tionale, dann durch nationale Gesetze an, ohne dass die Menschen davon etwas mitbekommen. Um die Mehrheit der Heterosexuellen geht es hier auch nicht, sondern um Lesben, Schwule (engl. „gays“), Bisexuelle, Transsexuelle „Conchitas“ und Intersexuelle (Menschen mit beiderlei Geschlecht), abgekürzt: LGBTI.

Grammatik ist nicht Biologie

Am deutlichsten sichtbar wird die Ideologie des Gender Mainstreaming bei der Sprache. Wer kennt sie nicht, skurrile Schreibweisen wie FreundIn, StudentInnen oder Köch_innen?1 Ganz abgesehen von Wort-Ungetümen wie BürgerInnenMeisterInnenKandidatInnenStellvertreterInnen oder Bäuer_innenhöfe, womit „weibliche“ Bauernhöfe gemeint sind? „Frauen sollen in der Sprache sichtbar gemacht werden“, sagen GenderistInnen. Doch gerade mit diesem Argument vermitteln sie nicht viel Intelligenz: Denn zum einen zeigen sie dadurch, dass sie den Unterschied zwischen biologischem und grammatischem = generischem Geschlecht nicht kennen wollen. Schließlich ist der Mond nicht wirklich ein Mann und die Sonne keine Frau. Das wusste früher jeder Volksschüler. Zudem stellen generische Hauptwörter (= Hauptwörter, die alle Angehörigen einer Gattung bezeichnen) die kürzere Form dar und haben mit der biologischen Form ebenfalls nichts zu tun. Niemand störte es, dass Frauen bei der grammatisch männlichen Bezeichnung „Lehrer“ ebenso mit eingeschlossen sind wie Männer bei der grammatisch weiblichen Form „Person“. Zum anderen macht die deutsche Sprache Männer sogar stärker unsichtbar als Frauen: Wenn es heißt „Zwei Schüler warten vor der Tür“, dann kann es sich entweder um zwei männliche, zwei weibliche oder je einen männlichen und einen weiblichen Schüler handeln. Beim Satz „Zwei Schülerinnen warten vor der Tür“ ist der Fall eindeutig. Will man ausdrücken, dass es sich um zwei männliche Schüler handelt, so muss dies extra gesagt werden.

Eine Ärztin kann sagen: „Ich als Arzt plädiere dafür, dass Schulkinder eine gesunde Pausenmahlzeit erhalten.“ Hier gibt sie ihre Meinung aufgrund ihres Berufes, nämlich ihrer Tätigkeit als Arzt, wieder. Wenn dieselbe Medizinerin erklärt: „Meine Erfahrung als Ärztin zeigt, dass junge Frauen lieber ihre ersten gynäkologischen Untersuchungen von einer Frau durchführen lassen“, betont sie ihre Erfahrung als Ärztin, also als weiblicher Arzt. „Die deutsche Sprache verfügt über ein herausragendes Differenzierungsvermögen, das gepflegt gehört. Ob wir ein Maskulinum oder ein Femininum verwenden, ist daher keine weltanschauliche, keine ideologische oder politische Frage, sondern eine semantische [=sprachliche]. …Wer Nuancen durch eine schlampige oder bewusst falsche Verwendung der Sprache einebnen möchte, handelt verantwortungslos und hat dort, wo mit Sprache professionell umgegangen wird – also sowohl in den Medien als auch im Bildungsbereich – nichts verloren“, erklärt der Deutschlehrer Thomas Kubelnik in seinem Buch Genug gegendert. Genderisten und Innen bzw. Feministinnen ist dies alles egal. Die Ideologie steht an erster Stelle, die Sprache der Dichter und Denker wohl an letzter. So wie der Orwellsche Neusprech aus Ausländern „Menschen mit Migrationshintergrund“ machte, müssen sich männliche Lehrende an der Uni Leipzig seit 2011 als „Herr Professorin“ ansprechen lassen …

Quellenangaben

  • 1 Eingefleischten Genderisten ist das Binnen-I nicht mehr gut genug, weil es das "dritte Geschlecht" - Intersexuelle und Transsexuelle - nicht berücksichtigt. Neue Schreibweisen wie "Köch_innen" sollen diese Lücke schließen. So steht in einem Universitäts-Leitfaden: "Um auch andere Geschlechter neben Frau und Mann sichtbar werden zu lassen, wurde die Form des 'Gender Gap' entwickelt. Der Gender Gap wird ersichtlich, wenn zwischen der weiblichen und männlichen Form ein Unterstrich _ eingefügt wird."