Fasten – da denken viele an Verzicht, fade Brühen und einen knurrenden Magen. Völlig zu Unrecht! Denn der bewusste Verzicht auf feste Nahrung bereichert vielseitig: Man findet zu einem bewussten Ruhegefühl, neuer Energie, Leichtigkeit und Ausgeglichenheit. Schöner Nebeneffekt: Auch das eine oder andere Kilo verschwindet.

Nach einigen Tagen des Fastens hellt sich die Stimmung spürbar auf, man ist voller Tatkraft und Schwung. Auch die Seele wird gereinigt.
Die Supermarktregale sind immer voll. Wir können aus einer Fülle von Lebensmitteln auswählen oder uns um die nächste Ecke in der Imbissbude mit Essen versorgen. Das führt dazu, dass wir oft nicht nur dann essen, wenn wir wirklich hungrig sind, sondern auch, wenn wir gerade Lust auf etwas oder zu wenig getrunken haben. Wie oft haben Sie schon nebenher gegessen (zum Beispiel bei der Arbeit am Computer), ohne das als Essen wahrzunehmen? Oder sich verführen lassen durch den Duft aus der Bäckerei? Vielleicht essen Sie auch manchmal aus Langeweile oder weil Sie gerade gestresst sind? Weil Sie gefrustet, genervt oder traurig sind? Erst seit etwa fünfzig Jahren leben wir in einer Nahrungsmittel-Überfülle. Blicken wir jedoch über die Jahrhunderte zurück, so gehörten Zeiten, wo nur wenig Nahrung zur Verfügung stand, zum Leben und zum Jahreslauf dazu. Gewollt oder ungewollt.
Unser Körper weiß also, wie er auch bei Nahrungsknappheit überlebt. Seine Strategie: Reserven anlegen und sie in Mangelzeiten nutzen. Egal, wie viel oder wie wenig wir essen, unser Körper ist immer bestrebt, Fettreserven für Hungersnöte (zum Beispiel durch Ernteausfälle oder Kriege) anzulegen. Diese „Treibstoffreserven“ in Form von Fett legt er an, weil dies für ihn wesentlich ökonomischer ist als das Speichern von Kohlenhydraten (also Zuckern). Und da wir heutzutage meist mehr essen, als wir verbrauchen, sammelt sich zu viel Fett in unseren Körpern an, was bekanntlich zu zahlreichen ernährungsbedingten Krankheiten führen kann.
Fasten ist also sinnvoller denn je. Es dient nicht nur dazu, überflüssige Fettreserven abzubauen, sondern es wirkt für den Körper wie ein „Reset“, denn danach laufen die „Stoffwechselprogramme“ wieder wie ursprünglich vorgesehen. Hinzu kommt, dass Fasten auch eine Methode ist, die uns die Natur lehrt: Wenn Tiere krank sind, fasten sie instinktiv, verbergen sich irgendwo, suchen ein Kraut, das sie innerlich reinigt, und werden so wieder gesund. Und da heutzutage in unserem Kulturkreis Fastenzeiten nicht mehr durch die Kirche vorgegeben werden, macht es durchaus Sinn, solche Zeiten selbst zu initiieren.
Seit einigen Jahren gewinnt das Fasten immer mehr an Popularität, auch durch die positiven Studienergebnisse aus den USA, aus Japan und aus Deutschland1 , vor allem in Bezug auf das Intervallfasten (alternierendes Fasten). So weisen Ergebnisse aus Tierstudien darauf hin, dass der regelmäßige Nahrungsverzicht das Risiko für chronische Krankheiten senken kann. Dazu zählen Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Krankheiten, neurologische Krankheiten und Krebs. Auch die Gehirnfunktion konnte durch intermittierendes Fasten positiv beeinflusst werden. Zudem zeigt das Intervallfasten im Tierversuch lebensverlängernde Effekte.2 Es wurden keine negativen Nebenwirkungen gefunden.
Ein wichtiger Grund für die positiven Wirkungen des Fastens ist, dass Zellreinigungsprozesse besser ablaufen und die körpereigene Müllabfuhr aktiviert wird. Dieser Prozess ist auch Bestandteil der Immunabwehr, die ein sehr effizienter Abwehrmechanismus gegen pathogene Keime ist. Das Problem dabei: Dieses Zellprogramm zur Entfernung geschädigter Zellbestandteile und auch des Recyclings von Substanzen ist zeitaufwändig. Wenn wir falsch, zu häufig oder übermäßig essen, bewirkt das eine ständige Insulinausschüttung, wodurch die Verdauung ständig beschäftig ist. So wird auch die Zeit minimiert, die der „Entsorgungsvorgang“ dringend benötigen würde.
Unser Körper ist ein sehr intelligentes Wesen: Ist die Nahrungsaufnahme weitestgehend gestoppt, legt er den Schalter von „Fettspeicherung“ auf „Fettverbrennung“ um. Dabei gibt es eine festgelegte Reihenfolge, in der er seine Energiereserven einsetzt. Gleich zeitig, und das ist heute wissenschaftlich bewiesen, wird eine Art „Firewall“ aufgebaut, die gesunde und lebenswichtige Strukturen des Organismus wie Zellen und Gewebe vor Schäden schützt, während das Recyclingprogramm Wiederverwertbares dem Organismus erneut zuführt und Ausscheidungspflichtiges abbaut. Zusätzlich bewirkt ein körpereigenes „Eiweiß-Sparprogramm“ während des Fastens, dass Muskelmasse, die der Körper braucht, nicht abgebaut wird. Bewegung und körperliches Training fördern diesen Effekt. Das zeigt zum Beispiel eine Studie mit über tausend Patienten, die bis zu vier Wochen gefastet haben.

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