Impfen – Ein Verstoss gegen Naturgesetze

Warum Impfungen grundsätzlich keinen Sinn machen und wir unser Verständnis von Erregern neu überdenken sollten.

Der Wunsch, Infektionskrankheiten zu verhindern, ist sehr alt ; ebenso ist es die Erkenntnis, dass der Mensch einige Erkrankungen nur einmal in seinem Leben durchmacht. Daraus folgt der auf den ersten Blick einleuchtende Gedanke, mittels Impfungen diese Erkrankungen in einer abgeschwächten Form und zu einem selbst gewählten „günstigen“ Zeitpunkt künstlich hervorzurufen, um dann im weiteren Leben geschützt zu sein. Impfungen sollen also das Immunsystem trainieren: Der Körper soll in die Lage versetzt werden, sich aktiv mit der (abgeschwächten) Krankheit auseinanderzusetzen, damit bestimmte Abwehrzellen gegen diese Krankheit spezifische Antikörper bilden. Da diese Zellen eine Art Gedächtnis haben, welches sie an ihre Nachkommen weitergeben, kann das Immunsystem im Falle einer ernsthaften Krise künftig schnellstmöglich reagieren. In diesem Sinne erscheint das Konzept der vorbeugenden Impfung durchaus als folgerichtig.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Formen der Impfung: die aktive und die passive Immunisierung. Bei der aktiven Immunisierung wird das Immunsystem trainiert, selbstständig spezifische Antikörper für den Ernstfall zu bilden (wie eben beschrieben). Dies erfolgt, so behauptet die offizielle Medizin, zumeist durch Inokulation (Einführen) abgetöteter Erreger, geschwächter Erreger oder Toxine (Gifte), wie zum Beispiel Stoffwechselprodukte von Erregern. Die Immunantwort des geimpften Organismus besteht in einer aktiven Abwehrreaktion zur Ausbildung des Gedächtnisses der Immunzellen.

Die passive Immunisierung dagegen erfolgt durch direkte Zufuhr von spezifischen Immunglobulinen (Antikörpern), meist während einer bereits bestehenden Erkrankung. Der Organismus wird hier nicht in die Lage versetzt, aktiv zu reagieren, sondern ihm wird die Reaktion auf die Antigene (das sind nicht-körpereigene Substanzen) durch zugeführte Antikörper weitestgehend abgenommen. Weil diese Globuline dann nach ein paar Monaten wieder ausgeschieden werden, besteht der Schutz der passiven Immunisierung nur für kurze Zeit.

Beide Immunisierungen haben unterschiedliche Zielrichtungen: Die aktive ist primär zur Vorbeugung von virulenten oder lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten gedacht. Das ist vergleichbar mit der Ausbildung der eigenen Truppen, die in Friedenszeiten mit Manövern den Ernstfall üben. Die passive Impfung kommt hingegen meistens zum Einsatz, wenn bereits eine Krankheit besteht, wenn also gleichsam weitere Kampftruppen zur Unterstützung in eine Schlacht geschickt werden müssen.

Darüber hinaus gibt es auch noch die sogenannte Simultanimpfung, eine kombinierte Aktiv-Passiv-Impfung. Hier soll das Immunsystem einerseits aktiv trainiert werden, andererseits wird es gleichzeitig für die bereits bestehende Infektion durch Immunglobuline passiv unterstützt.

Antikörper gleich Immunität?

So weit die Vorstellung der Schulmedizin. Neuere Forschungsergebnisse zeigen allerdings, dass dieses auf rein theoretischen Überlegungen basierende Gedankengebäude in sich wackelig geworden ist. So folgerichtig es auf den ersten Blick erscheint, so unhaltbar ist es geworden – nicht nur unter homöopathischen Aspekten, sondern auch aus allgemeinmedizinischer Sicht. Gemäß schulmedizinischem Denkansatz wird Immunität mit dem Vorhandensein von Antikörpern gleichgesetzt. Daraus folgt logischerweise, dass Impfungen – wenn sie denn Antikörper hinterlassen – auch Immunität verleihen. Das ist aber nichts weiter als eine rein materialistisch begründete Hypothese, die von einer sehr vereinfachten Vorstellung vom Immunsystem ausgeht. Doch unsere körpereigenen Schutzregulatoren sind viel komplexer! Das lässt sich nicht auf das bloße Vorhandensein der einen oder anderen Antikörperkonzentration reduzieren.

Es wurde nämlich schon öfter beobachtet, dass Menschen mit einer hohen Antikörperkonzentration trotzdem tödlich erkrankten und andere, die keinen positiven Titer aufwiesen, überlebten bzw. nicht einmal krank wurden. Das gilt sogar für äußerst ansteckende Krankheiten wie die Cholera. So hat man bei vielen Choleratoten keinen Kommabazillus (Cholera-Vibrio) finden können, wohingegen Gesunde Bazillenträger waren!

Fieber erfüllt eine wichtige Aufgabe, weshalb es nicht unterdrückt werden sollte.

Diesem Konzept der Impfungen liegt also eine völlig falsche Vorstellung darüber zugrunde, wie unser Immunsystem wirklich arbeitet. Das gilt erst recht, seit die zwei biologischen Naturgesetzmäßigkeiten von Dr. med. Ryke Geerd Hamer entdeckt wurden (wir kommen noch darauf). Heute wissen wir, dass es das Training des Immunsystems, wie man sich dies bislang vorstellte, so gar nicht gibt: Das Einbringen abgetöteter oder geschwächter Erreger bzw. deren Toxine kann den Organismus nicht in die Lage versetzen, um Abwehrzellen entsprechend auszubilden und damit eine Immunität gegen diese Krankheit aufzubauen.

Der Beweis ist relativ einfach zu führen. Eines der zwei erwähnten biologischen Naturgesetze besteht in der Zweiphasigkeit der Erkrankungen (siehe Bild 1 [im Print-Artikel]). Nach dieser Erkenntnis verläuft jede Erkrankung – grob gesehen – nach einem ganz bestimmten Schema des vegetativen Nervensystems (VNS) ab, welches alle unbewussten Vorgänge im Organismus steuert: Zunächst beginnt die sogenannte Stressphase, in welcher der sympathische Anteil des VNS dominant ist, die Dauersympathikotonie (erkennbar an kalten Händen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Unausgeglichenheit und vielem mehr).

Die zweite Phase, die häufig mit Schlappheit und Fieber einhergeht und bislang als die eigentliche Krankheit angesehen wurde, wird durch die vagotone (parasympathische) Innervierung, den anderen Teil und Funktionszustand des VNS, bestimmt. Man nennt sie deshalb Dauervagotonie. Beide Zustände des Nervensystems werden gezielt durch unser Gehirn gesteuert; im gesunden Zustand (Eutonie) wechseln sich diese beiden Phasen stetig ab (Tag-Nacht-Rhythmus; Kasten auf Seite 13 im Print-Artikel). Bei einer Krankheit jedoch wird der normale Tag-Nacht-Rhythmus „gestört“. Das vegetative Nervensystem befindet sich zunächst in einer Dauerstressphase, ehe es dann zu der Reparationsphase kommt (vegetativ gesehen quasi zur Dauernachtphase).

Das Problem hierbei ist, dass die herkömmliche Medizin erst aufhorcht, wenn der Körper in die Dauervagotonie übergeht. Weil nämlich erst in dieser zweiten Phase der Erkrankung vermehrt die sogenannten „Erreger“ auftreten – die in Wahrheit keine echten Verursacher der Erkrankung sind, sondern bestenfalls ihre Indikatoren. Genauer gesagt: Diese Mikroorganismen (Mikroben) zeigen bloß die zweite Phase einer Erkrankung an, denn jener läuft immer eine sympathikotone Stressphase mit eigenen, relativ unscheinbaren Symptomen voraus. Das heißt: Auch das Auftreten der Mikroben wird zentral gesteuert und ist seit Jahrmillionen Entwicklungsgeschichte gewachsen (Evolution).

Die Mikroben unterstützen also den Körper bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit! Obwohl man uns seit mehr als 100 Jahren etwas anders erzählt. Die fälschlicherweise als „Erreger“ bezeichneten Helferlein können ihre Aufgabe jedoch nur bei einer bestimmten Betriebstemperatur – landläufig als Fieber bezeichnet – optimal erfüllen; deshalb verbietet es sich aufs Strengste, jegliches Fieber zu bekämpfen. Auch der Zeitpunkt, ab wann die Mikroben „arbeiten“ dürfen, hängt nicht etwa (wie bislang von der orthodoxen Medizin angenommen) von äußeren Faktoren ab, sondern wird vielmehr ausschließlich von unserem „Zentralcomputer“ Gehirn bestimmt, indem das Nervensystem von Sympathikotonie auf Vagotonie umschaltet. Damit sind wir beim zweiten biologischen Naturgesetz: das ontogenetisch bedingte System der Mikroben. Mit anderen Worten: Mikroben entwickeln sich in unserem Körper, und zwar nicht zufällig. „Erreger“ haben also eine wichtige physiologische Aufgabe, im Sinne eines biologischen Not- oder Sonderprogramms der Natur. „Und wir glaubten immer, die Mikroben hätten ein Organ ‚befallen‘ oder angegriffen!“, so Dr. Hamer in einem Vortrag.

Die Verteufelung der Mikroben

Wir brauchen die „bösen“ Mikroben also gar nicht auszumerzen – sie verschwinden automatisch, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Der vermeintliche Abwehrkampf, welchen man unter dem Mikroskop immer zu sehen glaubt, ist überhaupt kein echter Kampf, sondern es handelt sich dabei nur um ein anderes Phänomen immunologischer Vorgänge zu einem späteren Zeitpunkt während der Heilungsphase.