+++Neue Studie zeigt, wie man Ewigkeits-Chemikalien ausleiten kann+++Warum ein gigantischer Windpark die Sami-Kultur in Norwegen zerstört+++
„Forever Chemicals“ sind für die Ewigkeit. Allerdings machen sie weit weniger Freude als glitzernde Diamanten. Ihre Halbwertszeit von über tausend Jahren ist nämlich beängstigend. Mittlerweile ist die Gruppe solcher PFAS-Chemikalien ins Uferlose gewachsen. Die Datenbank der amerikanischen Umweltschutzbehörde führt knapp 11'000 dieser Ewigkeits-Chemikalien auf; laufend werden neue entdeckt. Denn heute setzt man PFAS in mehr als zweihundert Bereichen ein (mehr dazu hier: Gefährliche Chemikalien: In die Pfanne gehauen). Kein Wunder, dass sich PFAS heute im Blut von 99 Prozent aller Menschen und sogar in Muttermilch nachweisen lassen.

PFAS sind hochgiftig. Sie können Krebs verursachen, das Immunsystem schädigen und als sogenannte endokrine Disruptoren den Hormonhaushalt empfindlich stören.
Bislang war man der Ansicht, dass gegen die Akkumulation der Forever Chemicals in unserem Körper kein Kraut gewachsen sei, weil sich diese nicht ausleiten lassen würden. Doch eine Studie1 gibt Hoffnung: Darin zeigte sich im Blut von Erwachsenen bereits nach vier Wochen „eine signifikante Reduktion“ von PFAS – weil die Probanden täglich Beta-Glucan eingenommen hatten. Der Schlüssel zur Wirkung von Beta-Glucan liegt in seiner gelbildenden Wirkung im Darm, wodurch PFAS gebunden werden, sodass der Körper sie nicht mehr resorbiert, sondern über den Stuhl ausscheiden kann.
Beta-Glucan ist vor allem in ballaststoffreicher Nahrung enthalten, zum Beispiel Hafer und Gerste in Bioqualität. Ballaststoffe, diese unverdaulichen Nahrungsfasern, werden auch von jenen Darmbakterien benötigt, die Butyrat produzieren – jener Wunderstoff für unsere Gesundheit im Allgemeinen und die Darmwand im Speziellen (siehe auch: Butyrat: Der Schlankmacher im Darm).
Allerdings kann eine bereits geschwächte Darmflora nicht ohne Weiteres mit viel Ballaststoffen umgehen. Wie man den Darm langsam wieder an ballaststoffreiches Essen gewöhnt, haben wir im eben erwähnten Artikel über Butyrat ausführlich dargelegt. Hierbei kann es sinnvoll sein, Beta-Glucan zusätzlich mittels Nahrungsergänzungen einzunehmen. Denn dieser ausleitende Stoff kann sogar bei Impfschäden helfen (siehe Impfschäden: Mutter Natur hilft immer). Die Wirkkraft von Beta-Glucan hängt jedoch in großem Maß von dessen Ursprung und Qualität ab (siehe auch Mikrobiom: Alle Kraft kommt aus dem Bauch). Florawohl Plus ist ein adaptogenes Naturprodukt, das neben allem, was Magen und Darm benötigen, auch Beta-Glucan in der besten Qualität enthält. Deshalb wirkt es laut Studien sogar als starker Booster fürs Immunsystem. Mehr dazu hier.
Im Mai 2026 besuchte eine Delegation der indigenen Sami (oder Samen) aus Norwegen das Münchner Stadthaus. Nicht als Touristen, sondern aus purer Verzweiflung, weil ihre Lebensgrundlage zerstört wird – auch wegen des Münchner Stadtrats. Dieser hatte vor Jahren nämlich beschlossen, dass die bayerische Landeshauptstadt ihren Strombedarf bis 2025 vollständig aus erneuerbaren Energien decken soll. Weil man aber nicht das ganze Umland mit Windrädern zukleistern kann, investierte die Stadt massiv in einen gigantischen Windpark in Norwegen, der mitten auf dem Weideland der Sami steht. Obwohl München also immer noch vor allem Gas verbrennt, um Strom zu produzieren, ist dies nun deswegen zumindest buchhalterisch „klimaneutral“.
Den Preis dafür zahlen die Sami, denen das Weideland für ihre Rentiere fehlt. Zwar urteilte das Oberste Gericht Norwegens im Jahr 2021, Bau und Betrieb des besagten Windparks würden die Menschenrechte der Sami verletzen und daher gegen internationales Recht verstoßen, was eigentlich den sofortigen Stopp und Rückbau der Anlage hätte nach sich ziehen müssen. Stattdessen verzögerten Regierung und Windkraftlobby mit juristischen Winkelzügen die Umsetzung des Urteils. Im Frühjahr 2024 hatte man die indigene Bevölkerung schließlich mit einigen Millionen Euro und dem Versprechen auf alternatives Weideland abgespeist – der Windpark darf weiterlaufen. Nur: Die Auswirkungen gehen weit über das Land hinaus, das von den Turbinen eingenommen wird. Die unregelmäßige Drehung der massiven Rotorblätter, das Schattenflimmern und der ständige tieffrequente Lärm – einschließlich Infraschall und hörbarem Brummen – setzen die Tiere unter Dauerstress. Infolgedessen meiden Rentiere oft Gebiete im Umkreis von mehreren Kilometern um die Turbinen, wodurch große Weidegebiete praktisch unbrauchbar werden. Darüber hinaus durchschneidet die Infrastruktur – breite Schotterstraßen und Stromleitungen – alte Wanderrouten. Die Herden werden in immer kleinere Gebiete gezwungen, was zu Überweidung und schließlich zum Zusammenbruch der wirtschaftlichen Grundlage der Sami führt.
Auch die Menschen leiden unter dem Infraschall. Doch Beschwerden von Anwohnern über gesundheitliche Probleme wie Schlafstörungen oder Stress werden als „Nocebo-Effekt“ abgetan – eine psychosomatische Reaktion, die bloß wegen negativer Erwartungen getriggert wird. Rentiere aber haben keine ideologisch motivierte Abneigung gegen Windräder … (Lesen Sie dazu auch Windkraft: Gefährlich für Mensch und Tier)
Hierzulande machen sich Politiker gerne medienwirksam für Natur, Umwelt oder Minderheiten stark. Wie ernst es der politischen Führung damit ist, zeigt einmal mehr der Hilferuf der persönlich nach München gereisten Sami: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, nahm nur eine Handvoll Stadträte an dem Treffen teil. Nicht ein einziger Vertreter der einflussreichen Fraktionen – Grüne, SPD oder CSU – war anwesend. Was nicht sein darf, wird einfach ignoriert.
Das gilt nicht nur für die Machenschaften im Hohen Norden, sondern ebenso in den Tropen. Die mit Milliarden an Steuergeld subventionierte grüne „Ökopolitik“ lässt auch den südamerikanischen Regenwald bluten. Jedes Windrad-Rotorblatt benötigt nämlich das Holz von 40 Balsabäumen. Laut einem Bericht der Environment Investigation Agency (EIA) vom Oktober 2024 stammt mindestens die Hälfte aus illegaler Abholzung im unberührten Regenwald – das sind mehr als eine halbe Million Bäume, die jedes Jahr illegal im Amazonasgebiet gefällt werden (mehr dazu in Saubere Windenergie?). Entsprechend bedeutungslos sind sogenannte „Gütesiegel“, mit der die Windkraftlobby solchen Raubbau zu verschleiern versucht.
Darüber hinaus vergrößert die steigende Zahl an Windturbinen das Risiko auf einen Stromausfall – Blackout – enorm, weil die Netze durch die Stromschwankungen der Windkraft immer instabiler werden (siehe auch Stromlücken & Blackout).

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