Bis vor viereinhalb Millionen Jahren war die Erde ein einziger großer Paradiesgarten. Doch dann gewährten die Erdenmenschen in bester Absicht dem Bösen, das von außen kam, Zutritt in ihre ideale Welt. Sie glaubten, es auf diese Weise erlösen zu können. Das Experiment misslang. Dennoch sind die Tage des Bösen gezählt, und die Zukunft soll dereinst wieder hell und strahlend sein.

Adam und Eva repräsentieren die frühe Menschheit, die auf feinstofflicher Ebene ein Leben ohne Missklang führte.
Unser Planet ist in Wirklichkeit ein Schulraum für Wesen, deren Ziel es ist, dereinst Götter zu werden. Wir sind hier, um uns in vielen irdischen Leben all dies anzueignen, was wir benötigen, um dereinst auf höheren Ebenen größere Macht und größeren Einfluss ausüben zu können. Jeder der Planeten dient als Lebensraum, und nur weil wir diese Wesen weder mit unseren Augen noch Instrumenten wahrnehmen können, bedeutet das nicht, dass das All voll ist von sinnlos kreisenden Planeten und fixen Sonnen, die keine besondere Aufgabe zu erfüllen hätten. In der göttlichen Welt gibt es keinen Energieverschleiß, und daher ist jeder der Planeten ein Lebens- und Entwicklungsraum von Wesen unterschiedlichen Entwicklungsstandes; und ebenfalls die Sonnen, die als strahlende Zentren jeweils höher entwickelt sind als ihre planetaren Trabanten. Die meisten jener Wesen befinden sich auf einer feinstofflichen, für uns nicht wahrnehmbaren Schwingungsebene. Wenig erstaunlich: Wir sehen schließlich weder Mobilfunk- noch TV-Übertragungswellen und doch erzeugen sie Töne und Bilder, die wir hören und sehen können.
Der Himmel senket sich, er kommt und wird zur Erden. Wann steigt die Erd’ empor,
Angelus Silesius
Und wird zum Himmel werden?
Eines der am sorgsamsten gehüteten Geheimnisse ist, dass jeder Himmelskörper von einer Geistigen Regierung geleitet wird. Ja, die Erde ist der physische Körper eines hohen weiblichen Wesens namens Terra, doch dies ist hier nicht angesprochen. Ein jeder Planet, eine jede Sonne wird von einem Gremium hoher Geistwesen geleitet, gelenkt, organisiert und am Leben erhalten. Sie zweifeln? Wo doch jeder Ort auf der Welt – sei er bloß ein paar Hundert Seelen groß – eine Verwaltung braucht, jede Firma eine Direktion? Und da sollten Gestirne, Sonnensysteme und Galaxien existieren ganz ohne höhere Leitung? Da sollte es einen Schulraum Erde geben ohne Lehrer und ohne Schulverwaltung? Und nur weil der Erstklässler den Bildungsminister nicht kennt, heißt das schließlich nicht, dass es diesen nicht gibt!
Wie alles in der Natur und jede Verwaltung eines Landes oder eines Unternehmens ist auch die kosmische Verwaltung der Erde hierarchisch organisiert. Es ist eine lange Kette miteinander verbundener Glieder – vom kleinsten Steinchen bis zum Lenker der Strahlen, vom Einzeller bis zum geistigen Regenten der Welt, die unsere Welt überhaupt zusammenhält. Nur der Mensch versucht, sich daraus zu lösen – mit fatalen Folgen für ihn und das Netz, in das er ein Loch gerissen hat.
Es gibt also einen Regenten der Venus, einen Regenten des Mars, des Saturn, des Merkurs etc. – die natürlich alle nicht wüst und leer sind, sondern ebenso bewohnt wie die Erde – auch wenn sich ihre Evolutionen (und die wahre Schönheit ihres Planeten) auf einem Schwingungszustand befinden mögen, den wir mit unserem physischen Sehvermögen nicht wahrnehmen können. Ein Eingeweihter sagte uns einmal, dass er manchmal in der Nacht den Mars besuche. Dieser habe seit längerer Zeit ein Wasserproblem, weshalb die Bevölkerung im Inneren des Planeten lebe; denn natürlich sind alle Himmelskörper Hohlkörper mit einer Lichtquelle, also einer Art Sonne, im Zentrum. Der Eisenkern ist nur wissenschaftliche Annahme, aber nicht Realität.1 Verleugnen wir sie, sind wir nicht weniger töricht als ein Pygmäe, der angesichts eines Helikopters glaubt, die Götter stiegen zu ihm hernieder. Irdische Wissenschaftler haben auch schon 1976 entdeckt, dass die Pole des Mars von Eiskappen bedeckt sind, was zeigt, dass es Wasser auf dem Mars gibt, wenn auch nicht mehr in ausreichender Menge, um auf der Oberfläche leben zu können.
Die verschiedenen Planeten stellen verschiedene Qualitäten dar und befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, und sie sind zugleich Kraftzentren im Körper ihres (Sonnen-)Gottes – so wie der Mensch ebenfalls über sieben Chakren verfügt. Entgegen der wissenschaftlichen Sicht von unserem Sonnensystem sagt die okkulte Lehre, dass es in unserem Zentralsonnensystem sieben Sonnen gibt, welche um die Zentralsonne kreisen. Jede dieser sieben Sonnen wird ihrerseits von sieben Planeten umkreist, welche sich mehrheitlich auf einer für uns unsichtbaren Schwingungsebene befinden. Besagte Zentralsonne ist der Sirius!
Und jener Planet, der sich in der absoluten Mitte all dieser 49 Planeten aus sieben Sonnensystemen befindet, ist – die Erde! Sie ist der okkulten Lehre nach der 4. Planet des 4. Sonnensystems, wobei der 4. Kosmische Strahl Qualitäten wie Schönheit, Reinheit und Harmonie repräsentiert. Die Erde ist tatsächlich besonders schön, und die Vielfalt und Pracht ihrer Natur stellt manch andere Welt in den Schatten. Die auf ihr lebende Menschheit zeichnete sich in ihren frühen Zeitaltern (welche Millionen von Jahren zurückliegen) durch große Reinheit und Unschuld aus, und sie war ein wahres Juwel im ewigen Reigen der Sterne.

Transformiert sich der Mensch wieder zum Lichtwesen, dann werden ihm die Türen zum Kosmos offen stehen.
Das hier Geschriebene mag herausfordernd sein, weil wir laut Schulwissen nach Merkur und Venus der 3. Planet unseres Sonnensystems sind. Dazu müssen wir bereit sein, anzuerkennen, dass die Himmelskörper bei ihrer Entdeckung willkürlich von den Astronomen mit Namen versehen wurden – und dass sie nur die überhaupt sichtbaren Himmelskörper benennen konnten. Alle feinstofflichen Planeten, die in der großen Überzahl sind, sehen wir weder mit unseren Augen noch Instrumenten. Nun mag man sagen: Aber es gibt doch die Venus und den Mars, die wir sehen, und die als unsere Nachbarplaneten bezeichnet werden. Und die Antwort darauf ist, dass diese beiden Planeten sich tatsächlich in unserer Nachbarschaft befinden, jedoch nicht um dieselbe Sonne kreisen wie wir. So sei die Venus der 4. Planet im 3. Sonnensystem und der Mars der 4. Planet im 5. Sonnensystem (wobei die Erde, wie erwähnt, der 4. Planet im 4. System ist). Saturn wiederum sei der 4. Planet im 6. Sonnensystem und Jupiter der 5. Planet (neben Mars) im 5. Sonnensystem.
Der sonnennächste Planet unseres Systems, der bald in die Schwingungsebene der Sonne eingehen wird, ist tatsächlich der Merkur. Doch den 2. Planeten unseres Systems können wir aufgrund seiner hohen Schwingung nicht wahrnehmen. Sein Name ist Aquaria2 und nach ihm kommt der wirkliche Uranus, ebenfalls feinstofflich, der nichts mit dem von irdischen Wissenschaftlern bei seiner Entdeckung so benannten Planeten jenseits des Saturns zu tun hat. Nach dem feinstofflichen Uranus kommt die Erde. Und der Evolutionsplan der Erde sieht vor, dass sie sich in die sonnennähere und schwingungsmäßig höhere Umlaufbahn des Uranus hineinbewegen muss.
Damit kommen wir zur Klimaerwärmung, für die es drei Gründe gibt: Zum einen eine langsam fortschreitende Aufrichtung unserer Erdachse, welche bewirkt, dass sich die Zeit verkürzt. Ein aufrecht drehender Kreisel dreht bekanntlich viel schneller als einer, der knapp vor dem Umfallen ist. Zweitens bedeutet es, dass die Sonneneinstrahlung im Sommer in einem direkteren Winkel auf die Erdoberfläche aufkommt, was die Temperaturen in den gemäßigten Zonen steigen lässt. Zudem bewegt sich die Erde, wie erwähnt, näher zur Sonne hin.
Alle Planeten wurden vom Sonnengestirn, um das sie kreisen, einst „ausgeatmet“, wobei sie sich mit jeder Geburt eines neuen Planeten weiter ins All hinausbewegen. Dies nennt man die Ausatmung der Schöpfung. Und so, wie der Mensch nicht nur ausatmen kann, muss daraufhin wieder eine Einatmung erfolgen; das heißt, dass es eine Rückkehr der „Planetenkinder“ zu ihren Gott-Eltern in der Sonne gibt. Wir befinden uns nun in der Phase der Einatmung. So wird Merkur als Nächstes in die Sonne eingehen und alle anderen Planeten werden damit näher zur Sonne gezogen. Wissenschaftler haben entdeckt, dass wir uns tatsächlich näher an der Sonne befinden als vor einigen Jahrzehnten, doch wird dies der allgemeinen Öffentlichkeit verschwiegen.3
Doch zurück in die Anfangszeiten unserer Erde. Die ersten zwei (von sieben) Evolutionswogen der Menschheit4 lebten in einer Welt, in der es nichts Böses gab. Sie verbrachten ihre tausend oder mehr Jahre währenden Lebenszeiten in Eintracht mit den Fischen des Meeres, den Vögeln der Luft, den Tieren der Erde, den Geistern der Natur, den Engeln und den geistigen Wächtern, die von anderen Planeten gekommen waren, um den Erdenmenschen bei ihrer Entwicklung zur Vollkommenheit beizustehen. Die lange Lebenszeit erklärt sich damit, dass sie noch feinstofflich waren, also nicht in einem „leicht verderblichen“ Fleischkörper steckten.
Wohl hatte schon jener Mensch die von Gott gegebene Freiheit der Wahl, doch gab es nichts, was sein Fühlen und Denken, sein Tun und Lassen abseits vom Weg des göttlichen Willens geführt hätte. Genauso wenig, wie der Fisch etwas anderes kennt als das Wasser, in dem er lebt – nicht wissend, was Wasser ist –, wäre es jenem frühen, unschuldigen Menschen eingefallen, dass es etwas außerhalb seiner göttlich vollkommenen und harmonischen Welt geben könnte. Selbstsucht zum Beispiel oder auch Gier, Angst oder Stolz. Kein Wesen auf der ganzen Erde drückte eine solche Eigenschaft aus und jene frühen Geschlechter hatten weder das Bedürfnis noch die sinnlichen Werkzeuge, von sich aus solche Verirrungen zu manifestieren. Der damalige Mensch war ebenso feinstofflich, wie es die Gnomen, Elfen, Sylphen, Undinen, Feen und Engel noch heute sind. Zwei Menschengeschlechter oder -Evolutionen gingen so über die Erde und machten ohne Beeinträchtigungen ihren Aufstieg ins Licht.
Dann, als das dritte Menschengeschlecht – Lemurier5 genannt; ihr Kontinent lag im Gebiet des heutigen Pazifiks und Teile auch im Indischen Ozean – etwa in der Mitte seines Zyklus angelangt war, geschah ein Ereignis, das die Pfade des Menschen allmählich und immer mehr in die Dschungel der Begierde und des Hasses, der Angst und des Neides führen sollte: Der Planet Erde erklärte sich zu einer großen, selbstlosen kosmischen Rettungsaktion bereit.
Die Natur aller Schöpfung ist Evolution. Alles entwickelt sich ohne Unterlass, strebt nach mehr Licht, mehr Bewusstsein, höheren Ausdrucksformen des Lebens. Dies gilt für ein winziges Elektron ebenso wie für Planeten und Galaxien. So kam es, dass in anderen Sonnensystemen Planeten an einem ähnlichen Punkt angelangt waren wie unsere teure Erde heutzutage wieder: Sie mussten in eine höhere Schwingungsrate aufsteigen, feinstofflicher werden, und mit ihnen ihre gesamte Schöpfung. Damals erlaubte der kosmische Fahrplan ihnen wie heute uns auf Erden keine weitere Verzögerung mehr. (Wie schon öfter erwähnt, sind wir eben in ein neues großes Weltenjahr, ein Manvantara, das knapp 26'000 Jahre dauert, eingetreten6 .) Nun gab es Planeten, bei denen ein Teil der sie bewohnenden Menschheit in zahllosen Verkörperungen gezeigt hatte, dass sie nicht von ihrer niederen Persönlichkeit lassen wollten, dass sie die Selbstsucht der Selbstlosigkeit vorzogen und nicht vorhatten, diese aufzugeben. Es wurde beschlossen, dass sie sich nicht wieder auf ihren heimischen Planeten würden inkarnieren dürfen, da ihre niedere Schwingung die Transformation ihrer Heimatsterne auf eine höhere Ebene verunmöglichen würde. Also wurden sie zu planetaren Waisen.
Die Erde war damals ein junger Planet und ihre Bevölkerung, die außerordentlich rein war, traute sich zu, jene kosmischen Waisen aufzunehmen, im Vertrauen darauf, dass ihre eigene Reinheit, Liebe und Güte die gefallenen Fremdlinge wieder auf den richtigen Pfad zu bringen vermöchte. Nur der damalige geistige Regent der Erde sah voraus, dass das Experiment schiefgehen würde. Der amerikanische Autor Tellis S. Papastavro schreibt in seinem Buch Gnosis and the Law (1972): „Die Erde und ihre Völker stöhnen noch heute unter den Auswirkungen jener Nachzügler und unter der Sklaverei, die jener unschuldige kosmische Dienst, den sie angeboten hatten, ihnen auferlegte.“

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