Die Wiederauferstehung der Menschheit

Als die ersten Menschen die Erde besiedelten, waren sie unschuldig und rein und lebten in einer himmelsgleichen Welt. Nach dem „Sündenfall“ sanken sie bis auf die Stufe von Primaten hinab. In der Akasha-Chronik ist ihr Weg zurück zum Menschsein aufgezeichnet.

„Die Erschaffung Adams“ (1512) ist eines von Michelangelos berühmtesten Werken – die Wahrheit sieht allerdings etwas anders aus.

Würde man das Alter der Erde auf die Summe eines Tages reduzieren, dann hätten wir nur Kenntnis über 57 Sekunden dieses Tages – oder maximal eine Minute, wenn wir großzügig sind. Der ganze restliche Teil wäre in Nacht getaucht. Laut okkulten Quellen ist die Erde in Wirklichkeit um die siebeneinhalb Millionen Jahre alt, von denen unsere exakte Geschichtsschreibung rudimentäre Kenntnis hat über die letzten fünftausend Jahre. Was davor war, ist größtenteils Rätsel und Spekulation. Manche wissenschaftlichen Methoden wie die Altersbestimmung durch die Radiokarbonmessung sind immer wieder als unzulänglich widerlegt worden.1 Gibt es also keine Möglichkeit herauszufinden, was die Menschheit und die Erde während der restlichen „23 Stunden und 59 Minuten“ erlebt und durchlitten hat? Mit unserer bislang bekannten Technologie gibt es sie tatsächlich nicht. Was nun folgt, ist nur etwas für offene Gemüter: Einem Rumänen war es möglich, in einer hoch entwickelten Stadt namens Apellos, die sich im Erdmantel unter Rumänien befindet, diese uns allen unbekannte Entwicklung anzusehen, als wäre es ein Kinofilm. Nur dass das Gesehene der Realität entsprach.

Die Ereignisse, die dieser Rumäne namens Radu Cinamar betrachten konnte, beginnen vor 434'000 Jahren; zu einer Zeit, wo es auf der Erde keine Wesen gab, die wir als Menschen bezeichnen würden, sondern nur Primaten – also affenartige Geschöpfe. Wie das? Nun, wie wir schon in der ZeitenSchrift Nr. 16 schrieben, gab es in der Erdentwicklung einen großen und tragischen „kosmischen Unfall“. Diese Informationen stammen von hoch entwickelten Wesen, welche die Leitung über und Verantwortung für die Erde innehatten und mitansehen mussten, wie die damals reine, unschuldige Erdenmenschheit einen kolossalen Fehlentscheid traf, der ihren Niedergang einleitete. Zu Beginn war unser Planet nämlich nicht physisch, sondern auf einer höheren Schwingungsebene, die man ätherisch nennt und die außerhalb des Sichtspektrums unserer Augen liegt – doch deswegen nicht weniger real ist.

Alle Menschen der Anfangszeit waren vollkommen rein und es gab keine Sünde oder Verderbtheit. In ihren ätherischen Körpern lebten sie 800 bis 1'200 Jahre lang, worauf sich die Erwähnung vom langlebigen Methusalem in der Bibel bezieht. Wenn sie dann spürten, dass es für ihre Entwicklung notwendig wurde, diesen Körper abzulegen, ein paar Hundert Jahre in die inneren Reiche zurückzukehren und dann mit einem weiterentwickelten (ätherischen) Körper erneut zu inkarnieren, begaben sie sich in wunderschöne kleine Tempel, wo ein ätherisches Feuer brannte, das ihren Körper auflöste. Sie selbst betraten im Geistkörper jene höheren Reiche, die man heute „Himmel“ nennt, um sich dort zu erholen. Drei- bis vierhundert Jahre später entschlossen sie sich, wieder auf die Erde zurückzukommen. Meistens wählten sie dafür ihre angestammte Familie und Sippe aus; inkarnierten sich neu und konnten wieder Besitz nehmen von all den Dingen, die sie im früheren Leben besessen oder sich erarbeitet hatten – wie zum Beispiel wertvolle Studien und Erkenntnisse. Ihre langlebigen Verwandten begrüßten den Wiederankömmling glücklich und der Wiedergeborene setzte seinen Pfad dort fort, wo er ihn einst verlassen hatte.

Es gab also kein „Band des Vergessens“ wie heute, wo kaum ein Mensch sich erinnern kann, wer er in früheren Inkarnationen gewesen war, wo er gelebt, was er getan und besessen hatte. Zum Glück! Man stelle sich vor, diese Menschen würden nur schon Ansprüche an Land und Gebäude stellen, die ihnen im letzten oder vorletzten Leben gehört hatten! Man könnte sich vor Streitereien nicht mehr retten.

Jene frühere Welt war wie der Garten Eden. Und sie hätte weiterbestanden, wenn die damalige Menschheit nicht einen Fehlentscheid mit wahrhaft kosmischen Konsequenzen getroffen hätte. Alles im Universum befindet sich in einem steten Entwicklungsprozess, alles strebt einer höheren Vollkommenheit zu, die kein Ende kennt. Und nicht Chaos oder Zufall bestimmen diesen Weg, sondern Geist und Plan. Es gibt kosmische Zeiten, wo Planeten in eine höhere Schwingung eintreten müssen, ob sie bereit sind oder nicht. Und wenn es sich um Planeten handelt, auf denen auch Menschen leben, die bewusst dem Bösen dienen und das Gute behindern, dann haben diese ihr „planetarisches Daseinsrecht“ verwirkt, da die kosmische Uhr zum Aufbruch zu höheren Ebenen mahnt. Nicht länger können sie sich auf „ihrem“ nun höher und reiner schwingenden Planeten inkarnieren, weil ihre Körper dessen Licht nicht mehr aushalten würden. Sie werden zu kosmischen Waisen, auch „Nachzügler“ genannt.

Die Erdenmenschheit glaubte sich einst stark genug, um solche Waisen anderer Welten bei sich aufnehmen zu können. Sie war so rein – die vorherrschende Eigenschaft der Erde ist, oder besser wäre die Reinheit –, dass sie sich zutraute, jene verderbten Nachzügler durch Geburt in die unbefleckte Erdenmenschheit hineinkommen zu lassen. Sie glaubte, ihre eigene Güte und Liebe würde diese Verirrten zurück ins Licht führen; sie würden sich auf dieser einst idealen Erde so glücklich fühlen, dass sie all ihre Boshaftigkeit verlören und lernten, wie erfüllend eine göttlich gute Lebensweise ist.

Doch das Gegenteil geschah. Da besagte Nachzügler anderer Planeten in ihrer Aura Düsternis und Selbstsucht mitbrachten, begannen sie über sehr lange Zeiträume, die Reinheit der Erdenmenschheit schleichend zu vergiften. Was schließlich dazu führte, dass die Menschen sich durch ihre eigenen üblen Gedanken, Gefühle und Taten aus dem einstigen „Garten Eden“ selbst vertrieben.

Bei diesem „Sündenfall“ der Menschheit sank die Schwingungsrate ihrer Körper so tief ab, dass sie fleischlich wurden; die Lufttemperatur fiel und so wurde nötig, diese Körper mit Tierfellen zu bedecken. Die Lebenszeit ging dramatisch zurück und die Menschen verloren die innere Sicht, weil alles hinter einem dunklen Nebel verschwand. Nicht länger konnten sie Engel, Naturgeister und sogenannte Meisterwesen wahrnehmen oder mit ihnen kommunizieren. Hätte sich nach langer Zeit nicht ein großes kosmisches Wesen unserer erbarmt, die Erde wäre damals für immer ausgelöscht worden. Ein Schicksal übrigens, das schon andere Planeten getroffen hat.2

Doch dank dem Millionen Jahre währenden Dienst dieses hohen Lichtwesens, das in der Bibel „Der Alte der Tage“ genannt wird (Daniel 7,9–10), und seiner immensen Liebe hat die Erde überlebt: Ihr fehlendes Licht wurde aus dem Herzen jenes Weltenretters bereitgestellt, damit der Planet genügend Energie bekam, um sich in seiner Umlaufbahn zu halten.

Die Menschen allerdings sanken immer tiefer; sie waren von Haaren bedeckt und die Nerven in ihrem Rückgrat nicht länger fähig, das aus dem Kosmos einstrahlende Licht auszuhalten, welches in das Energiezentrum am Scheitel des Kopfes einströmte. Damit das Zentralnervensystem also nicht durch dieses nun zu starke geistige Feuer verbrennen würde, war der Mensch nicht mehr in der Lage, stets aufrecht zu gehen, und bewegte sich meist auf allen Vieren fort, wie es die Primaten tun – er war auf die Stufe von Menschenaffen gefallen.

Doch dies durfte nicht immer so bleiben, denn deswegen war die Erde nicht gerettet worden. Erneut mussten die Primaten zu Menschen werden und den Heimweg antreten in höhere Gefilde – und das war nicht ganz einfach, gelinde gesagt. Die Geschichte darüber erzählen wir so, wie der Rumäne Radu Cinamar das Privileg hatte, sie in der Akasha-Chronik anzuschauen – in jener unterirdischen Stadt Apellos, welche unserer Zivilisation sowohl technologisch als auch moralisch weit voraus ist.

Degeneration ohne Spiritualität

Es wurden Cinamar einige Dinge gezeigt, die wir Menschen lernen müssen. Beispielsweise, dass unser Erbgut sich ebenfalls immer verändert, wenn wir uns höherentwickeln. Was die Wissenschaft nicht weiß: Unsere DNS beherbergt auch unser Karma in einer Art „Zeitkapseln“, die jeweils zum vorbestimmten Moment „aufspringen“, wenn wir etwas aus der Vergangenheit wiedergutmachen, überwinden oder entwickeln müssen. Die fortgeschrittenen einstigen „(Erd-)Oberflächenmenschen“, mit denen es Radu Cinamar zu tun hatte, waren Abkömmlinge der in Rumänien ansässigen Daker, welche vor etwa zweitausend Jahren vor der Tyrannei der Römer in den Erdmantel geflüchtet waren und seither dort leben. Sie sehen mit Sorge, wie sich der körperliche und geistige Zustand der Menschen auf der Oberfläche immer mehr verschlechtert. „Unsere Analysen und Beobachtungen zeigen bei vielen Menschen an der Erdoberfläche einen Abbau der Basen in der DNS, was sehr gefährlich ist“, mahnte Méntia, eine Wissenschaftlerin und eine Art hohe Beamtin aus der unter Rumänien liegenden Stadt Apellos. Sie stammte vom mit den Thrakern verwandten Volk der Daker ab, das seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. die Gebiete um die Karpaten im heutigen Rumänien besiedelt hatte und auf mysteriöse weise „unterging“. In Wahrheit waren die Daker – wie erwähnt – wegen den vielen grausamen Kämpfen mit dem Römischen Imperium in die „Unterwelt“ abgetaucht.

Für die Menschen im Erdinnern ist die Gesundheit untrennbar mit der Spiritualität verbunden. Méntia bemängelt, dass unsere hiesigen Medikamente nur auf die Heilung des Körpers ausgerichtet sind. Das Ignorieren der spirituellen Seite sei ein „Garant für Verfall, Leid und Degeneration“. Der weltweite Gesundheitszustand von uns Oberirdischen sei alarmierend geworden. Die Lösung, sagte sie Radu Cinamar, bestehe nicht in nationalen und internationalen Organisationen, die nur ihre politischen, persönlichen oder Gruppeninteressen bedienen. Die Geisteshaltung der Menschen müsse sich ändern, sagte die Wissenschaftlerin. „Dies wird zu neuen, wirklich wertvollen Entdeckungen von Substanzen führen, die den menschlichen Körper in seiner multidimensionalen Beschaffenheit unterstützen.“

Quellenangaben