Maskenpflicht: Was steckt dahinter?

Mit Maske ins Konzert, mit Maske in den Zug, mit Maske ins Restaurant, in die Schule, in den Gebärsaal – nur so könnten wir gesund bleiben, trichtern uns die Behörden ein. Tatsächlich? Nicht nur, dass es keinerlei Beweise für einen Nutzen der Maske gibt: Das stundenlange Tragen von Gesichtsmasken gefährdet sogar unsere körperliche und psychische Gesundheit.

Noch im März 2020 verkündeten Regierungen weltweit, dass es keinen Sinn mache, wenn gesunde Menschen in der Öffentlichkeit eine Gesichtsmaske trügen. Sie bezogen sich dabei auf eine Veröffentlichung der WHO aus dem Jahr 2019. Nach der Analyse von zehn randomisierten klinischen Studien war man zum Schluss gelangt, dass es keinerlei Belege dafür gibt, Masken könnten die Übertragung von Viren effektiv reduzieren. Diesen Standpunkt bekräftigte der Exekutivdirektor des Health Emergencies Program der WHO, Dr. Michael Ryan, am 31. März 2020 für COVID-19. „Wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist.“ Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren würden. Sinnvoll sei die Maßnahme nur für fachlich ausgebildete Menschen, die den Umgang mit der Maske richtig beherrschen würden und im pflegerischen Bereich tätig seien.

Bleib mir vom Hals! Die Gesichtsmaske wirkt auch als psychologische Trennmauer und Maulkorb.

Bleib mir vom Hals! Die Gesichtsmaske wirkt auch als psychologische Trennmauer und Maulkorb.

Doch Anfang Juni 2020 änderte die WHO diese Richtlinie plötzlich. Der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, empfahl den Regierungen nun, ihre Bürger zu ermuntern, dort, wo es viele Infektionen gebe und Abstandhalten schwierig sei, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Läden, Masken zu tragen. Weltweit begannen die Landesregierungen, der Weisung zu folgen. So hieß es nun plötzlich auch beim Robert-Koch-Institut in Deutschland, das sich zuvor sehr lange gegen eine allgemeine Maskenpflicht ausgesprochen hatte: „Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern. Wissenschaftlich belegt ist das aber nicht.“ Laut dem deutschen Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie Dr. Sucharit Bhakdi stimmt zumindest der letzte Satz: „Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die zeigen würde, dass es irgendeinen Sinn macht, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen. Ganz im Gegenteil“, schreibt Dr. Bhakdi in seinem Buch „Corona-Fehlalarm“.1

Doch was war der Grund für die Kehrtwende? Die BBC-Korrespondentin Deborah Cohen erklärte, dass sie von „verschiedenen Quellen“, die sie aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht näher nennen wolle, wisse, dass die Änderung der WHO-Richtlinie nicht auf entsprechende neue Erkenntnisse zurückzuführen sei, sondern auf „politisches Lobbying“.2

Vielsagend ist auch eine Bemerkung von Clemens Auer, Mitglied des Exekutivrates der WHO in Genf und Sonderbeauftragter des Gesundheitsministeriums in Wien. Sie offenbart, dass die Maskenpflicht in erster Linie einen massenpsychologischen und politischen Hintergrund hat: „Warum das Maskentragen in Geschäften sinnvoll sein kann, liegt in der Psychologie der Aufmerksamkeit begründet. Keine Masken bedeutet für viele Menschen, dass alles ganz normal ist. Entscheidend im Kampf gegen das Virus ist, dass die Politik mit ihren Maßnahmen zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig bleibt“, sagte Auer3 in einem Interview.

Mit anderen Worten: Masken sollen das Unterbewusstsein der Menschen ständig darauf konditionieren, dass die von den Behörden ergriffenen Maßnahmen notwendig seien. Denn, so Auer, die Menschen müssten wissen, dass das Virus nicht verschwunden sei. Clemens Auer hatte schon im Juli 2020 mit der Aussage für Aufsehen gesorgt, dass es keinen einzigen dokumentierten Fall gebe, in dem sich Menschen je in einem Ladengeschäft angesteckt hätten. Doch diese Tatsache wurde von der Politik wie auch von den Expertengremien bisher geflissentlich ignoriert.

Noch deutlicher sind die Worte in einem vertraulichen Strategiepapier der deutschen Bundesregierung, das wohl nicht hätte an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Darin ist in Bezug auf die Maskenpflicht von einer „gewünschten Schockwirkung“ die Rede. Es müsse an die „Urangst“ jedes Menschen vor dem Ersticken appelliert werden mit dem Ziel, dass „Politik und Bürger (…) als Einheit agieren“.

Die neue Normalität

Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit dient also gar nicht dem Gesundheitsschutz – das wird nur vorgeschoben. Masken sollen bei den Menschen Angst erzeugen. Der vermeintliche Mundschutz ist eigentlich ein Maulkorb. Unterbewusst wird uns damit nämlich auch suggeriert: „Halt den Mund!“, und so laufen wir Gefahr, zu einer stillschweigenden, gesichtslosen Masse zu werden. Politische Entscheidungsträger wissen längst, dass sich Menschen, die Angst haben, viel leichter manipulieren und kontrollieren lassen. Doch mit welchem Ziel? Die in der Corona-Krise medial und durch Gesichtsmasken geschürte Urangst vor Krankheit und Tod diene als reichhaltiger Nährboden einer normopathischen Gesellschaft, in der die Menschen nur noch in eine Richtung zu denken und zu handeln vermögen, sagt der Psychotherapeut und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz. Unter Normopathie versteht man eine Persönlichkeitsstörung des Menschen, die die zwanghafte und überkonforme Anpassung an vermeintlich vorherrschende Verhaltensweisen und Regeln einer Gesellschaft mit sich bringt.

Noch im März 2020 riet die WHO gesunden Menschen davon ab, eine Maske zu tragen. Politischer Druck änderte dies im Juni.

Noch im März 2020 riet die WHO gesunden Menschen davon ab, eine Maske zu tragen. Politischer Druck änderte dies im Juni.

Die Tatsache, dass kritische Stimmen und sogar wissenschaftliche Belege, die nicht dem geltenden Narrativ entsprechen, denunziert werden, bereitet dem seit Jahrzehnten praktizierenden Psychotherapeuten Sorge. Maaz erinnert die derzeitige Lage sehr an die, ihm vertrauten, DDR-Zeiten, in denen die Meinung der Partei nicht infrage gestellt wurde (respektive infrage gestellt werden durfte). In einer normopathischen Gesellschaft resultiere daraus, dass das Gestörte (Pathische) nicht mehr als Störung wahrgenommen werde. Vielmehr werde es in unserer Gesellschaft als normal angesehen. Normal, da offensichtlich die Mehrheit der Bevölkerung so denkt und handelt. Dies sei in der Geschichte an den Beispielen des Nationalsozialismus, Kommunismus und dem heutigen Narzissmus zu erkennen.4

Psychologen warnen: Massive Folgen

Dass die absichtlich geschürte Angst sehr negative Auswirkungen auf uns Menschen hat, ist offensichtlich. Die Psychologin Antje Ottmers aus Kassel spricht über die psychischen Folgen der Corona-Krise – gerade die Maskenpflicht sieht sie kritisch.5 Aus ihrer Sicht lassen sich zwei Haupt-Richtungen ausmachen, in die sich das Verhalten der Menschen bewegen kann: „Die einen haben Angst und ziehen sich vor allem zurück, andere hingegen werden aggressiv. Ausgelöst wird das durch die Einschränkung der Selbstwirksamkeit. Diese Einschränkungen führen zu unterschiedlichen Verhaltensmustern. Welche, das ist von der Persönlichkeit und der jeweiligen Einschätzung der Situation abhängig.“ Die Psychologin berichtet, dass seit der Einführung der Maskenpflicht in Läden, Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln die Zahl der Anfragen für eine psychologische Sitzung regelrecht explodiert sind. „Es ging noch, als es lediglich Einschränkungen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich gab. Aber seit alle in bestimmten Bereichen eine Maske tragen müssen, haben die psychischen Auswirkungen massiv zugenommen.“ In den USA hegt deswegen laut Umfragen bereits jeder vierte junge Mensch im Alter zwischen 18 und 24 Jahren Selbstmordgedanken!6

Was ist es denn, das die Maske zum Problem macht? „Wir haben ein bestimmtes Bild von einem Menschen im Kopf. Die Masken erzeugen für viele die Wahrnehmung, dass der andere gefährlich ist.“ Der Mensch werde nicht mehr als Mensch, sondern als Gefahr wahrgenommen – und eine Gefahr gelte es oftmals zu bekämpfen, so Ottmers. „Mit den Masken wird ein sozialer Zündstoff geschaffen. Das führt zum Beispiel dazu, dass Mitarbeiter in Tankstellen oder Geschäften angegriffen werden, wenn sie die Kunden darauf hinweisen, dass sie eine Maske tragen müssen.“

Teile und herrsche – nach diesem Grundsatz manipulierten schon die alten Römer ganze Völker.

Immer mehr Menschen wehren sich gegen die Maskenpflicht, wie hier auf der Demo gegen die Corona-Maßnahmen am 29. August 2020 in Berlin.

Immer mehr Menschen wehren sich gegen die Maskenpflicht, wie hier auf der Demo gegen die Corona-Maßnahmen am 29. August 2020 in Berlin.

Die Folgen dieser provozierten Gesellschaftsspaltung sind laut Antje Ottmers massiv. „Aus meiner Sicht ist der Nutzen der Maske zu vernachlässigen, mit Blick auf den Schaden, den sie in der Psyche anrichtet“, betont die Psychologin und ergänzt, dass es jede Menge Belege für die psychologischen Schäden gebe, die Masken anrichten, jedoch keine fundierten dafür, dass Masken die Ausbreitung der Infektion verhindern könnten.

Die Liste der Studien zum Maskentragen ist lang und die Ergebnisse sind alarmierend. Diese zu ignorieren wäre laut Daniela Prousa fatal. Die Diplom-Psychologin hat eine Studie über die seelischen Schäden des aktuellen Mund-Nasen-Schutz-Zwanges veröffentlicht und kann dessen traumatisierende Wirkung belegen.7Das allgemeine Maskentragen könne, über neuropsychologische Prozesse, unser Verhalten nachhaltig verändern, stellt auch der Neurobiologe Gerald Hüther fest und macht damit deutlich, dass die rein politisch motivierte und nicht aus gesundheitlichen Gründen erlassene Verordnung zur Maskenpflicht viel tiefer in unser Leben eingreift, als wir dies wohl ahnen.

Forscher der Universität Bamberg wiederum fanden heraus, dass Masken die Emotionswahrnehmung beim Gegenüber erschweren, zu Fehldeutungen führen und so das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung beeinträchtigen. Ausgerechnet das Tragen der Maske löst nämlich Stress aus, der über komplexe biochemische Kaskaden das Immunsystem des Körpers schwächt und gar zu Organschäden führen kann. „Bei Bestehenbleiben der Belastung und neuen Vermeidungsversuchen bleiben einige der hormonellen und autonomen Reaktionen erhöht, auch in Zwischen- und Ruhezeiten. Immunsuppression, reduzierte T-Lymphozyten-Zellaktivität und eine Reihe anderer – oft durch anhaltende Kortikosteroidaktivität verursachte – Organschäden treten auf“, zitiert die aktuelle Studie von Daniela Prousa einen bereits 1996 beobachteten Mechanismus. Dabei wäre ein starkes Immunsystem von höchster Wichtigkeit, damit unser Körper sich bei einer Ansteckung erfolgreich gegen das Virus SARS-CoV-2 wehren könnte.8

Schädliches Mikroplastik in Schutzmasken

Tests am Universitätsklinikum Leipzig beweisen, dass Gesichtsmasken – in Deutschland etabliert sich erschreckenderweise gerade der Begriff „Alltagsmasken“ – die Belastbarkeit und die Leistungskraft von gesunden Menschen signifikant verringern. Die Masken beeinträchtigen die Atmung, vor allem das Volumen und die höchstmögliche Geschwindigkeit der Luft beim Ausatmen, wodurch pro Atemzug rund ein Viertel weniger Sauerstoff in den Körper aufgenommen werden kann. Im Stoffwechsel sei zudem eine schnellere Ansäuerung des Blutes bei Anstrengung registriert worden. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigten das subjektive Gefühl vieler Menschen, sagte der Direktor der Klinik für Kardiologie, Ulrich Laufs.9 Schon längst bekannt ist auch, dass der CO2-Gehalt im Blut bereits nach kurzer Zeit mit Maske ansteigt, weil ein Teil der ausgeatmeten Atemluft (inklusive der Abfallstoffe, die unser Körper über die Lunge ausscheidet) wegen der Maske direkt wieder eingeatmet wird.10 Sogar der Deutsche Bundestag wies Anfang September in einer Hausmitteilung seine Mitarbeiter auf diese Tatsache hin und produzierte mit seiner Empfehlung unfreiwillig ein Stück Realsatire: „Bereits nach 30 Minuten Tragedauer kann es je nach Art der Mund-Nasen-Bedeckung zu einem signifikanten Anstieg der CO2-Werte im Blut kommen, da die ausgeatmete Luft unter Umständen nicht so gut entweichen kann. Ein ständiges Aus- und wieder Anziehen der Mund-Nasen-Bedeckung ist aber auch nicht sinnvoll, da so das Risiko einer Kontamination erhöht wird. Zwischendurch sollte man sie also zum Durchatmen eher unters Kinn schieben, aber weitertragen.“

Aber ernsthaft: Ist es nicht grotesk, wenn Ärzte davor warnen, dass das Tragen einer Gesichtsmaske über längere Zeit Symptome hervorrufen kann, die jenen gleichkommen, welche das Coronavirus selbst auslöst – also Lungenprobleme und Probleme mit der Atmung?

Kommt dazu, dass die gegen Covid-19 vorgeschriebenen Hygienemasken Mikroplastik enthalten können. „Viele davon sind aus Polyester gemacht, und damit haben Sie ein Mikroplastik-Problem“, sagt der Leiter des Hamburger Umweltinstituts, Professor Dr. Michael Braungart. Durch Reibung würden die Mikropartikel eingeatmet. Viele der Gesichtsmasken würden Polyester mit Chlorverbindungen enthalten. „Wenn ich die Maske vor dem Gesicht habe, dann atme ich das Mikroplastik natürlich direkt ein und diese Stoffe sind viel giftiger, als wenn man sie schluckt, da sie direkt ins Nervensystem gelangen“, warnt Braungart. Zudem gebe es ein riesiges Problem mit der Entsorgung, denn die Gesichtsmasken würden eigentlich als Sondermüll gelten, werden aber nicht so behandelt. Die Müllmenge durch Atemschutzmasken werde jedoch noch deutlich größer. Der vom Wirtschaftsministerium in Deutschland errechnete Bedarf von bis zu zwölf Milliarden Atemschutzmasken und Einweghandschuhen produziere Abfallberge von etwa 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr. Das seien etwa sieben Prozent der gesamten Hausmüllmenge Deutschlands. In der Coronakrise vergesse man offenbar alles, was man vorher gelernt habe. „Es kann nicht sein, dass die Atemschutzmasken jetzt ein gigantisches Müllproblem verursachen, wo es doch möglich ist, perfekt biologisch abbaubare Materialien zu verwenden, die dann in der Tat in biologische Kreisläufe eingehen können. Dies zeigt eine erhebliche Kurzsichtigkeit und Doppelbödigkeit bisheriger Umwelt- und Gesundheitspolitik. Es darf nicht sein, dass man den Planeten krank macht, um gesund bleiben zu wollen“, so Professor Braungart.11

Sie sind eigentlich Sondermüll. Allein in Deutschland produzieren Masken zusammen mit den Einweghandschuhen einen Abfallberg von unvorstellbaren 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr.

Sie sind eigentlich Sondermüll. Allein in Deutschland produzieren Masken zusammen mit den Einweghandschuhen einen Abfallberg von unvorstellbaren 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr.

Wären also Stoffmasken wenn schon die bessere Alternative? Nein. Wie japanische Forscher in einer Studie vom Juli 2020 herausgefunden haben, bieten Stoffmasken „absolut keinen Schutz gegen das Coronavirus“, und zwar wegen der Größe der Poren in den Masken und der generell schlechten Passform.12 Das Corona-Virus hat einen Durchmesser von bis zu 160 Nanometern (0,16 Mikrometer). Die Größe der „Poren“ in einfachen Baumwollmasken beträgt 0,3 Mikrometer. Mit anderen Worten, Coronaviren „fliegen durch herkömmliche Masken oder Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff durch wie durch ein offenes Fenster“, schreibt auch Dr. Bhakdi. Übrigens sind Gesichtsmasken, wie sie etwa während Operationen verwendet werden, dazu gedacht, bakterielle Infektionen zu verhindern – Bakterien sind viel größer als Viren. Allerdings: Gräbt man tiefer, stellt sich heraus, dass selbst im medizinischen Umfeld der Nutzen von Masken mehr als fraglich ist. So kommen Dutzende von Studien, die in den letzten 45 Jahren durchgeführt wurden, alle zum Schluss, dass das Tragen von Masken im Operationssaal und durch das Krankenhauspersonal weder die Patienten noch das Personal vor Infektionen schützt. Masken sind grundsätzlich nutzlos, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, stattdessen sind sie unhygienisch und selbst wahre Viren- und Bakterienschleudern, die Krankheit und Ansteckung eher fördern statt eindämmen.13

Masken für Zweijährige?!

Es stellt sich überdies die Frage, ob das neue Coronavirus ausschließlich über Tröpfchen übertragen wird oder eine Ansteckung auch über sogenannte Aerosole stattfindet. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Coronavirus in Form von Aerosolen minutenlang in der Luft schweben kann. Dabei handelt es sich genau genommen auch um Tröpfchen, jedoch sind Aerosole sehr viel kleinere Partikel. Bis jetzt ist noch nicht abschließend geklärt, wie lange die Viren, die sich in den winzigen Tröpfchen befinden, auch ansteckend sind. Das deutsche Robert-Koch-Institut geht jedoch mittlerweile davon aus, dass Covid-19 auch über Aerosole übertragen werden kann. „Um diese abzublocken, würde man eine Maske benötigen, die jegliche Luftzufuhr verhindert. Und dies würde selbstverständlich nicht funktionieren, da wir die Luft brauchen, um zu leben“, schreibt dazu der bekannte amerikanische Arzt Dr. Joseph Mercola.14

Bereits 2015 fand man in einer britischen Studie heraus, dass 97 Prozent der Partikel durch Stoffmasken hindurchdringen und so das Infektionsrisiko sogar erhöhen können, da solche Masken oft wiederverwendet werden und Feuchtigkeit hinter der Maske zurückgehalten wird15ein idealer Nährboden für Pilze, Bakterien und Viren. Da erstaunt es schon, dass die amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) – die für den Schutz der öffentlichen Gesundheit verantwortliche US-amerikanische Behörde – den Menschen neuerdings empfiehlt, Stoffmasken zu tragen. Medizinische oder N95-Masken hingegen empfiehlt das CDC nun ausdrücklich und ausschließlich im Gesundheitsbereich tätigen Personen. Auch rät das CDC dazu, bereits Kleinkindern ab zwei Jahren solche Masken anzuziehen!16

Auf eine weitere Gefahr des allgemeinen Maskentragens weist der Arzt Dr. Russell Blaylock hin. „Neuere Belege zeigen, dass das Coronavirus in einigen Fällen ins Gehirn gelangen kann. Durch das Tragen einer Maske wird Viren beim Ausatmen nicht die Chance gegeben, in die Luft zu entweichen, sondern sie werden sich im Nasenbereich weiter ansammeln. Dies wiederum erlaubt es den Viren, in die Geruchsnerven einzutreten und weiterzuwandern, bis sie schließlich ins Hirn gelangen“, schreibt der Arzt in einem Bericht.17 Gesunde Menschen, die keine Maske tragen wollen, sollten nicht dafür kritisiert werden, denn Studien würden zeigen, dass es in der Tat eine weise Entscheidung sei, so Dr. Blaylock. Selbst die Weltgesundheitsorganisation zählt vielfältige Beeinträchtigungen und Nachteile der Gesichtsmasken auf wie „potenziell Kopfschmerzen und/oder Atemprobleme, abhängig von der Maske, die verwendet wird; die mögliche Entwicklung von Gesichtshautläsionen, reizauslösender Dermatitis oder sich verschlechternder Akne, wenn die Maske häufig und für viele Stunden getragen wird; Schwierigkeiten mit klarer Kommunikation; mögliches Unbehagen“ usw.18

Erste Todesopfer der absurden Gesichtsmasken-Politik gibt es bereits, etwa in China. Hier fielen drei Mittelstufen-Schüler in Ohnmacht, weil sie mit N95-Gesichtsmasken an einem Lauf-Training teilgenommen hatten. Sie starben kurz darauf. Und ein 26-Jähriger erlitt beim Joggen mit einer N95-Maske einen Lungenkollaps. Dieser wurde laut Ärzten durch den hohen Druck auf die Lunge verursacht, der wiederum bedingt war durch das intensive Atmen mit der Maske.19 Inzwischen hat das chinesische Gesundheitsministerium Schülern das Tragen von N95-Masken während des Turnunterrichts verboten. Es wird gewarnt, dass Gesichtsmasken beim Sport die Zirkulation von Sauerstoff behindern können …

Impfung oder Maske? – Wie würden Sie entscheiden?

Kommen wir zurück auf die möglichen politischen Gründe für den Maskenzwang. 2015 gewann die Ontario Nurses Association ONA (Vereinigung des Krankenpflegepersonals von Ontario) eine Klage gegen das Toronto Academic Health Science Network TAHSN (ein Netzwerk von akademischen Gesundheitsorganisationen) und mehrere Krankenhäuser der Region. Das Gericht entschied damals, dass die Vorschrift, wonach ungeimpfte Krankenpfleger während der Grippesaison eine Gesichtsmaske tragen sollten, nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert werde. Es wurde zudem bescheinigt, dass Krankenpfleger, die keine Krankheitssymptome haben, kaum Überträger von Grippeviren sein würden und dass es daher unlogisch sei, gesunde ungeimpfte Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen dazu zu zwingen, während der Gesamtdauer ihrer Schicht eine Maske zu tragen.

Im Jahr 2018 kam es zu einem zweiten solchen Gerichtsfall, diesmal richtete sich die Klage von ONA gegen das St. Michael-Krankenhaus in Toronto. Wiederum entschied das Gericht zugunsten des Krankenpflegepersonals.20 Nachdem der Richter William Kaplan umfangreiches Beweismaterial gesichtet hatte – eingereicht sowohl von der Klägerin als auch vom beklagten Krankenhaus –, kam er zum Schluss, dass die „Impfen-oder-Maske“-Politik von St. Michael „unlogisch“ sei und „keinen Sinn“ mache sowie „das genaue Gegenteil von vernünftig“ sei.

Dr. Joseph Mercola kommentierte: „Sind Gesichtsmasken ein effektiver Weg, um die Ausbreitung von Atemwegserkrankungen zu reduzieren, oder sind diese Empfehlungen nur eine andere Strategie dafür, die Öffentlichkeit einer absurden medizinischen Tyrannei zu unterwerfen, bei der es darum geht, den Einsatz von Zwangsimpfungen radikal zu erhöhen?“ Mercola ergänzt, dass dieses Vorgehen selbstverständlich nicht nur die Grippe betrifft, sondern auch Covid-19, sobald eine Impfung erhältlich sein wird. Und selbst dann: Mehrere Impfstoffentwickler betonen, „Social Distancing“ und Gesichtsmasken würden auch für geimpfte Menschen weiterhin nötig sein, da die Impfung ja keinen hundertprozentigen Schutz biete.

Vergessen wir die Kinder nicht!

Wenn Politiker daherfaseln, der Maskenzwang sei nicht anders als die Gurtenpflicht im Auto, ein bisschen „lästig“ aber lebensrettend und nötig – wie viele Stunden täglich sind Sie angeschnallt und leiden Sie dabei jeweils unter Atemnot? –, beweist das bestenfalls ihr Unwissen und ist andernfalls einfach nur zynisch. Für Menschen, die nun ständig zum Tragen einer Maske verdammt sind, ist dies nicht nur „lästig“, sondern eine große Belastung. Kinder und Jugendliche leiden ganz besonders unter der Gesichtsmaske.

Masken stimulieren die Urangst, nicht mehr atmen zu können. Sie gefährden zudem die Gesundheit von Kindern und deren Gehirn besonders stark.

Masken stimulieren die Urangst, nicht mehr atmen zu können. Sie gefährden zudem die Gesundheit von Kindern und deren Gehirn besonders stark.

Vielerorts müssen sie acht, zehn oder gar noch mehr Stunden fast ununterbrochen eine Maske tragen, und dies, obwohl sie nicht zu den Risikogruppen gehören und niemand weiß, wie sich der ständige Sauerstoffmangel auf ihre noch nicht fertig gereiften Gehirne auswirkt. Wie sollen Kinder lernen und sich in ihrem sozialen Verhalten entwickeln, wenn durch die Maske vierzig bis sechzig Prozent des Gesichtsausdrucks des Gegenübers wegfallen?21 Zum Glück formiert sich hier zunehmend Widerstand. Eltern und Lehrer wehren sich, schreiben zahlreiche Briefe an die verantwortlichen Behörden und reichen Petitionen gegen die Maskenpflicht ein. Auch von rechtlicher Seite kommt immer mehr Unterstützung. So erklärte der deutsche Verfassungsrechtler Dietrich Murswiek, der im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz die Verfassungskonformität der Corona-Maßnahmen untersucht hat: „Die Maskenpflicht bedarf dringend einer Evaluierung. Der Nutzen ist umstritten. Er sollte dringend wissenschaftlich untersucht werden, damit eine sinnvolle Überprüfung der Maskenpflicht auf ihre Verhältnismäßigkeit möglich wird. Selbst wenn dabei herauskäme, dass die Masken nicht völlig ungeeignet sind, sondern dass sie die Verbreitung des Virus hemmen, stellt sich die Frage: Kann man dauerhaft über achtzig Millionen völlig gesunde Menschen zum Tragen einer Maske verpflichten, damit ein paar Tausend Maskenträger – weniger als 0,05 Prozent –, die unerkannt mit Covid-19 infiziert sind, die Viren etwas weniger intensiv verbreiten als ohne Maske?“23

Dass es tatsächlich auch ohne Maske geht, zeigt uns das Beispiel Schweden, das keinen strikten Lockdown verfügte. Bis dato gibt es weder eine Pflicht noch eine Empfehlung zum Mundschutz. „Das Resultat, das man durch die Masken erzeugen konnte, ist erstaunlich schwach, obwohl so viele Menschen sie weltweit tragen“, sagte Schwedens Chef-Epidemiologe Anders Tegnell in einem Interview. Länder wie Spanien oder Belgien hätten ihren Bevölkerungen das Tragen von Masken verordnet, trotzdem seien die Infektionszahlen angestiegen. Fakt ist, dass es in Schweden, gemessen an der Bevölkerungszahl, weniger Corona-Todesfälle gibt als in diesen beiden Ländern und auch weniger als in Italien und Großbritannien – womit mehr als fraglich ist, ob das allgemeine Maskentragen die Coronaerkrankungen eindämmen kann, wie es uns Behörden und Massenmedien suggerieren. Werden Masken das Problem lösen? Was sagt Ihr gesunder Menschenverstand? – Falls Sie Zweifel haben: Lassen Sie sich keinen Maulkorb verordnen, machen Sie den Mund auf!

 

Schlussgedanke

Eine Psychologieprofessorin und Resilienz-Trainerin empfahl als wichtigsten Tipp zur Bewältigung von persönlichem Coronastress: „Nehmen Sie an, was Sie nicht ändern können, zum Beispiel die Maskenpflicht.“ Sie bezieht sich dabei auf den bekannten Spruch: „Lieber Gott, schenk mir die Gelassenheit, jene Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann, sowie den Mut, jene Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.“ Das ist nicht bloß in Krisen ein gutes Lebensmotto. Allerdings nur, wenn wir das richtige Unterscheidungsvermögen besitzen. Dazu dürfen wir uns weder ängstigen noch andere für uns denken lassen. Deshalb sollten wir auch selbst darüber nachdenken, ob Ratschläge wie der oben erwähnte tatsächlich richtig sind.

 

Quellenangaben